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Experimente zur Bestimmung der Neutrinomasse

  • Hans Volker Klapdor-Kleingrothaus
  • Andreas Staudt
Chapter
Part of the Teubner Studienbücher Physik book series (TSBP)

Zusammenfassung

Seit der Zeit von Pauli und Fermi haben Neutrinos eine zentrale Rolle für unser Verständnis der schwachen Wechselwirkung gespielt. Heute spielen sie eine entsprechende Schlüsselrolle im Rahmen der Großen Vereinigungstheorien, für die ihre Natur (Dirac- oder Majorana-Teilchen), ihre Masse und ihr magnetisches Moment wichtige Randbedingungen darstellen. Die Einbettung massiver Neutrinos im Rahmen von GUT-Modellen wurde bereits in Kap. 1 besprochen (siehe auch [Gro89,90, Moh91a]). Auf der anderen Seite sind Neutrinos die wichtigsten Kandidaten für nichtbaryonische dunkle Materie im Universum, und ihre Masse könnte dessen großräumige Struktur und Evolution bestimmen. Neutrinos sind ferner die einzigen direkten Sonden der Prozesse in den Zentralbereichen kollabierender Sterne, und ihre Eigenschaften werden als eine mögliche Teillösung eines eventuellen solaren Neutrinorätsels diskutiert. In diesem und auch im nächsten Kapitel wollen wir uns mit den Möglichkeiten der experimentellen Bestimmung einer möglichen Neutrinomasse befassen. Dabei finden verschiedene Methoden Anwendung. Abb. 6.1 gibt eine Übersicht.

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Copyright information

© B. G. Teubner Stuttgart 1995

Authors and Affiliations

  • Hans Volker Klapdor-Kleingrothaus
    • 1
  • Andreas Staudt
    • 2
  1. 1.Max-Planck-Institut für KernphysikHeidelbergDeutschland
  2. 2.Zentrale Forschung Bayer AGLeverkusenDeutschland

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