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Interessen, Macht und Rechte: die rationalistische Herrschaftstheorie Colemans

  • Andrea Maurer
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Zusammenfassung

Mit den Foundations of Social Theory1 von James Coleman stellen wir hier einen Gegenvorschlag zu den oben diskutierten Ordnungskonzeptionen vor, der Herrschaft — aber auch Recht, Normen, Vertrauen oder Verfassungen — auf der Basis der Theorie rationaler Handlungswahl neu zu konzeptualisieren verspricht. Wir sehen darin den Versuch, eine Antwort auf die oben ausgewiesenen Dilemmata zu geben, und sowohl die Entstehung wie die erfolgreiche Aufrechterhaltung einer Herrschaft nicht einfach vorauszusetzen oder funktionalistisch zu begründen, sondern handlungstheoretisch zu erklären. (vgl. Coleman 1991; 1992; 1996).2 Die in die Foundations eingebettete Herrschaftstheorie diskutieren wir kritisch als den Versuch, an die klassische Diskussion anzuschließen, aber zugleich auch neue Antworten zu präsentieren. Im Anschluß an unsere Ausgangsfrage interessiert dabei vor allem, ob es gelingt, Herrschaft als einen sozial konstituierten Ordnungsmechanismus zu behandeln, dessen Entstehung und Reproduktion aus dem Handeln intentionaler Akteure resultiert.

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© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen/Wiesbaden 1999

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  • Andrea Maurer

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