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Legitimität und Erzwingungsstab: die normative Herrschaftskonzeption Webers

  • Andrea Maurer
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Zusammenfassung

Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts wird Herrschaft auch zu einem Thema der modernen Sozialwissenschaften. Wir werden im folgenden die Webersche Herrschaftssoziologie als eine Fortführung der individualistischen Tradition vorstellen und das Legitimitätsargument als eine spezifische Lösung des Konstitutionsund Geltungsproblems individualistischer Herrschaftskonzeptionen diskutieren. Daraus folgt, daß hier manch gängiges Weber-Argument nur am Rande gestreift, dafür aber neue Themen und Ansatzpunkte erschlossen werden. Es ist durchaus beabsichtigt, die gewohnten Pfade der Weberrezeption zu verlassen und nicht eine neuerliche und allumfassende Werkexegese vorzulegen, sondern eine Rekonstruktion, die die Herrschaftssoziologie Webers als Teil der individualistischen Tradition begreift und deren Heuristik und Restriktionen kritisch zu bewerten sucht.

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© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen/Wiesbaden 1999

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  • Andrea Maurer

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