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Grundlagen und Wurzeln der Herrschaftssoziologie

  • Andrea Maurer
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Zusammenfassung

Wir haben in unseren einleitenden Überlegungen auf die gesellschaftliche und theoretische Bedeutung von Herrschaft hingewiesen und wollen im folgenden die damit verbundene, lange Tradition wissenschaftlichen und politischen Denkens darstellen. Nicht nur deshalb käme es einer Sisyphusarbeit gleich, die Geschichte des abendländischen Herrschaftsdiskurses in seiner ganzen Breite erschließen zu wollen, es wäre unseres Erachtens darüber hinaus mit einem solchen Vorgehen auch wenig gewonnen. Wesentlich ertragreicher erscheint uns dagegen eine systematische Darstellung der zentralen Wurzeln und Grundfragen, aus der heraus die wichtigsten Entwicklungslinien im modernen Herrschaftsdiskurs kenntlich gemacht werden können. Wir beabsichtigen deshalb, das vorherrschende Paradigma herauszuarbeiten und so das dominante Erklärungsproblem zu verdeutlichen. Zu diesem Zweck entwerfen wir eine kurze theorie- und begriffsgeschichtliche Skizze, deren Schwerpunkte die frühneuzeitliche Herrschaftsdiskussion (Kap. 1.1) und das Herrschaftskonzept von Thomas Hobbes (Kap. 1.2) sind. Daran anschließend stellen wir die Bedeutung der Herrschaftsthematik bei den soziologischen Klassikern dar (Kap. 1.3) und resümieren abschließend den gegenwärtigen Forschungsstand (Kap. 1.4).

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Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen/Wiesbaden 1999

Authors and Affiliations

  • Andrea Maurer

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