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Diagnostische Beispiele

  • Lothar Busch
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Zusammenfassung

In den letzten Jahrzehnten hat man auch die psychischen Krankheiten in Ordnungssysteme gebracht, deren wichtigste die Internationale Krankheitsklassifikation (ICD) und das von der Amerikanischen Gesellschaft für Psychiatrie herausgegebene Handbuch (DSM) sind. Für eine Diagnostik nach diesen Richtlinien ist die Bildanalyse nicht geeignet. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Erkennung von Störungen der Selbstgefühle und Emotionen, die natürlich bei verschiedenen Erkrankungen ähnlich sein können. Sie dient also in erster Linie der Feststellung von Konflikten im weitesten Sinne. Das heißt, daß damit individuelle Ängste, Erwartungen, Abwehrhaltungen und Defizite erfaßt werden. Die Methode ist nicht nur für Kranke mit Neurosen, psychosomatischen Beschwerden, Menschen mit abnormer emotionaler Persönlichkeitsstruktur, sondern auch für „Normalpersonenv geeignet, vor allem wenn sie künstlerische Laien sind. Für die Analyse von Werken der bildenden Kunst ist die Methode nicht in erster Linie bestimmt, aber es sind auch dort viele Anwendungsmöglichkeiten denkbar.

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© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1997

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  • Lothar Busch

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