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Tourismuspolitische Umwelt

  • Harald Pechlaner
Part of the nbf Neue Betriebswirtschaftliche Forschung book series (NBF, volume 312)

Zusammenfassung

Der Staat kann durch verschiedene wirtschaftspolitische Maßnahmen die Wettbewerbsposition einer touristischen Destination entscheidend beeinflussen. Trotz der eindeutigen Überlegenheit von Marktwirtschaften hinsichtlich ihrer Allokationseffizienz bedarf es gewisser Eingriffe im Rahmen einer Wirtschaftspolitik, die einerseits garantieren sollen, dass eine Marktwirtschaft funktionsfähig ist und bleibt, die andererseits aber auch bestimmte Fehlentwicklungen der Marktwirtschaft verhindern sollen. Staatliche Wirtschaftspolitik umfasst die inhaltliche Gestaltung eines Ordnungsrahmens, innerhalb dessen Wirtschaftsaktivitäten reibungslos ablaufen können (Ordnungspolitik). Dieser marktwirtschaftliche Ordnungsrahmen basiert im Wesentlichen auf konstituierenden Prinzipien, wie dem Privateigentum an Produktionsmitteln, der Gewährleistung des Wettbewerbs, dem Prinzip der offenen Märkte oder der Vertragsfreiheit. Zwar sind diese konstituierenden Merkmale eine Grundvoraussetzung für eine marktwirtschaftliche Ordnung, sind aber nicht (immer) imstande, ein gesamtgesellschaftlich gewünschtes Ergebnis zu liefern. Marktwirtschaften können in verschiedenen Bereichen versagen: Dies betrifft z.B. die Einkommensverteilung in einer Volkswirtschaft oder auch die Allokation, nämlich dann, wenn externe Effekte auftreten und/oder öffentliche Güter bereitgestellt werden oder im Marktprozess übernutzt werden. Diese Grundsätze gelten einerseits für den Tourismus als gesellschaftspolitisches Phänomen im Hinblick darauf, dass die Teilnahme am Tourismus für breite Bevölkerungskreise ein Bedürfiiis darstellt; die zweite Perspektive sieht im Tourismus einen Wirtschaftszweig, wo es in erster Linie darum geht, Einkommen und Beschäftigung zu sichern (Tschurtschenthaler, o.J.).

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© Deuscher Universitäts-Verlag/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2003

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  • Harald Pechlaner

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