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Die Ergebnisse

  • Karl Schattenhofer
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Part of the Beiträge zur psychologischen Forschung book series (BPF, volume 27)

Zusammenfassung

In der Tabelle auf den beiden nächsten Seiten sind alle Gruppen der Untersuchung mit ihren “harten” Daten zusammengefaßt. Die Namen der Gruppen sind meine Erfindung, mit den Kürzeln werden die Zitate aus den Protokollen der einzelnen Gruppen gekennzeichnet.

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Literatur

  1. 1.
    Sehr ausführliche Selbstdarstellungen von einer ähnlichen Auswahl von Gruppen, mit vergleichbaren Interviewfragen, finden sich bei W.Kraus und W.Knaier (1989).Google Scholar
  2. 2.
    s. Kap.II, 3.1.2. Ähnlich unterscheiden auch E. Halves und H. Wettendorf (1986) bei Gesundheitsselbsthilfegruppen zwischen Phasenverläufen und strukturellen Veränderungen.Google Scholar
  3. 4.
    W. Schülein beschreibt für die Entwicklung von Wohngemeinschaften ähnliche Phasen (1983, u. 1980 ).Google Scholar
  4. 5.
    Die Untersuchungen, die sich mehr an gruppendynamischen Phaseneinteilungen orientieren (W.Asam, M. Heck, M. Schneider 1984) beschreiben eine Konfliktphase vor der Kohäsionsund Arbeitsphase (ebenso Schneider, 1983 ).Google Scholar
  5. 6.
    Die Konflikte sind hier u.U. vor der Gruppengründung, die in den anderen Untersuchungen evt. zum GruppenprozeB gerechnet werden. Vielleicht werden sie von den Gruppenvertretem gar nicht als solche wahrgenommen.Google Scholar
  6. 7.
    Begrifflich kann diese, wie die anderen Veränderungen zweiter Ordnung, als Veränderung der Leitdifferenz, des leitenden Handlungsschemas eines Systems gefaßt werden. (H. Willke 1987, S. 109, in Anlehnung an N Lohmann 1985 ).Google Scholar
  7. 8.
    Zu verschiedenen Kriterien für den Grad der Formalisierung und Komplexität einer Organisation s. z.B. K. Türk (1976): Spezialisierung (abgegrenzte Funktionsbereiche), Standardisierung (gleichförmige Normierung des Handelns), Formalisierung ( Ausmaß schriftlicher Regelungen ), Zentralisierung (Verteilung von Entscheidungskompetenzen). Für Gesundheitsselbsthilfegruppen s. F. Hegner (1981).Google Scholar
  8. 9.
    Vgl. A. Kreutz: In alternativen Betrieben wird von einzelnen die Übernahme überdurchschnittlicher Belastungen durch die eigene Verantwortlichkeit verlangt (S.121).Google Scholar
  9. 10.
    Zur Entwicklung von SH-Gruppen zu Selbsthilfeorganisationen s. E. Halves u. H. Wettendorf (1986): Mit der Zielausweitung von der eigenen Betroffenheit zur Interessensvertretung geht die zunehmende Formalisierung einher.Google Scholar
  10. 11.
    J. Huber (1987) hält diese Entwicklung für gesetzmäßig. Im besten Fall entstehen neue Dienstleistungsbetriebe, d. h. die Gruppen institutionalisieren sich oder sie stagnieren und verfallen. (S. 76 ff.)Google Scholar
  11. 12.
    Bei den von F.Schliehe (1988) untersuchten Gruppen entwickeln sich die identitätsorientierten Gruppen zu Interessensverbänden, Aktionsgruppen zu KleinbetriebenGoogle Scholar
  12. 13.
    S. auch J. Behrendt et al. (1981)Google Scholar
  13. 14.
    Wie bei den von K.H. Ohle (1983) beschriebenen Motorradclubs würde eine stärkere Formalisierung den Bestand des Systems bei einzelnen Gruppen viel mehr gefährden als sichern. Die Identität der Gruppen wie die einzelner Motorradclubs besteht aus einer “relativen Informalität und Ungeplantheit”. Auch eine “Informalisierung” oder, wie hier beschrieben, eine Verpersönlichung kann zum Bestand des Systems beitragen.Google Scholar
  14. H.Kreutz (1985) und die Zusammenfassung des Klassifikationsschemas Kap.III, Anm.11Google Scholar
  15. (Symbolische) Widerstandsaktionen (z.B. Blockaden von Raketenstandorten während der Nachriistungsdebatte) über politische Solidaritäts-und Öffentlichekeitsarbeit hinaus bringen die Beteiligten schnell an den Rand der Legalität und erfordern sehr viel persönliche Risikobereitschaft. Gruppen mit radikaleren Aktionsformen sind für Befragungen dieser Art nicht (mehr) zugänglich (s. Auswahlkriterien Kap 11I. 1 ).Google Scholar
  16. 17.
    In formalen Organisationen ist es die Macht der Hierarchen, die im formalen System nicht angesprochen werden darf (z.B. J. Schmidt 1991) In diesen informellen Organisationen ist es die Macht der “Gleichen” bzw. der Orientierungsbedarf derer, die Autoritäten schaffen, die nicht aufgedeckt werden dtitfen.Google Scholar
  17. 18.
    In der Darstellung sind Äußerungen aus verschiedenen Interviews miteinander verbunden. Sinngemäße Zusammenfassungen sind aus der Sicht der Brillenträger formuliert.Google Scholar
  18. 19.
    Dazu R. Cohn (1975) und K. Hahn u.a. (1988) für die themenzentrierte Interaktion (TZI): Die Pole Ich - Wir - Thema müssen im Verlauf der Zusammenarbeit im Ausgleich gehalten werden. Oder in dieser Arbeit. Gruppen als “hybride Sozialsysteme” (Kap. II 1.), dabei tritt die Gruppe nicht als eigener Pol, sondern als das die Pole “Individuen” und “Sache” regelnde System auf.Google Scholar
  19. 19.
    Eigentlich wollte ich diese Brille mit dem Namen “Gruppe als soziales Kunstwerk” bezeichnen, aber es klingt zu sehr nach dem Schönen, Wahren und Guten, und das ist eben nicht gemeint. Ich erwähne den Titel trotzdem, weil er am besten ausdrückt, daß es sich um etwas künstlich Geschaffenes sozialer Art handelt, das gestaltbar bleibt.Google Scholar

Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1992

Authors and Affiliations

  • Karl Schattenhofer
    • 1
  1. 1.GroßhesseloheDeutschland

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