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Gesellschaftliche und politische Rahmenbedingungen der Bundestagswahl 1983

  • Karl-Werner Brand
  • Harro Honolka
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Part of the Studien zur Sozialwissenschaft book series (SZS, volume 70)

Zusammenfassung

Die Entscheidungssituation der Bundestagswahl 1983 ist auf der einen Seite durch politisch-konjunkturelle Faktoren geprägt. Dazu zählen insbesondere wirtschaftliche Probleme, die sich seit Beginn der achtziger Jahre verschärfen, die wachsenden Spannungen in der sozialliberalen Koalition, der Druck, unter den die SPD in der Frage des “NATO-Doppelbeschlusses” von seiten der Friedensbewegung gerät und der Machtwechsel im Herbst 1982. Hinzu kommt die Entwicklung der Problemwahrnehmung sowie der Parteien- und Kandidateneinschätzung während des Wahlkampfs. Auf der anderen Seite spiegeln sich in den Wahlentscheidungen immer auch längerfristige strukturelle Entwicklungstendenzen, die jeweils neue Handlungsmöglichkeiten eröffnen. Inbezug auf unsere Fragestellung interessieren vor allem die Veränderungen, die zur Neugruppierung des Parteiensystems, zur Entstehung der GRÜNEN und Alternativen Listen als einer ernst zu nehmenden dritten oder vierten parlamentarischen Kraft geführt haben. Für ökologisch betroffene Wähler ergeben sich damit neue Ausdrucksmöglichkeit ihrer Betroffenheit. Diese neuen Wahlmöglichkeiten werden freilich in unterschiedlicher Weise realisiert: je nach Parteibindungen, Problemprioritäten, schicht- oder gruppenspezifischen politischen Präferenzen und je nach der besonderen politischen Konstellation zur Wahlzeit.

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© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1987

Authors and Affiliations

  • Karl-Werner Brand
  • Harro Honolka

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