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Ökologische Betroffenheit, Lebenswelt und Wahlentscheidung: Zur theoretischen Anlage der Studie

  • Karl-Werner Brand
  • Harro Honolka
Chapter
Part of the Studien zur Sozialwissenschaft book series (SZS, volume 70)

Zusammenfassung

Wie beeinflußt eine subjektiv mehr oder weniger stark empfundene ökologische Betroffenheit das individuelle Wahlverhalten? Die Beantwortung dieser Frage wirft erhebliche Schwierigkeiten auf. Sie setzt zum einen adäquate methodische Analyseinstrumente voraus; diese fehlen jedoch weitgehend, wie wir gleich sehen werden. Sie erfordert zum anderen eine vorgängige theoretische Klärung der spezifischen Vermittlungszusammenhänge zwischen den Faktoren “ökologische Betroffenheit” und “Wahlverhalten”. Dabei lassen sich grob vier Vermittlungsebenen unterscheiden: a) die lebensweltliche Einbettung und der daraus sich ergebende subjektive Stellenwert ökologischer Betroffenheit, b) die Art des Parteien- und Wahlsystems, c) die allgemeinen gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen und d) die Mobilisierungs- und Kanalisierungsprozesse des Wahlkampfs. Im folgenden wollen wir zunächst diese vier Vermittlungsebenen etwas näher beleuchten, um uns dann der Frage zuzuwenden, mit Hilfe welcher analytischer Modelle und methodischer Verfahren sich diese Zusammenhänge am besten erfassen lassen.

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Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1987

Authors and Affiliations

  • Karl-Werner Brand
  • Harro Honolka

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