Advertisement

Einleitung

  • Karl Ulrich Mayer
Chapter
Part of the Studien zur Sozialwissenschaft book series (SZS, volume 24)

Zusammenfassung

In den zwei Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg konzentrierte sich die Erforschung von Mobilitätsprozessen innerhalb der Soziologie vorwiegend auf die quantitative Analyse der Häufigkeit von Auf- und Abstiegen innerhalb einzelner Gesellschaften und den Vergleich zwischen Gesellschaften. Soziale Mobilität wurde damit fast ausschließlich als vertikale Bewegung von Individuen verstanden und meist als Veränderung zwischen relativ groben Kategorien beruflicher Positionen operationalisiert. Die berufliche Hierarchie wurde in der Regel als Rangordnung von Positionen unterschiedlichen sozialen Prestiges aufgefaßt und zu messen versucht, wobei hohe Korrelationen der Dimension beruflichen Prestiges mit anderen Dimensionen des sozialen Ranges, wie etwa Einkommen, Ausbildung oder beruflicher Autonomie, unterstellt wurden. Soziale Mobilität wurde als intergenerationale Mobilität gemessen: als Übergangsraten zwischen sozialer Herkunft — den Berufskategorien von Vätern — und sozialen Zielpositionen — den Berufskategorien der Söhne. Einen wesentlichen Anteil an der Kontinuität und Vergleichbarkeit der Forschungsbemühungen hatte einerseits die Konstruktion von Berufsprestigeskalen, andererseits die Anwendung von Mobilitätsmatrizen als standardisierter Verfahrensweise und deren deskriptive Analyse mit Hilfe statistischer Indices.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1975

Authors and Affiliations

  • Karl Ulrich Mayer

There are no affiliations available

Personalised recommendations