Advertisement

Zum Legitimationsverlust von Legitimität

  • Otthein Rammstedt
Chapter
Part of the Politische Vierteljahresschrift Sonderhefte book series (PVS, volume 7/1976)

Zusammenfassung

Legitimität zu problematisieren scheint legitim, solange Legitimität als ein Problem der politischen Praxis unterstellt wird. Es wäre dann verständlich, daß das Reden um Legitimität synchron zu bestimmten politischen Entwicklungen Karriere macht, daß es unabhängig vom wissenschaftstheoretischen Kontext Verbreitung findet.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Anmerkungen

  1. 1.
    Abgesehen wird hier vom zivilrechtlichen Aspekt des Legitimationsbegriffs; als Beispiel dafür vgl. den Gebrauch bei C. G. Svarez: Vorträge über Recht und Staat. Hrsg. von H. Conrad und G. Kleinheyer. Köln und Opladen 1960, S. 331 ff.Google Scholar
  2. 2.
    Vgl. dazu z. B. K. Lamprecht: Deutsche Geschichte, Bd. IX, Berlin 1907, S. 467 ff.Google Scholar
  3. 4.
    Zu diesem neuen Verständnis vgl. R. Rie: Das Legitimitätsprinzip des Wiener Kongresses. Archiv des Völkerrechts 5 (1955/56), S. 272 ff.Google Scholar
  4. A. Gauland: Das Legitimitätsprinzip in der Staatenpraxis seit dem Wiener Kongreß. 1971. — Vgl. dazu auch G. Ferrero: Macht. Neuwied und Berlin 1962.Google Scholar
  5. 6.
    L. v. Stein: Geschichte der sozialen Bewegung in Frankreich von 1789 bis auf unsere Tage. Bd. III. Hrsg. von G. Salomon-Delatour. 2. Aufl. Hildesheim 1959, S. 52.Google Scholar
  6. 8.
    Vgl. dazu dann die unabhängig verlaufende Diskussion um Legalität und Moralität, so bei I. Kant: Metaphysik der Sitten. Werke, Bd. VII. Hrsg. von W. Weischedel. Darmstadt 1968, S. 324 ff.Google Scholar
  7. 9.
    L. Bergeron/F. Furet/R. Koselleck: Das Zeitalter der europäischen Revolution 1780–1848. Frankfurt 1969, S. 209 (= Fischer Weltgeschichte, Bd. XXVI).Google Scholar
  8. 11.
    Vgl. S. Gagnér: Studien zur Ideengeschichte der Gesetzgebung. Stockholm 1960, S. 76 ff.Google Scholar
  9. 13.
    Vgl. dazu R. Spaemann: Der Ursprung der Soziologie aus dem Geist der Restauration. München 1959, S. 88 ff.Google Scholar
  10. 14.
    F. P. G. Guizot: Histoire des origines du gouvernment représentatif en Europe. Brüssel 1851, Bd. II, S. 152.Google Scholar
  11. 17.
    Max Weber: Politik als Beruf. In: Gesammelte politische Schriften. München 1921, S. 396–451 (397).Google Scholar
  12. 20.
    Max Weber: Wirtschaft und Gesellschaft. Bd. I. Köln und Berlin 1956, S. 162.Google Scholar
  13. 35.
    Vgl. O. Rammstedt: Sekte und soziale Bewegung. Köln und Opladen 1966, S. 58 ff.Google Scholar
  14. 36.
    N. Luhmann: Legitimation durch Verfahren. Neuwied und Berlin 1969, S. 28.Google Scholar
  15. 52.
    Vgl. Beza, Brutus, Hotman: Calvinistische Monarchomachen. Hrsg. von J. Dennert. Opladen 1968, S. XXIX ff.Google Scholar
  16. 53.
    Daß diese Konfiguration bis hin zu Rousseau sich hält, dazu vgl. R. Spaemann: Reflexion und Spontaneität. Studien über Fénelon. Stuttgart 1963, S. 155 ff.Google Scholar
  17. 54.
    J. Habermas: Kritische und konservative Aufgaben der Soziologie. In: ders.: Theorie und Praxis. 4. Aufl. Frankfurt 1971, S. 290–307 (303).Google Scholar
  18. 55.
    K. Marx: Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie. Einleitung. MEW 1. 7. Aufl. Berlin 1970, S. 378–392 (381).Google Scholar

Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1976

Authors and Affiliations

  • Otthein Rammstedt

There are no affiliations available

Personalised recommendations