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Subsidiarität und Bürokratie in kirchlichen Verbänden

— Eine historisch-genetische Problemskizze —
  • Herbert Kühr
Chapter
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Part of the Beiträge zur sozialwissenschaftlichen Forschung book series (BEISOFO, volume 81)

Zusammenfassung

Die inhaltlichen Vorstellungen des Subsidiaritätsprinzips sind alt, jedenfalls älter, als Name und erste genaue Formulierung in der Enzyklika Quadragesimo Anno (1931) es ausdrücken. Schon in der Politik des Thomas von Aquin findet sich in seiner “Politik” (II,5) die Bemerkung, daß ein Übermaß an Vereinheitlichung und Gleichschaltung den Bestand des aus verschiedenen Gebilden zusammengesetzten Gemeinwesens bedrohe. Und Dante fordert in seiner “Monarchie” (I,14), daß die kleineren Angelegenheiten in einer Stadt nicht gleich durch den Kaiser entschieden werden sollten, da Nationen, Königreiche und Städte je ihre unterschiedlichen Eigentümlichkeiten hätten, die man in besonderen Gesetzen zu berücksichtigen habe. Von Montesquieu (De l’esprit des Lois) stammt ein Entwurf einer “république federative”.

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Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1986

Authors and Affiliations

  • Herbert Kühr

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