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Zur Funktion der Empirischen Sozialforschung bei der Rekonstruktion Sozialer Organisiertheiten

  • Friedrich Schönweiss
Chapter
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Part of the Beiträge zur sozialwissenschaftlichen Forschung book series (BEISOFO, volume 58)

Zusammenfassung

Nicht erst seit der vor allem wegen ihrer spektakulären Dimensionen von der wissenschaftlichen Öffentlichkeit als dem eigentlichen Methodenstreit festgehaltenen Diskussion zwischen der — wie sie sich selbst bezeichnet und wie es ihrem Selbstverständnis entspricht — “Kritischen Theorie” und dem Positivismus kritisch-rationalistischer Prägung sieht sich nahezu jede Befassung mit sozialwissenschaftlichen Phänomenen vor die zumeist kritisch gemeinte Frage gestellt, wie sie es wohl mit der Empirie hält, wie sie in ihrem Bereich das Zusammenspiel von theoretischer Reflexion mit dem Datenmaterial geregelt hat bzw. zu regeln gedenkt. Auch ohne offizielles Abschlußkommuniqué dürfte diese wissenschaftstheoretische Auseinandersetzung zumindest insofern zu fixierbaren Resultaten geführt haben, als das Empirie-Postulat keine weitere Legitimation mehr zu benötigen scheint. Daß der empirischen Basis im Forschungsprozeß keine untergeordnete Rolle zugewiesen werden soll, ist zu einem Postulat geworden, das fast den Status eines ungeschriebenen geisteswissenschaftlichen Grundgesetzes innehat, auch wenn dessen Konkretion, die spezifische Ausgestaltung der “gegenseitigen Durchdringung und Befruchtung von Theorie und Empirie” (260) nach wie vor offen geblieben ist.

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© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1984

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  • Friedrich Schönweiss

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