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Autonomie und Organisationssoziologie — Die Ideologischen Schranken Eines Theoretischen Entwurfs

  • Friedrich Schönweiss
Chapter
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Part of the Beiträge zur sozialwissenschaftlichen Forschung book series (BEISOFO, volume 58)

Zusammenfassung

Um das gesellschaftliche Phänomen der Autonomisierung sozialer Organisationen und (Teil-)Systeme gegenüber den je darin zusammengefaßten Individuen theoretisch greifbarer zu machen, um jene Mechanismen von Herrschaft, die, in der kollektiven Aktion spezifische Triebkräfte finden oder überhaupt erst als deren Resultat in Erscheinung treten, empirisch nachweisen zu können, erscheint der sozialwissenschaftliche Rekurs auf organisationssoziologische Reflexionen zwingend wie redundant zugleich: Einerseits sind “Führung”, “Oligarchie”, “Herrschaft” konstitutive Begriffe der Organisationssoziologie, die diese geradezu prädestiniert erscheinen lassen, auf sie bei der Klärung der Konstitutionsbedingungen solcher organisational er Strukturen zurückzugreifen, die den Zusammenschluß von Individuen nicht mehr als jene selbstverständliche Assoziation erscheinen lassen, als der er vielleicht in der Phase seiner Konstitution hat gelten können oder als die er gelegentlich in der Perzeption seiner Mitglieder diesen erschien.

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© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1984

Authors and Affiliations

  • Friedrich Schönweiss

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