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Das Panel pp 78-88 | Cite as

Image- und Motivforschung

  • Jochen Hansen
Part of the Beiträge zur sozialwissenschaftlichen Forschung book series (BEISOFO, volume 39)

Zusammenfassung

Bei Wahlkämpfen wie beim Wettbewerb um Konsumenten geht man davon aus, daß die anzusprechenden Gruppen bestimmte Erwartungen, Probleme haben; dementsprechend fragt man in Wahlstudien nach den politischen Prioritäten, indem alle wesentlicheren Aspekte beispielsweise danach einzustufen sind, ob man sie für besonders wichtig, auch noch wichtig oder unwichtig hält — in der Konsumforschung fragt man entsprechend nach den Eigenschaften, die einem bei einem Fotoapparat, Waschmittel, Auto usw. “besonders wichtig”, “auch noch wichtig” oder “unwichtig” sind. Dann folgt normalerweise die Suche nach Differenzierung: in welchem Aspekt hat welche Partei/Marke Besonderes zu bieten, wo wird sie für leistungsfähiger als die Konkurrenz gehalten. Dieses läßt sich messen mit einem dem Erwartungskatalog entsprechenden Image, das im Rahmen des Interviews zu den wesentlichen konkurrierenden Parteien/Marken vergleichbar abgefragt wird. Danach sind sowohl die Abstände zum Wunschbild als auch die Abstände zwischen den einzelnen Parteien/Marken im Sinne eines Überschusses oder Defizits oder aber gleichen Beurteilung erkennbar.

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© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1982

Authors and Affiliations

  • Jochen Hansen

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