Advertisement

Die Auslandskommunikation im Kontext der amerikanischen Außenpolitik

  • Manfred Knapp
Chapter
  • 10 Downloads
Part of the Beiträge zur sozialwissenschaftlichen Forschung book series (BEISOFO, volume 10)

Zusammenfassung

Aus der außenpolitischen Perspektive eines nationalstaatlichen Akteurs gesehen, hängen internationale Kommunikationsprozesse sowohl von den externen Gegebenheiten der internationalen (Staaten-) Umwelt als auch von den internen Verhältnissen des Landes ab, das eine bestimmte Kommunikationspolitik betreibt; daneben spielen noch eine Reihe anderer, intersystemarer Faktoren eine Rolle, die nicht eindeutig den Bedingungsstrukturen des Systems (Umweltstruktur (1)) oder des Sub-Systems (Innenstruktur des betreffenden “Sender-Landes”) zugeordnet werden können (z. B. technische Entwicklungen). (2)

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1).
    In dieser Betrachtungsweise gehören zur Umweltstruktur auch die Innenstrukturen der jeweiligen Empfängerländer oder Kommunikationspartner.Google Scholar
  2. 2).
    Vgl. dazu Lerner: TWe 20th Century Background, Einleitung zu Part I, in: Lerner (Ed.): Propaganda in War und Crisis, S. 1.Google Scholar
  3. 3).
    Krippendorff: Ist Außenpolitik Außen politik?, in: PVS, 4. Jg., H. 3, Sept. 1963, S. 243-266, hier S. 253 und ders: Die amerikanische Strategie, S. 244.Google Scholar
  4. 4).
    Ebenda, S.312. 175Google Scholar
  5. 5).
    So z. B. Qualter: Propaganda and Psychological Warfare, Ch. 2, bes. S. 32, 38 f., 48.Google Scholar
  6. 6).
    Martin bemerkte: “(International Propaganda) involves appealing to the masses, as opposed to governments, and it can therefore be termed an attempt at world democracy.” (Martin: International Propaganda, S. 16). Vgl. dazu auch Falk: On Regulating International Propaganda: A Plea for Moderate Aims, in: Havighurst (Ed.): International Control of Propaganda, S. 184–196.Google Scholar
  7. 7).
    Siehe dazu Fraenkel: Öffentliche Meinung und internationale Politik, passim; ferner: Qualter, passim, bes. S.32.Google Scholar
  8. 8).
    Fraenkel, S. 13.Google Scholar
  9. 9).
  10. 10).
    Schlesinger: Das bittere Erbe, S. 71.Google Scholar
  11. 11).
    Zitiert nach Schlesinger, ebenda.Google Scholar
  12. 12).
    Mit dem Impuls, den die Botschaft der Vier Freiheiten vom 6. Jan. 1942 (darin an erster Stelle: “freedom of speech and expression”) von Präsident Roosevelt ausgelöst hatte, setzten sich die USA in der Nachkriegszeit in zahlreichen internationalen Gremien, Konferenzen (z. B. bei der Genfer UNO-Konferenz über die Informationsfreiheit im März/April 1948) und Abmachungen unter Hinweis auf traditionelle, liberaldemokratische Prinzipien für den Grundsatz einer umfassenden Informationsfreiheit (d. h. für das Recht, Informationen und Meinungen, unabhängig von Staatsgrenzen, anzuhängen bzw, zu empfangen und zu verbreiten) ein. Ebenso traten sie ein für die Anerkennung eines Menschenrechts auf Meinungs-und Kommunikationsfreiheit, wie es in den Art. 19 der “Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte” von 1948 aufgenommen wurde. Die USA widersetzten sich gleichzeitig in der Regel allen Bestrebungen, die internationale Propaganda durch Restriktionsvorschriften einzuschränken, weil sie dadurch den vorstehend genannten Grundsatz für beeinträchtigt hielten. Sie befanden sich mit dieser Position im diametralen Gegensatz zur UdSSR. (Vgl. dazu: Whitton/Larson: Propaganda. Towards Disarmament in the War of Words, Ch. X, XIV). Es ist jedoch festzustellen, daß die USA keineswegs immer an dieser Haltung festhielten, insbesondere dann nicht, wenn sie befürchteten, daß in die von ihnen reklamierten Einflußsphären oder in das eigene Hoheitsgebiet kommunistisches Propagandamaterial gelangen könnte.Google Scholar
  13. 13).
    Davison: International Political Communication, S. 277.Google Scholar
  14. 14).
    Vgl. hierzu die zitierte Schrift von Fraenkel, bes. S. 19 f., 25 f., 30 f., 34– 37. - Die Hoffnung, daß sich eine durch freie Kommunikation herausbildende öffentliche Meinung als ein Mittel zur Friedenssicherung verwenden ließe, deutet auch Davison (S. 278) an.Google Scholar
  15. 15).
    Vgl. Kap. 5. 2, bes. Anm. 25-26.Google Scholar
  16. 16).
    Dazu: Choukas: Propaganda Comes of Age, S. 5 f., 257–292. Vgl. Carr: Pro- paganda in International Politics, S. 6 f. und Goodfriend: The Dilemma of Cultural Propaganda: “Let It Be”, in: The Annals of The American Academy, Vol. 398, Nov. 1971, S.105–112, bes.S. 106 f..Google Scholar
  17. 17).
    Vgl. Qualter, S.135.Google Scholar
  18. 18).
    So beobachtete John Stuart Mill mit ausgesprochenem Unbehagen den steigen- den Einfluß der Meinungen der Massen und führte bekanntlich in seiner berühmten Abhandlung “On Liberty” Klage über die aufkommende Zwangsgewalt herrschender Mehrheitsmeinungen, die die von ihm verteidigte Denk-, Rede-und Meinungsfreiheit des Individuums zu unterdrücken drohe. (Mill.: Die Freiheit, übers. und herausgg. v. Grabowsky, bes. S. 125, 136, 200–211). Auch Mills geistesverwandter Zeitgenosse de Tocqueville teilte die Befürchtungen über die gleichmacherische “Meinungstyrannei”. (Vgl. dazu Habermas: Strukturwandel der Öffentlichkeit, S. 143–156).Google Scholar
  19. 19).
    Siehe Qualter, S. 48–53.Google Scholar
  20. 20).
    Habermas, bes. S.155 f., 195, 199–214 und passim.Google Scholar
  21. 21).
    Vgl. Williston: The Development of Propaganda as an Instrument of American Foreign Policy 1945–1959, S. 403.Google Scholar
  22. 22).
    Ebenda, S.4.Google Scholar
  23. 23).
    176 Vgl. dazu Speier: International Political Communication: Elite vs. Mass, abgedruckt in: Speier: Force and Folly, S. 16–31, hier S.21; auch Martin, S. 16f.. Zu den Konsequenzen, die sich durch die Möglichkeiten der Auslandskommunikation und darüber hinaus durch die vielartigen Maßnahmen informeller Einwirkung für die Struktur des traditionellen Nationalstaatensystems ergeben, siehe: Scott: The Revolution in Statecraft: Informal Penetration, Ch. VI, bes. S. 168–176.Google Scholar
  24. 24).
    Siehe hierzu: Barrett: Truth is our Weapon; vgl. dazu auch die Ausführungen in Kap. 1; ferner: Westerfield: The Instruments of America’ s Foreign Policy, S. 248-257; v. Glahn: The Case for Legal Control of “Liberation” Propaganda, in: Havighurst (Ed.), S. 115–150, hier S. 116 f.; Reich: Die völkerrechtlichen Schranken der internationalen politischen Propaganda in Friedenszeiten, S. 81 ff..Google Scholar
  25. 25).
    Wright: Subversive Intervention, in: American Journal of International Law, Vol. 54, 1960, S. 521–535; eine andere Ansicht über die rechtliche Würdigung der Verbundenheitsadressen an die Ostblockvölker vertritt Whitton: “Subversive Propaganda” Reconsidered, ebenda, Vol. 55, 1961, S. 120 ff.. Dazu auch Whitton/Larson, S. 94, 97; Reich, S. 83; Murty: Propaganda and World Public Order, S.174 n..Google Scholar
  26. 26).
    Hearings on Appr. for 1961, House, S. 66.Google Scholar
  27. 27).
    Schlagendere Beispiele sind etwa amerikanische Einflußnahmen auf die italienischen Wahlen im Jahre 1948 oder die Beeinflussung der Wahl zum zweiten deutschen Bundestag 1953 durch die USA, besonders durch eine Erklärung des damaligen US-Außenministers Dulles. (Dazu: Krippendorff: Die amerikanische Strategie, S.341–344).Google Scholar
  28. 28).
    Vgl. dazu Sorensen, Theodore C.: The Kennedy Legacy, S. 202–214, bes. S. 212. Sorensen vertritt dort die auch von den verschiedenen anderen ehemaligen Kennedy-Mitarbeitern geteilte Meinung, John F. Kennedy hätte,.falls er am Leben geblieben wäre, in Vietnam nicht die militärische Eskalationspolitik betrieben, die seit Februar 1965 die Johnson-Administration eingeschlagen hat; mit dieser Eskalationsentscheidung habe Präsident Johnson, so Sorensen (S. 214), die Vietnam-Politik seines Vorgängers fundamental eeändert.Google Scholar
  29. 29).
    Siehe hierzu auch die Ausführungen in Kap. 4.4. 3.Google Scholar
  30. 30).
    “Informal Penetration” ist der Schlüsselbegriff der bereits erwähnten Studie von Scott: The Revolution in Statecraft: Informal Penetration.Google Scholar
  31. 31).
    Einige USIA/USIS-Beamte sind sich dieser Probleme sehr wohl bewußt: So berichtet Dizard: “All too often we are placed in the dilemma of having to moderate our message of freedom in order not to embarrass less-than-freedom-loving governments with whom we are necessarily allied. The dilemma becomes all the more acute when we are pressed by progressive, non-Communist elements in friendly countries to reconcile alleged American support for totalitarian regimes with our democratic claims.” (Dizard: The Strategy of Truth, S. 53). Vgl. hierzu im Hinblick auf das Beispiel Brasilien: Winning the Cold War: The U.S. Ideological Offensive: Hearings before the Subcommittee on International Organizations and Movements of the Committee on Foreign Affairs, House of Representatives, 88th Cong., 1st seas., Part I, Washington, U. S. GPO, 1963, S. 88 f..Google Scholar
  32. 32).
    Siehe hierzu auch die Ausführungen in Kap. 4.3.Google Scholar
  33. 33).
    Vgl. dazu Krippendorffs ähnliche Feststellung, in: Die amerikanische Strategie, 5.339.Google Scholar
  34. 34).
    Siehe hierzu u. a.: Lauterpacht: Revolutionary Propaganda by Governments, in: Transactions of the Grotius Society, Vol. 13, f928, S. 143–164; Dambmann: Propaganda im Friedensvölkerrecht (1953 /54. Diss.): Martin: (1958); Whitton/Larson (1964); Reich (1966, Diss.); Havighurst (Ed.) (1967); Murty (1968); Selmayr: Propaganda im Kriegsvölkerrecht (1969, Diss.); Whitton: Hostile International Propaganda and International Law, in: The Annals of The American Academy, Vol. 398, Nov. 1971, S. 14-25.Google Scholar
  35. 35).
    Besonders bekannt geworden als ein frühes Beispiel revolutionärer Propaganda ist das vom französischen Nationalkonvent im Nov. 1792 erlassene Dekret, in dem allen Völkern bei ihrem Freiheitsstreben die Hilfe und der Schutz Frankreichs in Aussicht gestellt wurde. Näheres dazu bei Reich, S. 79; Whitton/Larson, S. 16–23, hier bes. S. 18 f..Google Scholar
  36. 36).
    Die Monographie von Whitton/Larson beginnt mit der lapidaren Feststellung: “Propaganda helps to cause war” (S. 1) und Larson meint an anderer Stelle: “(…) propaganda is one of the most dangerous sources of international friction and war, and (…) there is every reason to believe that it will get much worse.” (Larson: The Present Status of Propaganda in International Law, in: Havighurst (Ed.), S.1-–13, hier S.1). Und Murty meint: “One could produce abundant evidence to show that governments and statesmen have long since regarded propaganda as a disturbing factor to peaceful relations between states.” (S. 67).Google Scholar
  37. 37).
    Wenigstens erwähnt werden soll der Vorgang, daß bei der Genfer 18-MächteAbrüstungskonferenz im Mai 1962 über das Verbot von Kriegspropaganda beinahe eine Vereinbarung zustande gekommen wäre. (Näheres darüber bei Whitton/Larson, S. 234 f.; Murty, S. 235 ff.; NYT, 6. April 1962, S. 5:1; 10. April 1962, S. 5:3; 28. April 1962, S. 3:1; 25. Mai 1962, S. 1:4; 26. Mai 1962, S.1:1, 6:5; 28. Mai 1962, S.28:1; 30. Mai 1962, S.1:1).Google Scholar
  38. 38).
    Unter den Begriff “subversive” Propaganda würde beispielsweise auch die sogenannte “liberation”-Propaganda fallen, die v. Glahn umschreibt mit“(..-.) communications intended to bring about the transformation of an existing internal political order through revolutionary activities”. (v. Glahn, in: Havighurst (Ed.), S. 115–150, Zitat S. 116).Google Scholar
  39. 39).
    So Reich, S. 65.Google Scholar
  40. 40).
    Vgl. dazu beispielsweise Martin, S. 4, 207 und auch die Schlußbemerkung von Reich, S. 181; O’Brien ist recht zu geben, wenn er schreibt: “In any event, the issue is not whether international law should regulate propaganda but h o w.” (O’Brien: International Propaganda and Minimum World Public Order, in: Havighurst (Ed.), S. 151–162, hier S. 156, Hervorhebung im Original). Siehe auch Falk in Havighurst (Ed.), Anm. 6.Google Scholar
  41. 41).
    Vgl. hierzu Lasswell: Stichwort Propaganda, in: Encyclopaedia Britannica, Vol. 18 (1963), S.580–583, bes. S. 583. Von Interesse ist hier auch die vom völkerrechtlichen Standpunkt aus denkbare Möglichkeit eines Normkonflikts: Verhinderung subversiver Propaganda als Intervention versus Garantie der Informationsfreiheit, dazu: v. Glahn, in: Havighurst (Ed.), hier S. 146”150; vgl. dazu auch: Whitton/Larson, S. 195. - Das antipodische Begriffspaar “persuasion” und “coercion” bildet in der Studie von Murty (Propaganda and World Public Order) die Grundkategorien, siehe ebenda, bes. Ch. 2.Google Scholar
  42. 42).
    De Tocqueville: Über die Demokratie in Amerika, 1. Teil, S. 261–265, hier bes. S. 263 f..Google Scholar
  43. 43).
    Siehe dazu beispielsweise: Treviranus: Außenpolitik im demokratischen Rechtsstaat, hier III. Abschnitt, bes. S. 151–157; Waltz: Foreign Policy and Democratic Politics. S. V, 8–15, 307–311; Czempiel: Probleme demokratischer Außenpolitik, in: Offene Welt, H. 97/98, Juni 1968, S. 295–301 (dort auch weitere Literaturangaben).Google Scholar
  44. 44).
    Friedrich: Foreign Policy in the Making, S. 47; ebenso Kuhn: Begriff und Problem der weltpolitischen Interdependenz, in: Oberndörfer (Hrsg.): Wissenschaftliche Politik, S. 237–250, hier S. 243; Fraenkel, S. 18.Google Scholar
  45. 45).
    Vgl. dazu Treviranu, S.125; Fraenkel, S.29–38; Friedrich, Ch. 1–4. In diesem Zusammenhang darf natürlich auch nicht ein Hinweis auf den damaligen amerikanischen Kampf-und Werbeslogan fehlen: “to make the world safe for democracy.”Google Scholar
  46. 46).
    Kaiser: Das Internationale System der Gegenwart als Faktor der Beeinträchtigung demokratischer Außenpolitik, in: Probleme der Demokratie heute, Sonderheft 2/1970 der PVS, 5.340–358.Google Scholar
  47. 47).
    Siehe hierzu die Darlegungen von Kaiser, Anm. 46.Google Scholar
  48. 48).
    Vgl. hierzu etwa die interessanten Bemerkungen in der Studie von Treviranus, ebenda, 5.124.Google Scholar
  49. 49).
    Vgl. hierzu Scott (The Revolution in Statecraft), der dafür plädiert, die formale Nicht-Einmischungsdoktrin zugunsten eines positiven Interventionsverständnisses (Konzept einer “conditional intervention”) aufzugeben. Eine positive US-Intervention sieht er in der “Allianz für den Fortschritt”, die er jedoch ziemlich unkritisch darstellt. (S. 99-109). Vgl. auch Cottam, der den traditionellen “Stil” der US-Diplomatie kritisiert und für eine positiv bewertete “konkurrierende Einmischung” in die inneren Verhältnisse anderer Staaten eintritt, wobei er allerdings eine gewisse Vorliebe für geheimdienstliche Aktivitäten bekundet. (Cottam: Competitive Interference and Twentieth Century Diplomacy, bes. S. 17–33, 218, 227); siehe dazu auch Blackstock: The Strategy of Subversion.Google Scholar
  50. 50).
    Speier: Morale and Propaganda, abgedruckt in: Lerner (Ed.): Propaganda in War and Crisis, S.3–25, hier S. 9, 23.Google Scholar
  51. 51).
    Siehe dazu und zu dem Folgenden: Holt/van de Velde: Strategic Psychological Operations and American Foreign Policy, S. 33 n, 42; Williston, passim; Rubin: The Objectives of the U.S. Information Agency, S. 36 f.; Dyer: The Potentialities of American Psychological Statecraft, in: Whitton (Ed.): Propaganda and the Cold War, S. 25–40, bes. S. 36, 39. Auch Qualter betont die-Unterschiede der Propaganda in und von (westlichen) Demokratien und Nicht-Demokratien, ebenda, S. 121 f., Ch. 6, bes. 152 f..Google Scholar
  52. 52).
    Nominations of Edward R. Murrow to be Director, and Donald M. Wilson to be Deputy Director, of the United States Information Agency, U.S. Senate, Committee on Foreign Relations, 87th Cong., 1st seas., Washington, U.S. GPO, 1961, S.3.Google Scholar
  53. 53).
    So beispielsweise von Rubin und Williston (Anm. 51); vgl. hierzu auch die interessanten Äußerungen über das Problem politischer Subversion und die Möglichkeiten amerikanischer Einflußnahmen in: Winning the Cold War: The U.S. Ideological Offensive: Hearings, Part VI, 1964, S. 832-835.Google Scholar
  54. 54).
    Vgl. dazu Waltz, S.13 und White: Propaganda: Morally Questionable and Morally Unquestionable Techniques, in: The Annals of The American Academy, Vol. 398, Nov. 1971, S. 26–35. Ferner: Choukas, S. 280–284.Google Scholar
  55. 55).
    Siehe Kap. 5.2.Google Scholar
  56. 56).
    Diese Feststellung bestätigt Krippendorff: Die amerikanische Strategie, S. 164 f.. Siehe hierzu auch: Sparks: Selling Uncle Sam in the Seventies, in: The Annals of The American Academy, Vol. 398, Nov. 1971, S. 113-123, bes. S. 119 f..Google Scholar
  57. 57).
    Dazu: Krakau: Missionsbewußtsein und Völkerrechtsdoktrin in den Vereinigten Staaten von Amerika, S.164 f.; vgl. auch die Aufsatzsammlung von Donald (Ed.): John F. Kennedy and the New Frontier. Allgemein hierzu Bracher: Der “Frontier-Gedanke”: Motiv des amerikanischen Fortschrittsbewußtseins. Ein ideologienkritischer Versuch, in: ZfP, 2. Jg. (N. F.), H.3, Okt. 1955, S.22ß236.Google Scholar
  58. 58).
    DoSB, Vol. XLVI, No. 1187, March 26, 1962, S. 511.Google Scholar
  59. 59).
    Vgl. hierzu die Zahlenangaben in Kap. 2. 2. 2.Google Scholar
  60. 60).
    U.S. Advisory Commission on Information: Twenty-Frist Rept. (1966), S. 4, 34.Google Scholar
  61. 61).
    Ebenda, S.4.Google Scholar
  62. 62).
    Ebenda, S.18.Google Scholar
  63. 63).
    Hearings on Appr. for 1961, Senate, S. 753.Google Scholar
  64. 64).
    Executive Office of the President/Bureau of the Budget: The Budget in Brief. Fiscal Year 1965. Washington, U.S. GPO, (1964), S. ’78.Google Scholar
  65. 65).
    Executive Office of. the President/Bureau of the Budget: The Budget in Brief. Fiscal Year 1968. Washington, U.S. GPO (1967), S. 66.Google Scholar
  66. 66).
    Hearings on Appr. for 1962, Senate, S. 1012.Google Scholar
  67. 67).
    Address by Murrow, Director, U.S. Information Agency before 59th Annual Convention, Advertising Federation of America, Atlanta, Georgia, June 19, 1963 (USIA Press Release No. 25). Dazu auch: CR, June 28, 1963, S. 11287 f.; NYT, 20. Juni 1963, S.40:6; Sorensen, Thomas C.: The Word War, S. 220.Google Scholar
  68. 68).
    Vgl. zu den Budget-Verhandlungen für die USIA besonders auch Rubin, der im 4. Kapitel seiner Studie (The Objectives of the U.S. Information Agency) ausführlich die Modalitäten der Haushaltshearings und die Bedeutung der Bewilligungsunterausschüsse für den US-Informationsdienst schildert. (Vgl.) dazu auch meine Besprechung von Rubins Arbeit in PVS, 11. Jg., H. 2–3, Nov. 1970, S. 499 ff.). -- Vgl. generell zur Haushaltspraxis des US-Kongresses auch Krippendorff: Die amerikanische Strategie, S. 210–217, bee. 217.Google Scholar
  69. 69).
    CR, Aug. 21, 1961, S.15372; s. a. ebenda, S. 15373.Google Scholar
  70. 70).
    CR, Aug. 30, 1961, S. 16402. An anderer Stelle kritisierte Javits ebenfalls die “parochial attitude” des Parlaments bezüglich der Auslandskommunikation: “The USIA is treated like a stepchild and yet should be as critically important to us as any branch of foreign aid or military defense.” (CR, Aug. 24, 1962, S. 16398); ebenso: CR, Oct. 3, 1962, 5.20836 ff.; CR, June 28, 1963, S.11287. Auch einige andere Abgeordnete setzten sich für die Belange der Auslandskommunikation ein, z. B. Sen. Humphrey (Hearings on Appr. for 1961, Senate, S.752 f.; CR, Aug. 2, 1963, S. 13166), Sen. Keating (CR, Aug. 20, 1963, S. 14551): Abg. Lindsay, hier beispielsweise für die kulturellen Austauschprogramme (CR, Sept. 6, 1961, S.17125 f.).Google Scholar
  71. 71).
    Winning the Cold War: The U.S. Ideological Offensive: Hearings, Part I, 1963, S. 91; desgl. Part VI, 1964, S. 830. Insbesondere: Ideological Operations and Foreign Policy, Report No. 2 on Winning the Cold War: The U.S. Ideological Offensive, by the Subcommittee on International Organizations and Movements of the Committee on Foreign Affairs, House of Representatives, H. -Rept. No. 1352, 88th Cong., 2d sees., Washington, U.S. GPO, 1964, S. 7 f. und: The Future of United States Public Diplomacy, Report No. 6 (…) on Winning the Cold War (…), H. -Rept. No. 91–130, 91st Cong., 1st seas., 1969, S. 9R f..Google Scholar
  72. 72).
    Zur ursprünglichen Bedeutung von “Salesmanship” (Verkaufstätigkeit bzw. Verkaufsgeschick) siehe Fraser: Propaganda, Ch. 11, bes. S. 174 f.. Qualter hat allgemein auf den Einfluß der kommerziellen Werbung auf die politische Propaganda und auf die zu beobachtende Parallelentwicklung Eingewiesen (Qualter, S. 44–48), eine eingehende Untersuchung findet sich bei Habermas, S. 193, 199–214. Vgl. dazu auch Carr, S. 7.Google Scholar
  73. 73).
    Siehe dazu: Schiller: Madison Avenue IMperialism, in: Trans.-Action, Vol. 8, No. 5 u. 6, March/April 1971, S. 52–58, 64 und Schillers Buch: Mass Communications and American Empire.Google Scholar
  74. 74).
    Diesen Standpunkt vertritt beispielsweise: Meyerhoff: The Strategy of Persuasion. The Use of Advertising Skills in Fighting the Cold War. Vgl. dazu eine ähnliche, naive Auffassung in: CR, Aug. 29, 1961, S. A 6806 f. und CR, May 21, 1962, S. A 3752.Google Scholar
  75. 75).
    Nominations of Edward R. Murrow to be Director, and Donald M. Wilson to be Deputy Director, of the United States Information Agency, Committee on Foreign Relations, U.S. Senate, 87th Cong.., 1st seas., Washington, U.S. GPO, 1961, S.26.Google Scholar
  76. 76).
    Ebenda, S.18 f., 21, 25 ff..Google Scholar
  77. 77).
    Dazu Qualter, S. 123 f..Google Scholar
  78. 78).
    Winning the Cold War: The U.S. Ideological Offensive: Hearings, Part VI, 1964, S. 800 f.; erwähnenswert ist, daß das hier auf S. 798–801 abgedruckte Statement des USIA-Verbindungsbeamten z.i.den privaten Korporationen einige “security deletions” aufweist. - Auch Sen. Javits hebt hervor: “Many business firms are cooperating in efforts to explain in an overseas country the value of American business investment and the American system of private enterprise.” (CR, June 28, 1963, S. 11287).Google Scholar
  79. 79).
    Siehe dazu auch: Hearings on Appr. for 1961, House (Justifications), S. 74 f..Google Scholar
  80. 80).
    Vgl. Qualter, S. 128.Google Scholar
  81. 81).
    Murrow war sich der inhärenten Imponderabilien seines Propagandageschäfts, deretwegen die USIA-Beamten vor den Bewilligungsausschüssen oft einen schweren Stand hatten, durchaus bewußt: “(…) it is very difficult to measure success in our business. No computer clicks, no cash register rings when a man changes his mind or opts for freedom.” (Winning the Cold War: The U.S. Ideological Offensive: Hearings, Part I, 1963, S. 4). Vgl. dazu auch die Ausführungen des Vorsitzenden des USIA-Beirats, ebenda, S. 46.Google Scholar
  82. 82).
    Vgl. Hoffmann: Gulliver’ s Troubles, Or the Setting of American Foreign Policy, hier Part II (America’s Style).Google Scholar

Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1972

Authors and Affiliations

  • Manfred Knapp
    • 1
  1. 1.Frankfurt/M.Deutschland

Personalised recommendations