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Die Nachkriegsentwicklung des auswärtigen Informationsdienstes der USA (1945–60)

  • Manfred Knapp
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Part of the Beiträge zur sozialwissenschaftlichen Forschung book series (BEISOFO, volume 10)

Zusammenfassung

Die Vereinigten Staaten von Amerika sahen sich erst relativ spät dazu veranlaßt, ihr außenpolitisches Instrumentarium durch Hinzufügung neuer, ihrem Wesen nach nicht-ökononischer und nicht-militärischer Elemente zu erweitern. (1) Entsprechend den Prinzipien amerikanischer Tradition blieben Nachrichtengeschäft und Informationswesen als private Dienste an einer freien öffentlichen Meinung außerhalb jeder Regierungskontrolle, eine Regelung, die mit Ausnahme kriegsbedingter Notzeiten auch für die publizistische Unterrichtung des Auslandes gültig war.

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Literatur

  1. 1).
    Ausführliche Darstellungen über die historische Entwicklung der amerikanischen Auslandspropaganda geben für die Zeit bis 1948: Thomson: Overseas Information Service of the United States Government; bis 1959: Williston: The Development of Propaganda as an Instrument of American Foreign Policy: 1945–1959; bis 1960: Ludden: Development of Informational Activities, in: Kertesz (Ed.): American Diplomacy in a New Era, S. 492–524; bis 1963: Kornher: The Psychological Instrument of U.S. Foreign Policy: U.S. I. A. 1953–1963; bis 1968: Sorensen, Thomas C.: The Word War; bis zur Gegenwart führt der Aufsatz von Sparks: Selling Uncle Sam in the Seventies, in: The Annals of The American Academy, Vol. 398, Nov. 1971, S. 113–123.Google Scholar
  2. 2).
    Hinweise auf Propagandaaktionen und Operationen “psychologischer Kriegführung” in der Geschichte der USA gibt Davison: International Political Communication, S. 157 f.. Einige Darstellungen darüber sind abgedruckt bei Daugherty/Janowitz (Eds.): A. Psychological Warfare Casebook, Ch. 3. Vgl. auch Davidson: Propaganda and the American Revolution1763–1783. Besonders hervorzuheben ist das im Ersten Weltkrieg in den USA eingerichtete “Committee on Public Information”, das unter der Leitung von George Creel die amerikanische Politik durch publizistisch-propagandistische Kampagnen im Ausland zu unterstützen versuchte, jedoch seine Tätigkeit bald nach Kriegsende wieder einstellte. (Dazu: Creel: How We Advertised America). Neben dem Standardwerk über Propaganda im Ersten Weltkrieg von Lasswell(Propaganda Technique in the World War) finden sich weitere Literaturangaben über die damalige Kriegspropaganda bei Ludden, S. 495 f. n.Google Scholar
  3. 3).
    Die Aufgaben der “Division of Cultural Relations” sind 1944 von der neugegründeten Informationsabteilung (Office of Public Information/Affairs) des State Department übernommen worden. (Ludden, S. 498).Google Scholar
  4. 4).
    Im Jahre 1941 haben sich die ersten Kulturattachés in einigen US-Botschaften (besonders in Lateinamerika) speziell diesen kulturellen Beziehungen gewidmet. Im Verlaufe der Zeit sind kulturelle Verbindungen dieser Art auch in andere geographische Regionen ausgedehnt worden. (Siehe: Thomson/Laves: Cultural Relations and U.S. Foreign Policy, S. 43 ff., 54 ff.).Google Scholar
  5. 5).
    Thomson, S. 117–157; Thomson/Laves, S. 48–51.Google Scholar
  6. 6).
    Davis: War Information, in: Lerner (Ed.): Propaganda in War and Crisis, S. 274–277;Google Scholar
  7. siehe auch Thomsen, Ch. II-V; ferner: Dizard: The Strategy of Truth, S. 33–36.Google Scholar
  8. 7).
    Unter den publizierten Arbeiten über die vielartigen Operationen der psychologischen Kriegführung der USA während des Zweiten Weltkriegs sind hervorzuheben: Padover: Experiment in Germany;Google Scholar
  9. Carroll: Persuade or Perish;Google Scholar
  10. Thomson, Ch. II-VI, bes. S. 93–116;Google Scholar
  11. 7).
    Lerner: Sykewar. Psychological Warfare against Germany;Google Scholar
  12. Carroll: Persuade or Perish;Google Scholar
  13. Thomson, Ch. II-VI, bes. S. 93–116;Google Scholar
  14. ders. (Ed.): Propaganda in War and Crisis;Google Scholar
  15. Linebarger: Psychological Warfare;Google Scholar
  16. Daugherty/Janowitz (Eds.): A Psychological Warfare Casebook;Google Scholar
  17. Holt/ van de Velde: Strategic Psychological Operations and American Foreign Policy, bes. Ch. V: American Psychological Operations in Italy 1943–45, S. 123–158.Google Scholar
  18. 8).
    Siehe hierzu und für das Folgende: Czempiel: Das amerikanische Sicherheitssystem 1945–1949, S. 121–130, 162–166.Google Scholar
  19. 9).
    Ludden, S. 499 f.. Diese Überlegungen waren durch die Schaffung des Postens eines “Assistant Secretary for Public and Cultural Affairs” im Dezember 1944 im State Department unterstrichen worden. Diese Stelle war mit Archibald Mac Leish besetzt worden, der nach dem Kriege von William Benton abgelöst wurde. ( Thomson/Laves, S. 58 ).Google Scholar
  20. 10).
    Die Hauptelemente’ der außenpolitischen Öffentlichkeitsarbeit der USA während der ersten Nachkriegszeit sind skizziert bei Ludden, S. 501 f.Google Scholar
  21. 11).
    Dazu Johnson/Colligan: The Fulbright Program: A History, Ch. 2; Thomson/ Laves, S. 59–62, 119–122.Google Scholar
  22. 12).
    Nur durch das Votum des Senats konnten die bis dahin durchgeführten Programme mit einer dafür vergleichsweise geringen Appropriationssumme im Budget des State Department gerade noch ins nächste Jahr gerettet werden. (Thomson/Laves, S. 65).Google Scholar
  23. 14).
    Mit dieser Tatsache hatte auch der Bewilligungsausschuß des Hauses im Jahre 1947 seine ablehnende Haltung gegen eine weitere Bereitstellung von Mitteln in erster Linie begründet: (State, Justice, Commerce, and The Judiciary Appropriation Bill, Fiscal Year 1948, House of Representatives, Report No. 336, 80th Cong., 1st secs., May 5, 1947, S. 6).Google Scholar
  24. 15).
    Senator Mundt erinnerte sich später, daß die Debatte.um dieses Gesetz, das seinen Namen trägt, im Plenum des 80. Kongresses länger andauerte als, die umstrittene Taft-Hartley Bill. (Training of Foreign Affairs Personnel: Hearings before the Committee on Foreign Relations, U.S. Senate, 88th Cong., 1st sess., April/May 1963, S. 394 und CR, Jan. 28, 1963, S. 1136). Siehe auch Czempiel, S. 252–261.Google Scholar
  25. 16).
    Unter der Führung von Senator H. Alexander Smith (New Jersey) und dem damaligen Repräsentanten Karl E. Mundt bereiste eine Gruppe von Kongreßabgeordneten im September und Oktober 1947 22 europäische Länder und studierte die Öffentlichkeitsarbeit und die Austauschprogramme der USA. Die Kongreßleute zeigten sich damals von den Praktiken kommunistischer Herrschaftsausübung und (antiamerikanischer) Propaganda alarmiert.Google Scholar
  26. 17).
    Vgl. NYT, 17. Jan. 1948, S. 1:2; auch NYT, 18. Jan. 1948,. IV, S. 10:3; (die römische Zahl bezeichnet für Sonntagsausgaben der NYT die Sektion, die Ziffer hinter dem Doppelpunkt nach den Seitenangaben gibt die jeweilige Spalte an).Google Scholar
  27. 18).
    United States Information and Educational Exchange Act of 1948“ (Smith- Mundt Act), Public Law 402, 80th Cong., 2d sess., 1948. (United States Statutes’ at Large, Vol. 62, part. 1, Washington, U.S. GPO, 1949, S. 6–14). Vgl. generell zur Smith-Mundt Act: Thomson/Laves, S. 65–69.Google Scholar
  28. 19).
    So hatte beispielsweise eine vom State Department geförderte Auslandsaus- stellung über moderne amerikanische Kunst Proteste ausgelöst, oder es wurden in den überseeischen US-Bibliotheken einige Bücher beanstandet.Google Scholar
  29. 20).
    Zit. nach: United States Statutes at Large, Vol. 62, part. 1, Washington, U.S. GPO, 1949, S. 6.Google Scholar
  30. 22).
    Die Trennung des “educational exchange service” von dem “information service’ wurde noch durch die Einrichtung zweier separater Beiräte der (1) United States Advisory Commission on Information und der (2) United States Advisory Commission on Educational Exchange betont. (Sec. 601). Die beiden Kommissionen wurden verpflichtet, über ihre Tätigkeit periodisch Berichte vorzulegen. (Sec. 603).Google Scholar
  31. 23).
    NYT, 17. Jan. 1948, S. 1: 2, 3.Google Scholar
  32. 24).
    NYT, 18. Jan. 1948, IV, S. 3: 7.Google Scholar
  33. 25).
    The United States Information Service in Europe. Report of the Committee on Foreign Relations, S. -Rept. No. 855, 80th Cong., 2d sess., Jan.30, 1948, Washington, U.S. GPO, 1948, S. 1.Google Scholar
  34. 26).
    Die Einrichtung des ideologischen Instruments erfolgte bezeichnenderweise nicht mehr in jenen berühmten fünfzehn Wochen der ersten Jahreshälfte 1947, in denen die amerikanische Nachkriegspolitik durch das Containment-Konzept, die Truman-Doktrin und den Marshall-Plan grundgelegt wurde. Hierzu: Jones: The Fifteen Weeks. An Inside Account of the Genesis of the Marshall-Plan.Google Scholar
  35. 27).
    Hierzu: Ludden, S. 505 f.; ferner: Barrett: Truth Is Our Weapon, Ch. 5, bes. S. 61 und Stephens: Facts to a Candid World, S. 37 f..Google Scholar
  36. 28).
    So Sec. 1005 der Smith-Mundt Act. Die Sec. 502 schreibt ferner vor, daß Informationsprogramme der Regierung stets dann eingeschränkt werden sollen, wenn private Informationsdienste als adäquat angesehen werden können und weiter, daß dieses Gesetz der Regierung keine Monopolstellung in der Verwendung irgendeines Informationsmediums gebe. - Näheres über die Smith-Mundt Act findet sich bei Czempiel, S. 389–397.Google Scholar
  37. 29).
    Aufgabe der ersten Stelle war es, den Informationsdienst unter Verwendung der Massenmedien zu unterhalten, während das zweite Amt den Austausch von Studenten, Professoren, Künstlern und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens sowie die Bibliotheken und andere kulturelle Einrichtungen der USA im Ausland betreute. Beide Institutionen standen zunächst unter der Leistung des Assistant Secretary of State for Public Affairs, George V. Allen, der an die Stelle von William Benton trat.Google Scholar
  38. 31).
    CR, March 22, 1950, S. 3763–3769.Google Scholar
  39. Text dieser Rede Trumans vom 20. April 1950 in NYT, 21. April 1950, S. 4;Google Scholar
  40. abgedruckt auch in: Whitaker (Ed.):Propaganda and International Relations, S. 163–170.Google Scholar
  41. Über die Gründe für die. Bezeichnung “Campaign of Truth” siehe Barrett, S. 73.Google Scholar
  42. 34).
    Ebenda, S. 79. Siehe auch Barretts Ausführungen S. 214.Google Scholar
  43. 35).
    Eine Kurzbeschreibung der amerikanischen “Psywar”-Operationen im Korea-Krieg gibt Linebarger, S. 301–308; vgl. hierzu auch: Dyer: The Weapon on the Wall. Rethinking Psychological Warfare, S. 113–116.Google Scholar
  44. 36).
    Martin berichtet, daß nach dem Ausbruch des Korea-Krieges eine vertrauliche Verfügung des Präsidenten (datiert vom 13. Sept. 1950) an die amerikanischen Auslandsvertretungen geschickt worden war, in der die “Campaign of Truth” zum offiziellen Programm erhoben wurde. (Martin: International Propaganda, S. 26). Einzelheiten über den Inhalt dieser Order bringt die NYT, 7. Jan. 1951, S. 21:1; vgl. hierzu auch S. -Rept. No. 406, 83d Cong., 1st secs., ( 15. Juni 1953 ), S. 2.Google Scholar
  45. 37).
    Psychologisch-strategische Fragen waren damals in den Vordergrund der amerikanischen Politik gerückt, was im Jahre 1951 auf hoher Ebene innerhalb der Exekutive zur Gründung eines “Psychological Strategy Board” führte. Der PSB bemühte sich - nicht sehr erfolgreich - um die Koordinierung der (zivilen und militärischen) psychologischen Planungen und Operationen.Google Scholar
  46. 39).
    So Ludden, S. 513. Vgl. dazu auch: Perusse: Psychological Warfare Reappraised, in: Daugherty/Hanowitz (Eds.): A Psychological Warfare Casebook, S. 25–35, hier S. 32 f.. Ein instruktives Beispiel für eine Rede, wie sie damals in den USA zum Thema “Psychological Warfare in the Cold War” gehalten wurde, ist abgedruckt in: Graebner (Ed.): Ideas and Diplomacy, S. 798ff..Google Scholar
  47. 40).
    Besonders der Kongreß (vor allem die Bewilligungsausschüsse) übten an den Propagandaaktionen viel Kritik. Barrett klagt, daß er zusammen mit seinen Kollegen mehr Energie für den Kampf um die Unterstützungdes Kongresses habe’ verwenden müssen, als für die Auseinandersetzung mit den sowjetischen Propagandisten. (Barrett, S. 80, 86 ).Google Scholar
  48. 41).
    Der neubestellte Administrator,Wilson Compton, hatte weit mehr Befugnisse als sein Vorgänger, und der neue Assistant Secretary of State for Public Affairs, Howland Sargent hatte Barrett abgelöst, war nunmehr von der Administration der ILA gänzlich entbunden.Google Scholar
  49. 42).
    Abgesehen von den Besatzungsgebieten stellten sich in der Nachkriegszeit erstmalig mit den Hilfsprogrammen für Griechenland und die Türkei nach der Truman-Doktrin im Jahre 1947 Koordinierungsprobleme bei den USA-Auslandsvertretungenund in Washington. Mit der Foreign Assistance Act von 1948 wurde die Economic Cooperation Administration (ECA) als eigenständige Behörde mit separatem Informationsdienst geschaffen, um das europäische Wiederaufbauprogramm (Marshall-Plan) zu verwalten. - Ein Jahr später kam das Military Assistance Program hinzu. Im Jahre 1950 ist sodann das Technical Assistance Program (Point Four), basierend auf der Act for International Development (1950) gestartet und vòn der halbautònonien Technical Cooperation Administration (innerhalb des State Department) administriert worden. - Die Mutual Security Act setzte 1951 an Stelle der ECA die neue Mutual Security Agency, die unter Leitung eines Direktors dem Executive Office des. Präsidenten unterstand. - Siehe für die mit den diversen Auslandsprogrammen aufgetretenen Koordinierungsfragen die Studie: The Ambassador and the Problem of Coordination. A Study submitted by the Subcommittee on National Security Staffing and Operations, S. -Doc. No. 36, 88th Cong., 1st sess., Washington, U.S. GPO, 1963.Google Scholar
  50. 43).
    Dyer hat noch auf eine weitere Erschwernis hingewiesen: der in den Janren nach dem Zweiten Weltkrieg sich hinziehende Streit zwischen dem State Department und der Washingtoner Militärbürpkratie um die Rolle und Kontròlle von Maßnahmen der “psychologischen Kriegführung”. (Dyer, S. 69, 117–139, bes. S. 123).Google Scholar
  51. 44).
    Hierzu: Ludden, S. 516 und Stephens, S. 43. Die Inquisitionen des McCarthy-Komitees erstreckten sich unter anderem auch auf die Büchereien in den überseeischen US-Informationszentren. Einige sogenannte “kontroverse’ Bücher, die oft in seltsamer Weise mit einer kommunistischen Gefahr in Verbindung gebracht wurden, waren indiziert worden. (Dazu: Thomson/Laves, S. 99105). Eine Vorstellung über die Wirkungen des McCarthyismus gibtdie Tatsache, daß in der Zeit vom 18. Aug. 1949–14. Jan. 1954 von Washington 23 Direktiven und Zensurrichtlinien für die Büchereien des US-Informationsdienstes erlassen worden sind, davon nicht weniger als 18 allein im Jahre 1953. (Siehe: Hearing before a Subcommittee of the Committee on Foreign Relations, U.S. Senate, 83d Cong., 2d sess., part 3, (15. Jan. 1954), S. 1600–1622)., Vgl. hieräu auch: Merson: ‘the Private Diary of a Public servant.Google Scholar
  52. 45).
    William H. Jackson ist nicht zu verwechseln mit C. D. Jackson, der als Experte für psychologische Kriegführung gleichfalls Mitglied des Jackson-Komitees war und unter Eisenhower im Stab des Weißen Hauses als Berater des Präsidenten für strategisch-psychologische Angelegenheiten tätig war.Google Scholar
  53. 46).
    Die Untersuchungsprotokolle sind dreiteilig: Overseas Information Programs of the United States: Hearings before a Subcommittee of the Committee on Foreign Relations, U.S. Senate, Part 1, 82d Cong., 2d sess., 20. und 21.. Nov. 1952, Chairman: Sen. Fulbright; Part 2, 83d Cong., 1st sess., März-Mai 1953, Chairman: Sen.’ Hickenlooper; Part 3, 83d Cong., 2d sess., 15. Jan. 1954, Chairman: Sen. Hickenlooper. Das Fulbright-HickenlooperKomitee verfaßte drei Berichte: S. -Rept. No. 30, 83d Cong., 1st sess., 30. Jan. 1953, Interim Report; S. -Rept. No. 406, 83d Cong., 1st sess., 15. Juni 1953; S. -Rept. No. 936, 83d Cong., 2d sess., 10. Febr. 1954. - Eine kurze Zusammenfassung der Hearings dieses Senatsausschusses geben: Whitton/Larson: Propaganda. Towards Disarmament in the War of Words, S. 49.Google Scholar
  54. 47).
    Overseas Information Programs of the United States: Hearings (Anm. 46), S. 1563 f..Google Scholar
  55. 48).
    Die Ergebnisse der Untersuchungen sind im Abschlußbericht (S. -Rept. No. 936, 83d Cong., 2d sess.) nochmals knapp zusammengefaßt, dort S. 2 f..Google Scholar
  56. 49).
    Der Bericht des Jackson-Komitees ist bisher nur auszugsweise veröffentlicht. Am8. Juli 1953 übergab das Weiße Haus eine Zusammenfassung des Reports der Presse, abgedruckt in: DoSB, Vol. XXIX, No. 735, 27. Juli 1953, S. 124ff., auch in NYT, 9; Juli 1953, S. 8. Vgl. auch: Sorensen, Thomas C., S. 41–44.Google Scholar
  57. 50).
    Der im Jahre 1951 eingerichtete Psychological Strategy Board wurde gleichzeitig aufgelöst.Google Scholar
  58. 51).
    Siehe: The Ambassador and the Problem of Coordination, S. -Doc. No. 36, 88th Cong., 1st sess., (13. Sept. 1963), S. 20 f., 125 f..Google Scholar
  59. 52).
    Halbjahresbericht der U.S. Advisory Commission on Information, erschienen als H. -Doc. No. 94, 83d Cong., 1st sess., (23. Febr. 1953 ). Das Jackson-Komitee empfahl zunächst die Konsolidierung aller Informationsprogramme in einer Behörde innerhalb des State Department. Das FulbrightHickenlooper-Komitee ließ die Frage, ob die “Information Agency” innerhalb oder außerhalb des State Department stehen sollte, offen, betonte jedoch, daß im Falle der Etablierung einer selbständigen Behörde, das “educational exchange program” weiterhin vom State Department aus verwaltet werden sollte.Google Scholar
  60. 53).
    Die Reorganisationen betrafen erstens die administrative Zusammenfassung der ökonomischen und technischen Hilfsprogramme für Übersee (die vorher von der Mutual Security Agency und vom Department of State verwaltet wurden) in einer neuen Behörde: der Foreign Operations Administration (etabliert durch Reorganisationsplan No. 7, 1. Aug. 1953) und zweitens die Gründung der U.S. Information Agency. (The Ambassador and the Problem of Coordination, S. - Doc. No. 36. 88th Cong., 1st sess., Washington, U.S. GPO, 1963, S. 21 f.).Google Scholar
  61. 54).
    Legislation on Foreign Relations with Explanatory Notes. Committee on Foreign Relations, U.S. Senate, Committee on Foreign Affairs, U.S. House of Representatives, Washington, U.S. GPO, 1968, S. 268 f.. Die Executive Order No. 10477 vom 1. Aug. 1953 autorisierte den Direktor der USIA, bestimmte Vollmachten des Secretary of State und des Direktors der Foreign Operations Administration wahrzunehmen. (Text ebenda, S. 270 ff.).Google Scholar
  62. 55).
    Siehe hierzu Sec. 2 c des Reorganisationsplanes, ebenda, S. 269.Google Scholar
  63. 56).
    Man versprach sich durch die Reorganisierung vor allem eine größere Flexibilität bei der Handhabung des “psychologischen” Instruments, Befreiung von hemmenden bürokratischen Prozeduren, schnellere Zielansprachen im Ausland und ein größeres Gewicht der Informationspolitik im Rahmen der Gesamtpolitik. (Vgl. Thomson/Laves, S. 106. Siehe auch: Holt/van de Velde, S. 88 f.).Google Scholar
  64. 57).
    DoSB, Vol. XXIX, No. 753, Nov. 30, 1953, S. 756. Die Aufgabe der USIA sollte erreicht werden: “a. By explaining and interpreting to foreign peoples the objectives and policies of the United States Government. b. By depicting imaginatively the correlation between United States policies and the legitimate aspirations of other peoples of the world. c. By unmasking and countering hostile attempts to distort or to frustrate the objectives and policies of the United States. d. By delineating those important aspects of the life and culture of the people of the United States which facilitate understanding of the policies and objectives of the Government of the United States.” (Ebenda). Siehe hierzu die Interpretation dieser Verordnung durch Westerfield: The Instruments of America’ s Foreign Policy, S. 258.Google Scholar
  65. 60).
    Die Studios und die Verwaltung der VOA wurden im Herbst 1954 von New York nach Washington verlegt.Google Scholar
  66. 61).
    Erst im Dez. 1958 ist mit der Bestallung eines “Special Assistant” (des Secretary of State) für “educational and cultural relations” innerhalb des State Department der auswärtigen Kulturpolitik mehr Aufmerksamkeit gewidmet worden. Dieser spezielle Sachbearbeiter ist dann im Juli 1959 zum Chef eines neuen Büros (Bureau of International Cultural Relations) ernannt worden, dessen Aufgabe es war, die internationalen Austauschprogramme (Fulbrightund Smith-Mundt Act), sowie das kulturelle Präsentationsprogramm (Presidents Special International Program for Cultural Presentations) und die US-Beteiligung in der UNESCO zu administrieren sowie als Koordinationsstelle für auswärtige Kulturbeziehungen zu dienen.Google Scholar
  67. 63).
    Der erste Direktor der USIA, Theodore C. Streibert, war im Amt bis Nov. 1956. Sein Nachfolger, Arthur V. Larson, wurde schon ein Jahr später (Nov. 1957) von dem damaligen US-Botschafter in Griechenland, Geórge V. Allen, abgelöst. Allen hatte schon einmal Ende der vierziger Jahre im State Department die LQitung des “information program” inne.Google Scholar
  68. 64).
    Vgl. hierzu und für das Folgende: Ludden, S. 519 f.; Thomsouf Laves, S. 109–112; Williston, Ch. XII und XIII; auch Dizard, S. 46.Google Scholar
  69. 65).
    Dem Gedanken der wechselseitigen internationalen Verständigung verschrieb sich insbesondere die im Jahre 1956 unter der Ägide von Präsident Eisenhower aktivierte “People-to-People”-Bewegung, in der zahlreiche private Komitees und Vereinigungen vielartige “unpolitische” Partnerschafts-und Freundschaftsbeziehungen zur Bevölkerung des Auslands anstrebten.Google Scholar
  70. 66).
    Siehe hierzu besonders die Untersuchung von Rubin: The Objectives of the U.S. Information Agency, bes. S. 128, 219 ff. und passim.Google Scholar
  71. 67).
    Bisher sind nur Auszüge aus dem Bericht des Sprague-Komitees veröffentlicht: DoSB, Vol. XLIV, No. 1128, Febr. 6, 1961, S. 182–195;Google Scholar
  72. auszugsweise auch allgedruckt in Whitaker, S. 38–61; siehe auch NYT’, 12. Jan. 1961, S. 1:8 und 13. Jan. 1961, S. 28: 2.Google Scholar
  73. 68).
    DoSB, Vol. XLIV, No. 1128, Febr. 6, 1961, S. 186.Google Scholar

Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1972

Authors and Affiliations

  • Manfred Knapp
    • 1
  1. 1.Frankfurt/M.Deutschland

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