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Betrieb und betrieblicher Wandel in der (west-)deutschen Industriesoziologie

  • Ludger Pries
Chapter
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Part of the Studien zur Sozialwissenschaft book series (SZS, volume 99)

Zusammenfassung

In diesem Kapitel sollen einige wichtige Etappen betriebssoziologischer Theoriebildung nachgezeichnet werden, um so Orientierungspunkte und Material für konzeptionell weiterführende Überlegungen zu gewinnen. In sehr groben Zügen wird die Entwicklung des Verständnisses von und die Bedeutung des Betriebes als analytische Einheit in der Industrie- und Betriebssoziologie nachgezeichnet. Dabei kann auch nicht ansatzweise eine ideen- und theoriegeschichtliche Abhandlung mit dem Anspruch auf Vollständigkeit angestrebt werden, es geht ausschließlich darum, die Sensibilität für den Wandel der Wahrnehmung von Betrieb und betrieblichem Wandel zu erhöhen.

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Literatur

  1. 1.
    Für die Entstehungsgeschichte der Betriebssoziologie ist zunächst bemerkenswert, daß es nur in Deutschland förmlich zu einer Betriebssoziologie gekommen ist “ (Geck 1951, S. 108), vgl ähnlich Lutz/Schmidt 1977, z.B. S. 123f. Zum Entstehungskontext einer eigenständigen Betriebssoziologie in Deutschland vgl. ausführlich Schuster 1987, z.B. S. 327–386.Google Scholar
  2. 2.
    G. Schmidt (1980) unterscheidet z.B. vier Ebenen, anhand derer sich eine Phaseneinteilung der Industriesoziologie vornehmen lasse: (1) die vorherrschenden thematischen Bezüge industriesoziologischer Forschung, (2) die jeweils bestimmenden theoretisch-methodologischen Konzepte, (3) den Grad und die Form der fachwissenschaftlichen Institutionalisierung und Absicherung und (4) das Verhältnis der Industriesoziologie zur gesellschaftlichen Praxis im Sinne ihrer Funktionen für die Gesellschaft (S. 258).Google Scholar
  3. 3.
    Zur rückblickenden Unterscheidung der drei Analyseebenen Arbeitsplatz, Betrieb und Gesamtgesellschaft vgl. z.B. Braczyk/Knesebeck/Schmidt 1982, S. 16f und Littek 1982, S. 102–114.Google Scholar
  4. 4.
    Zur Rolle der Soziologie während des Faschismus allgemein vgl. z.B. Mauss 1959 und Klingemann 1981; zur Entwicklung der Arbeitswissenschaft und Industriesoziologie in dieser Zeit liegen bisher nur wenige Arbeiten vor, vgl. Schuster/Schuster 1984 und Siegel 1986.Google Scholar
  5. 5.
    Vgl. Schelsky 1955, S. 201 und Dahrendorf 1956, S. 29.Google Scholar
  6. 6.
    Wissenschaftssoziologisch ist schließlich nicht uninteressant, daß die außerordentlich rege - vielfach soziologisch höchst relevante - Industrieforschung der 20er Jahre fast ohne jeden Bezug zur gleichzeitig sich an der Hochschule etablierenden Disziplin Soziologie erfolgt, daß sich hier bereits jene eigenartige Scheidung von Hochschul-Soziologie und forschungsintensiver Soziologie außerhalb der Hochschule im Bereich der Industriesoziologie abzeichnet, die nach dem Zweiten Weltkrieg deutsche Industriesoziologie wiederum zunächst deutlich charakterisiert “ (Schmidt 1980, S. 264f).Google Scholar
  7. 7.
    Nach dem ersten Weltkriege wurden dann von 1922 bis 1934 eine Reihe fruchtbarer betriebssoziologischer Untersuchungen durchgeführt, die zur formalen Herausarbeitung sozialer Beziehungen im Betrieb vorstießen (...). Ein Großteil dieser Untersuchungen war aber mehr auf die Entwicklung sozialpolitischer Aktionsprogramme als auf die Erforschung der sozialen Struktur des Betriebes gerichtet “ (Lepsius 1960, S. 9).Google Scholar
  8. 8.
    Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich die - nun immer häufiger Industrie- und Betriebssoziologie genannte - Disziplin so schnell, daß Dahrendorf schon 1956 von dem Versuch Abstand nahm, eine Systematisierung und Vereinheitlichung anzustreben, wie sie etwa noch Briefs vorgelegt hatte: “Bei der Fülle von Publikationen in den Jahren seit 1945 ist eine solche Ausführlichkeit kaum mehr möglich Aufrählende Erwähnung der wichtigsten Autoren und Forschungsgebiete muß hier die deutende Einordnung in einen Entwicklungszusammenhang ersetzen “ (Dahrendorf 1956, S. 40).Google Scholar
  9. 9.
    Weyer 1984 beschreibt diese ambivalente Entwicklung am Beispiel der Sozialforschungsstelle Dortmund (S. 260–267 ). Es wäre interessant zu untersuchen, wie in dieser Phase die von G. Schmidt konstatierte Scheidung von empirischer Industrieforschung und Hochschul-Soziologie mit dem unterschiedlichen Anknüpfen an die alte deutsche Industrie- und Betriebssoziologie einerseits und an die US-amerikanische Industrial Sociology andererseits zusammenhängt.Google Scholar
  10. 10.
    Vgl. Lepsius 1960, S. 10 und Schmidt 1980, S. 267.Google Scholar
  11. 11.
    Wichtige, während dieser Phase aus dem amerikanischen übersetzte Werke sind etwa Roethlisberger 1954, Miller/Form 1957, Diebold 1956 und Bendix 1960.Google Scholar
  12. 12.
    Lepsius bemerkt zur Unterscheidung zwischen der deutschen und der amerikanischen Industriesoziologie: “In USA werden der institutionelle Rahmen und die soziale Struktur der Industriegesellschaft als fraglos gegeben gewissermaßen zur Konstante, die in der Forschung ausgespart bleibt, wogegen das soziale Verhalten innerhalb dieses Rahmens sorgfältig beachtet wird. (...) In Deutschland steht hingegen die kritische Untersuchung der Institutionen und der sozialpolitischen Ordnung der Industriegesellschaft in ihrer historischen Wandlung im Vordergrund “ (1960, S. 11).Google Scholar
  13. 13.
    Vgl. z.B. S. 13 und S. 75–78 sowie auch Lepsius 1967, S. 137f und Kluth 1968, S. 19f. Dennoch bemerkt Fürstenberg - wohl nicht ganz zu Unrecht kritisch: “Die bei Analysen der betrieblichen Sozialstruktur neuerdings häufige Unterscheidung zwischen formaler, d.h. offiziell sanktionierter, und informaler, d.h. spontan aus den sozialen Kontakten entstehender Organisation (vgl. Mayntz), sollte nicht überbetont werden. Sie erweckt den Anschein zweier nebeneinander bestehender Strukturen “ ( 1964, S. 25 ).Google Scholar
  14. 14.
    Programmatisch hierzu schon F.W. Taylor: “Das stillschweigende oder offene Übereinkommen der Arbeiter, sich um die Arbeit zu drücken, d.h. absichtlich so langsam zu arbeiten, daß ja nicht eine wirklich ehrliche Tagesleistung zustande kommt (...), ist in industriellen Unternehmungen fast gang und gäbe “ (1919, S. 12). König et al. weisen 1956 auf ein zu dieser Zeit z.B. in der Betriebswissenschaft geläufiges Verständnis hin, wonach “Verhaltensweisen, die nicht unmittelbar den Betriebszweck betreffen, sofort im Sinne von ‘Sabotage “ (S. 51) behandelt wurden.Google Scholar
  15. 15.
    Schon G. Briefs z.B. hatte viele der von R. Mayntz auf den Begriff “informelle Organisation “ gebrachten Phänomene behandelt. Dies gilt etwa für die strukturell in größeren Kooperationsgefügen angelegten Imponderabilien, die ein Abweichen von den formellen Regeln stets notwendig machen sowie für die im organisierten (Groß-)Betrieb angelegte Fremdbestimmung und den damit verbundenen “Widerstand gegen den scheinbar zwangsläufigen Verfremdungsprozeß “ (Briefs 1931, S. 45). Im Gegensatz zur westdeutschen Nachkriegssoziologie wurden solche betrieblichen Spannungen und Widersprüche in der Weimarer Zeit aber fast immer im Zusammenhang ihrer gesamtgesellschaftlichen, d.h. industriell-kapitalistischen Voraussetzungen und unter der Perspektive sozialpolitischer Reformbemühungen betrachtet.Google Scholar
  16. 16.
    Fürstenberg 1964, S. 24; zum Feldbegriff vgl. auch Fürstenberg 1985.Google Scholar
  17. 17.
    Vgl. den Verweis auf Elias’ Figurationsbegriff schon bei Burisch 1973 (S. 41) und dessen Anwendung auf den Bereich der Industrieproduktion und Industriearbeit bei Borries 1980 (z.B. S. 36–42).Google Scholar
  18. 18.
    Vgl. hierzu weiter unten Kapitel V.3.Google Scholar
  19. 19.
    S. 82; der “Klassen-Organisation des Industriebetriebes “ ist in dieser Ausgabe noch ein gesondertes Kapitel gewidmet; vgl. auch ähnlich 1959b: “Bis heute aber bildet der Konflikt zwischen den Arbeitern und den Unternehmern einschließlich der selbst besitzlosen Manager den spannungsreichen Hintergrund der betrieblichen Sozialordnung “ (S. 64f, Hervorhebung im Orig.).Google Scholar
  20. 20.
    Diese “Pluralisierung “ der Konfliktursachen findet sich auch schon bei Dahrendorf 1959a, z.B. S. 13 und Kapitel 3. In der von Burisch besorgten siebten, “verbesserten “ Auflage von 1973 heißt es dann: “Es gibt verschiedene Herkunftsorte industrieller Konflikte: Die Organisationsstruktur ist nie geschlossen genug, um Interessendivergenzen kaschieren zu können; der Zwang der technischen Apparatur widerstreitet oft individuellen Interessen; und die Hierarchie der Befugnisermächtigten ist oft rational begründet. Die Begründung von Konflikten oder gar Antagonismen liegt also in der Divergenz von Herrschaftsbefugnis und Gehorsamspflicht “ (S. 143).Google Scholar
  21. 21.
    Wichtige Lehrbücher bzw. lehrbuchmäßige Aufsätze dieser Zeit sind Atteslander 1959, Dahrendorf 1956f, Fürstenberg 1964, Kluth 1968, Landwehrmann 1965, Lepsius 1960, Mayntz 1958 und Schelsky 1955.Google Scholar
  22. 22.
    Insofern ist für diese Phase insgesamt die von König et al. 1956 vorgebrachte Kritik an der deutschen Betriebssoziologie, derzufolge sich diese von ihrem “zentralen Hintergrund (...) als ein Ableger der alten Betriebswissenschaft erweist “ (S. 50), sicherlich überzogen.Google Scholar
  23. 23.
    Kutsch/Wiswede (1986) vertreten in ihrem Lehrbuch “Wirtschaftssoziologie “ hinsichtlich dieser Beschränkung der Betriebssoziologie auf die betrieblichen Binnenstrukturen die Auffassung, daß erst die - seit der zweiten Hälfte der 60er Jahre einsetzende - organisationssoziologische Perspektive der Betriebssoziologie die Anregung gegeben habe, “(...) ihr Studium nicht lediglich auf den betrieblichen Binnenraum zu beschränken - so die bisherige Tradition der Betriebssoziologie -, sondern den Verknüpfungen von internem und externem System verstärkte Aufmerksamkeit zu schenken “ (S. 132).Google Scholar
  24. 24.
    Vgl. auch die Kritik bei Littek 1973, S. 37–40.Google Scholar
  25. 25.
    Daß die industrie- und betriebssoziologische empirische Forschung in den ersten Nachkriegsjahren auch für die alliierten Besatzungsmächte eine praktische Bedeutung besaß, beschreibt z.B. L. Geck: “(...) die Sozialforschungsstelle der Universität Münster in Dortmund griff mit ursprünglichem industriesoziologischem Interesse auch betriebssoziologische Probleme forschungsmäßig auf. Finanziell unterstützt durch die UNESCO, wurden November 1949 umfassende betriebssoziologische Studien im Ruhrkohlenbergbau in Angriff genommen, um die sozialen Störungsursachen in den Betrieben, die Einflüsse des außerbetrieblichen Lebens auf die Arbeitsfähigkeit sowie die Beziehungen zwischen Gemeinde und Schachtanlage zu ermitteln “ (Geck 1951, S. 116 ).Google Scholar
  26. 26.
    Lutz/Schmidt 1977, S. 179. Dahrendorf bemängelte allerdings schon sehr früh das Theorie-Defizit dieser Disziplin und meinte, “(...) daß die Industrie- und Betriebssoziologie heute zwar als Disziplin mit eigenen Themen, Fragen und Methoden etabliert ist, daß aber empirische Einzelforschungen ohne verallgemeinernde Absicht (...) einen allzu breiten Raum einnehmen. “ ( 1956, S. 44f ).Google Scholar
  27. 27.
    Es ist sicherlich übertrieben, wenn Lutz/Schmidt (1977) über diese Phase urteilen, die “Industriesoziologie als ‘Lehrbuchwissen’ im oben angeführten Sinne (...ist) tendenziell unkritisch, eskamotiert auch noch den - letztlich nicht mehr auf gesellschaftliche Strukturanalyse bezogenen, sondern sozialromantischen - Entfremdungsansatz der älteren deutschen Betriebssoziologie. “ (S. 180).Google Scholar
  28. 28.
    In welchem Verhältnis das eine (die Renaissance der Industriesoziologie) zum anderen (der Marx-Rezeption) stand, kann hier nicht diskutiert werden. Brandt z.B. sieht die Ursachen des Wiedererstarkens der Industriesoziologie in wissenschaftsimmanenten Entwicklungen und solchen, die das Wissenschafts-Praxis-Verhältnis betreffen, konkret in der expliziten Aufnahme der Marxschen Gesellschaftstheorie einerseits und der Veränderung wissenschaftspolitischer (Förder-) Bedingungen durch die sozialliberale Reformpolitik andererseits (Brandt 1984, S. 198).Google Scholar
  29. 29.
    Brandt 1984, S. 201; zentrale Veröffentlichungen über die empirischen Forschungen waren Schmiede/ Schudlich 1976, Brandt et al. 1978 und Benz-Overhage et al. 1982.Google Scholar
  30. 30.
    Vgl. etwa Projektgruppe Automation und Qualifikation 1980 und 1987, S. 215–217; mit der letzteren Veröffentlichung haben die Autoren nach eigenem Bekunden “alle unsere Untersuchungen auf engem Raum zusammenzufassen versucht “ (S. 9).Google Scholar
  31. 31.
    In früheren Arbeiten war ausschließlich von Autonomiestrategien die Rede, inzwischen wird betriebliche Autonomie als “eine mögliche Form der Beherrschung von Kontingent “ interpretiert (Bechtle 1980, S. 48).Google Scholar
  32. 32.
    Vgl. z.B. ISF 1988 und Köhler/Hirsch-Kreinsen 1989. Diese unterschiedlichen Positionen innerhalb des ISF-München implizieren divergente wissenschafts- und arbeitspolitische Konsequenzen, auf die hier nicht näher eingegangen werden kann.Google Scholar
  33. 33.
    Produktivkraftsteigerung durch technisch-organisatorische Innovationen im materiellen Produktionsprozeß und die Verwertung des eingesetzten Kapitals durch lebendige Arbeit verhalten sich wechselseitig kontingent “ (Bechtle 1980, S. 36, Hervorhebung im Orig.).Google Scholar
  34. 34.
    Hartmann resümiert die diesbezügliche betriebssoziologische Theoriebildung allgemein: “Ergänzungsbedürftig ist nicht zuletzt die Durchdringung des Strategiebegriffes selbst “ (Hartmann 1982a, S. 272).Google Scholar
  35. 35.
    Baethge 1987, S. 186f; vgl. zu diesem “Forschungsstil “ auch Zündorf 1979, S. 5.Google Scholar
  36. 36.
    Vgl. z.B. die stark an Webers Bürokratiethesen orientierten Beiträge in Mayntz 1968.Google Scholar
  37. 37.
    So wurden z.B. die Arbeiten zur “Messung von Organisationsstrukturen “ von Kubicek/Welter (1985) in der Industriesoziologie nicht rezipiert (vgl. Braczyk/Knesebeck/Schmidt 1982, S. 30f). Wie Hartmann (1982b) betont, war die Organisationssoziologie vor allem während der frühen 70er Jahre (bei jüngeren Industrie- und Betriebssoziologen) als “cow sociology “ verpönt, weil sie dem Management zufriedene Arbeitnehmer nach dem Muster grasender Kühe verschaffen wolle (vgl. S. 484489, 497f), vgl. auch Kudera 1977.Google Scholar
  38. 38.
    Eine Ausnahme bildet hier z.B. das von L. Zündorf 1979 herausgegebene Buch “Industrie- und Betriebssoziologie “. Hinsichtlich der Auswahlkriterien für die in dieser Veröffentlichung versammelten Beiträge betont Zündorf: “Als geeignetes und originär soziologisches Auswahlprinzip bot sich das Konzept des sozialen Handelns an “ (S. 3). Zur Verständigung über das mit dem Begriff Handlungstheorie Gemeinte mag die folgende - recht formale - Definition ausreichen: “Unter Handlungstheorie soll eine Klasse analytisch-empirischer Aussagesysteme in denSozialwissenschaften verstanden werden, die entweder soziale Erscheinungen als individuell motiviertes, interindividuell vermitteltes Handeln und als kollektive Handlungsfolgen erklären, oder Handeln als einen sozial konstituierten Prozeß beschreiben “ (Hennen 1989, S. 266, Hervorhebung im Orig.).Google Scholar
  39. 39.
    Lenhard 1977, S. 331; es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, daß viele der in der Diskussion um Frickes handlungsorientierten Ansatz ins Feld geführten Argumente in leicht abgewandelter Form in der Diskussion um die “Neuen Produktionskonzepte “ wiederauftauchten - allerdings ohne den expliziten Bezug auf Fricke und bei inzwischen veränderten Stimmungsund Stimmenverhältnissen innerhalb der “Zunft “.Google Scholar
  40. 40.
    Vgl. z.B. die interessante “Übersicht über handlungstheoretisch relevante Ansätze in ausgewählten HdA-Bänden “ in dem “Protokoll einer Klausurtagung der Sozialforschungsstelle Dortmund vom 30.10.1989–2.11.1989 “, herausgegeben von der Sozialforschungsstelle Dortmund 1990 (S. 8).Google Scholar
  41. 41.
    Seit den 60er Jahren “(...) entwickelt sich in der Bundesrepublik das Interesse von Industriesoziologen einerseits ebenfalls tendenziell weg vom Betrieb als Thema, (...) generiert andererseits aber Versuche der Rekonstruktion eines soziologischen Betriebsansatzes, über den sich gesellschaftstheoretische Konzepte und Fragestellungen adäquat in empirische Forschung umsetzen lassen “ (Lutz/Schmidt 1977, S. 181; so auch Bergmann 1982, S. 404–407).Google Scholar
  42. 42.
    Vgl. zu diesem Begriff Braczyk/Knesebeck/Schmidt 1982.Google Scholar
  43. 43.
    Vgl. z.B. die Beiträge in dem von Seltz/Mill/Hildebrand 1986 herausgegebenen Buch “Organisation als soziales System “ und allgemein Mayntz 1985 sowie Schimank 1985.Google Scholar

Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1991

Authors and Affiliations

  • Ludger Pries

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