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Verlaufsmuster politisch-administrativer Handlungsprozesse

  • Axel Murswieck
Part of the Politische Vierteljahresschrift Sonderhefte book series (PVS, volume 6)

Zusammenfassung

Die als Rationalitätskrise titulierte Verunsicherung politisch-administrativer Entscheidungsstrukturen hat entgegen den zahlreichen Tendenzvermutungen nicht zur Destruktion der Handlungsstabilität staatlicher Verwaltungen geführt, obwohl gleichzeitig von einer zunehmenden Irrationalisierung staatlicher Aktivitäten gesprochen werden kann.1

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Anmerkungen

  1. 1.
    Vgl. auch Funke / Glagow / Offe / Ronge / Schmieg, Erzeugung und Verarbeitung von Krisen durch politisch-administrative Handlungssysteme, Starnberg Juni 1973 MS, S. 21 ff, hier S. 25.Google Scholar
  2. 2.
    Für die zentralstaatliche Ebene siehe u. a. Naschold / Seuster / Väth / Zipfel, Untersuchung zur mehrjährigen Finanzplanung des Bundes. Bericht erstellt im Auftrag der Projektgruppe Regierungs- und Verwaltungsreform, Bonn 1971Google Scholar
  3. 3.
    Dazu Sybille von Flatow / Freerk Huisken, Zur Bestimmung der Ableitung des bürgerlichen Staates, in: Probleme des Klassenkampfes, Heft 7, Mai 1973, S. 83 ff.Google Scholar
  4. 4.
    So bei Joachim Hirsch, Wissenschaftlich-technischer Fortschritt und politisches System, Frankfurt a. M. 1970.Google Scholar
  5. 5.
    Siehe u. a. Elmar Altvater, Zu einigen Problemen des „Krisenmanagement“ in der kapitalistischen Gesellschaft, in: Martin Jänicke (Hrsg.), Herrschaft und Krise, Opladen 1973, S. 170 ff.Google Scholar
  6. 6.
    Vgl. auch Claus Offe, Tauschverhältnis und politische Steuerung, in: ders., Strukturprobleme des kapitalistischen Staates, Frankfurt a. M. 1972, S. 27 ff.Google Scholar
  7. 7.
    Volker Ronge / Günther Schmieg, Restriktionen politischer Planung, Diss. Bremen 1972, S. 624 f (jetzt Frankfurt / M 1973).Google Scholar
  8. 8.
    Funke / Offe / Ronge, Formwandel der Politikformulierung und delegitimatorische Prozesse, MS Starnberg Juni 1973, S. 10.Google Scholar
  9. 9.
    Vgl. dazu Jürgen Habermas, Legitimationsprobleme im Spätkapitalismus, Frankfurt a. M. 1973, S. 30 ffGoogle Scholar
  10. 10.
    Vgl. auch allgemein D. Lockwood, Social Integration and System Integration, in: Zollschan / Hirsch, Explorations in Social Change, London 1964.Google Scholar
  11. 11.
    So etwa auch die neueren Entwürfe einer juristischen Staatslehre, die in diesem Punkt nahezu deckungsgleich mit der Regierungslehre liegen. S. Roman Herzog, Allgemeine Staatslehre; Frankfurt/M 1971.Google Scholar
  12. 12.
    Siehe auch die andersartige, aber für Staatsfunktionen ebenso relevante Konzeptualisierung dieser Kategorie bei Werner Väth, Raumordnung als kapitalistische Entwicklungsplanung, MS April 1973.Google Scholar
  13. 13.
    Der Übergang von kompensatorischen zu präventiven Sozialleistungen, wie er unten beschrieben wird, scheint beispielhaft für derartige korrektive Umlenkungen mit Entlastungseffekt. Hinweise für derartige Vorgänge finden sich auch bei Linder, der gerade diesen Prozeß der Umlenkung bzw. Verlagerung auf Kommunalebene empirisch belegt hat, Wolf Linder, Der Fall Massenverkehr, Frankfurt/M 1973.Google Scholar
  14. 14.
    Vgl. dazu auch allgemein die Unterscheidungsebene zwischen zweckrationalen (instrumentalen/strategischen) und kommunikativen Handeln bei Jürgen Habermas, Technik und Wissenschaft als „Ideologie“ in: ders., Technik und Wissenschaft als „Ideologie“, 5. Aufl. Frankfurt/M 1971, S. 48 ff.Google Scholar
  15. 20.
    Niklas Luhmann, Politische Planung, in: ders., Politische Planung, Opladen 1971, S. 66 ff, hier S. 78.Google Scholar
  16. 23.
    Peter Grottian, Restriktive Bedingungen für die Planung Innerer Reformen, Diss. Bielefeld 1973Google Scholar
  17. Axel Murswieck, Zum Aufbau von Planungstrukturen im politisch-administrativen Handlungssystem der Bundesregierung, Diss. Bielefeld 1973Google Scholar
  18. 24.
    Vgl. Murswieck, a. a. O.; für die Selbsteinschätzung in der Administration auch E. Moths / M. Wulf-Mathies, Des Bürgers teure Diener, Karlsruhe 1973Google Scholar
  19. 30.
    Die soziologische Verwendung des Begriffes der Sedimentation ist sowohl für das PAS als auch für gesellschaftliche Teübereiche konzeptualisierbar. Die nähere Bestimmung von Sedimentablagerungen und deren Wirkung als Entscheidungsprämissen bezeichnet die Leerstelle in der Verwaltungsforschung. Zur wissenssoziologischen Herleitung des Ausdrucks vgl. Peter L. Berger / Thomas Luckmann, Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit, 3. Aufl., Frankfurt a. M. 1970, S. 72 ff.Google Scholar
  20. 34.
    Zum Sozialleistungssystem in der BRD allgemein, sowie zum historischen Ablauf der Sozialpolitik siehe Viola Gräfin von Bethusy-Huc, Das Sozialleistungssystem der Bundesrepublik Deutschland, Tübingen 1965.Google Scholar
  21. 35.
    Franz-Xaver Kaufmann, Sicherheit als soziologisches und sozialpolitisches Problem, 2. Aufl., Stuttgart 1973, S. 262 ff.Google Scholar
  22. 47.
    Herbert Blumer, Soziale Probleme als kollektives Verhalten, in: Walter R. Heinz / Peter Schöber (Hrsg.), Theorien kollektiven Verhaltens, Bd. 2, Darmstadt und Neuwied 1973, S. 149 ff.Google Scholar

Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1975

Authors and Affiliations

  • Axel Murswieck

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