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Lebenslagen Jugendlicher: zwischen Familie, Schule, Berufswahl und Weiterbildungsmotivation

  • Werner Beekhuis
  • Harry Friebel
  • Stephan Toth
Part of the Forschungsberichte des Landes Nordrhein-Westfalen book series (JSG)

Zusammenfassung

Die Analyse sozialer Determinanten von Lebenslagen, von Biographieverläufen1 stellt die Frage nach den konkreten sozialen Konstitutions- und Selektionsbedingungen in den Mittelpunkt.

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Anmerkungen

  1. 1.
    Vgl. M. Kohli, Zur Theorie der biographischen Selbst- und Fremdthematisierung, in: J. Matthes (Hg.), Lebenswelt und soziale Probleme, Frankfurt 1981, S. 502 ff.Google Scholar
  2. 2.
    Ebenda, S. 507Google Scholar
  3. 3.
    Vgl. W. R. Heinz, Zum Zusammenhang zwischen Arbeitssituation und Sozialisation am Beispiel der Berufswahl, in: Th. Leithäuser/W. R. Heinz (Hg.) Produktion, Arbeit, Sozialisation, Frankfurt 1976, S. 218 ff.Google Scholar
  4. 4.
    Vgl. H. Friebel, Lernkapazität des Individuums, Lernmilieu der Gesellschaft, Opladen 1976, S. 159 ff.Google Scholar
  5. 5.
    Forschungsgruppe AUS, Die Arbeitssituation der Eltern als Determinante der Sozialisation Heranwachsender, Bremen 1977, S. 84.Google Scholar
  6. 6.
    Vgl. A. Lorenzer, Zur Begründung einer materialistischen Sozialisationstheorie, Frankfurt 1972.Google Scholar
  7. 7.
    Vgl. Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Jugendliche beim Übergang in Ausbildung und Beruf, Beitr. AB 43, Nürnberg 1980, S. 136.Google Scholar
  8. 8.
    Vgl. IAB, Beitr. AB 43, a.a.O., S. 66 und Stufenausbildung und Gegenwehr am Beispiel Siemens Hamburg, Hamburg 1978.Google Scholar
  9. 9.
    Diese Befunde sind Zwischenergebnisse einer Längsschnittuntersuchung (1980–1984) zum Thema „Soziale Bedingungen der Weiterbildungsmotivation Jugendlicher“an der Forschungsstelle der Hochschule für Wirtschaft und Politik. Das Sample (252 Jugendliche Schulabgänger) ist ein repräsentativer Querschnitt aller Schulabgänger hinsichtlich der Schul-abschlußverteilung in Hamburg 1979.Google Scholar
  10. 10.
    Vgl. H. G. Rolff u. a„ Jahrbuch der Schulentwicklung, Band 1, Weinheim 1980 S. 59.Google Scholar
  11. 11.
    Die beruflichen Statusgruppen der Väter haben wir in drei Hauptgruppen zusammengefaßt: Aus allen beruflichen Positionen im Lohnarbeiterverhältnis haben wir die Gruppe „Arbeiter“gebildet. Angestellte als Gehaltsempfänger und Beamte als Besoldungsempfänger bilden die zweite Hauptgruppe „Angestellte und Beamte“. Schließlich wurden in der dritten Hauptgruppe „Selbständig Erwerbstätige“alle selbständig bzw. freiberuflich Erwerbstätigen zusammengefaßt.Google Scholar
  12. 12.
    Eine analoge Verteilung des Verhältnisses zwischen Schulabschluß des Entlaßschülers und berufliche Stellung des Vaters wird in der Studie „Jugendliche beim Übergang vom Bil-dungs- in das Beschäftigungssystem“vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesanstalt für Arbeit dokumentiert (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Jugendliche beim Übergang vom Bildungs- in das Beschäftigungssystem, Beitr. AB 41, Nürnberg 1980, S. 112). Google Scholar
  13. 13.
    Vgl. hierzu entsprechende Ausführungen in den Berufsbildungsberichten 1980 und 1981 (Bundesminister für Bildung und Wissenschaft, Schriftenreihe Berufliche Bildung 11 und 13) S. 1 ff. und S. 20 ff. und im besonderen hierzu Kap. 2.4.Google Scholar
  14. 14.
    Vgl. hierzu die gleichen Schlußfolgerungen des IAB, Beitr AB 41, a.a.O., S. 219 u. 221.Google Scholar
  15. 15.
    Vgl. H. G. Rolff u. a., a.a.O.; IAB, BeitrAB 41, a.a.O.; Berufsbildungsberichte, a.a.O.,Google Scholar
  16. 16.
    Vgl. zur Definition beruflicher Vollzeitschulen in Hamburg: U. Schwänke u. a., Das Hamburger Schulwesen, Hamburg 1981.Google Scholar
  17. 17.
    Dieses Abdrängen insbesondere von Jugendlichen ohne weiterführenden Schulabschluß bzw. von weiblichen Jugendlichen in Berufsfachschulen, Berufsgrundbildungsjahr, weiterführende Schulen usw. ist wie in der IAB-Untersuchung treffend festgestellt „für diese Abgewiesenen als „Ausbildung zweiter Wahl’ anzusehen“(IAB, BeitrAB 41, a.a.O., S. 221).Google Scholar
  18. 18.
    Zu ähnlichen Befunden zur geschlechtsspezifischen Selektion bzw. Diskriminierung im System berufsbildender Maßnahmen gelangen H. G. Rolff u. a., a.a.O., S. 68.Google Scholar
  19. 19.
    Vgl. zum Verhältnis zwischen „personal-“und „sozialdifferenzierendem“Bildungsverständnis W. Schulenberg u. a., Soziale Lage und Weiterbildung, Braunschweig 1979, S. 36 ff.Google Scholar
  20. 20.
    Vgl. H. Friebel u. a., Studierende Erwachsene im Zweiten Bildungsweg, Braunschweig 1978, S. 10–42;Google Scholar
  21. 20a.
    K. Gottwald/Ch. Brinkmann, Determinanten der Weiterbildungsmotivation, in: Deutscher Bildungsrat, Bd. 28, Stuttgart 1973; W. Schulenberg u. a., a.a.O.Google Scholar
  22. 21.
    Vgl. H. F. Müller, Bedingungen politischer Lernbereitschaft bei Industriearbeitern, Stuttgart 1978, S. 29.Google Scholar

Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1982

Authors and Affiliations

  • Werner Beekhuis
  • Harry Friebel
  • Stephan Toth

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