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Die Verteilung von Arbeitsplätzen

  • Wilfried Laatz
Chapter
Part of the Forschungsberichte des Landes Nordrhein-Westfalen book series (JSG)

Zusammenfassung

Die Lebenschancen werden, wenn auch nicht ausschließlich, so doch zentral durch die materiellen Lebensbedingungen bestimmt. Diese wiederum sind unter gegebenen Bedingungen hauptsächlich an die Verfügung über Produktionsmittel (jeglicher Art) und/oder die Stellung im Arbeitsprozeß geknüpft. Bei der großen Mehrheit der Bevölkerung entscheidet die eigene Arbeitsposition oder die des Haupternährers der Familie über die jeweiligen Lebensbedingungen.

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Anmerkungen

  1. 1.
    Beck, U., Brater, M. und H. Daheim: Soziologie der Arbeit und der Berufe — Grundlagen, Problemfelder, Forschungsergebnisse, Reinbek bei Hamburg 1980.Google Scholar
  2. 2.
    Eine gute Darstellung findet sich bei Thurow, L.G.: Die Arbeitskräfteschlange und das Modell des Arbeitsplatzwettbewerbs, in: Sengenberger, W. (Hg.): Der gespaltene Arbeitsmarkt. Probleme der Arbeitsmarktsegmentation, Frankfurt a.M. 1978. S. 117 ff.Google Scholar
  3. 3.
    Hinweise dafür geben zahlreiche Berufsprestigestudien sowie Befunde über Berufszufriedenheit. Zu letzterem siehe Laatz, W.: Berufswahl und Berufszufriedenheit der Lehrlinge, Band 3 der „Hamburger Lehrlingsstudie der Hochschule für Wirtschaft und Politik Hamburg“, München 1974, S. 115 ff.Google Scholar
  4. 4.
    Siehe dazu Offe, C.: Leistungsprinzip und industrielle Arbeit, Frankfurt a.M. 1970.Google Scholar
  5. 5.
    Falls das Vertauen in die Selektionsfähigkeit einzelner Schulen verloren geht, kann nach vermuteter Wertigkeit der verschiedenen Schulen klassifiziert werden, verliert das ganze Schulsystem oder ein Teilbereich daraus diese Funktion, treten u. a. Tests der Ausbildungsplatzanbieter an dessen Stelle usw. usf.Google Scholar
  6. 6.
    Ich lasse hier andere Aspekte der Bildungsexpansion, wie die insgesamt angestiegenen Anforderungen an die Basisbildung oder den arbeitsmarktunabhängigen Nebeneffekt allgemeiner Persönlichkeitsbildung außer Betracht.Google Scholar
  7. 7.
    Wie etwa von Homans, G.C.: Elementarformen menschlichen Verhaltens, Köln und Opladen 1968, vorgeschlagen.CrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1982

Authors and Affiliations

  • Wilfried Laatz

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