Advertisement

Der Bedingungsrahmen finanzierungspolitischer Entscheidungen

  • Franzjosef Schafhausen
Chapter
  • 83 Downloads
Part of the Forschungsberichte des Landes Nordrhein-Westfalen book series (FOLANW, volume 2971)

Zusammenfassung

Das letzte Kapitel versuchte den geänderten Datenkranz darzustellen, dem sich Kapitalgesellschaften nach der Reform der Körperschaftsteuer gegenübersehen. Wie sich die neuen steuerlichen Daten auf die Finanzierungsentscheidungen auswirken, läßt sich jedoch nicht unmittelbar und alleine aus der quantitativen Bedeutung der steuerlich verursachten Datenänderungen herleiten. Voraussetzung hierfür ist vielmehr neben einer Präzisierung des Untersuchungsgegenstandes “Finanzierung” eine Klärung der Frage, unter welchen Zielsetzungen Finanzierungsentscheidungen in Kapitalgesellschaften Zustandekommen und welche sonstigen Bestimmungsfaktoren auf die finanzielle Sphäre der Unternehmen einwirken. Soweit die steuerlichen Datenänderungen diese Determinanten tangieren, sind Auswirkungen auf die Finanzierungs-politik zu erwarten.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1).
    Dabei fällt auf, daß der Begriff “Finanzierung” in der betriebswirtschaftlichen Literatur häufig parallel zum Phänomen der “Investition” behandelt wird. Vgl. Wöhe, Günter, Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, a.a.O., S. 357 ff.Google Scholar
  2. 1).
    Schmalenbach, E., Die Beteiligungsfinanzierung, 8. Auflage, Köln, Opladen 1954, S. 9Google Scholar
  3. 2).
    Neben Barbewegungen sollen auch pagatorische Kontenbewegungen als Ein- und Auszahlungen betrachtet werden, Darüber hinaus sind die Begriffe so weit zu verstehen, daß sie auch Kreditvorgänge einschließen.Google Scholar
  4. 1).
    Ein derartiger Prozeß läßt sich im wesentlichen durch fünf Stationen charakterisieren: (1) Mittelbeschaffung von außen, die im Zahlungsbereich als Zahlungsmittel, im Kapitalbereich als Eigen- oder Fremdkapital erscheinen (Aktiv-Passivmehrung). (2) Beschaffung von Vermögensmitteln (Investition); Aktivtausch, — bei Investitionen in den Firmenwert: Akt iv-Pass ivminderung. (3) Umformung von Sachgütern, Arbeits- und Dienstleistungen in Halb- und Fertigfabrikate: Aktivtausch im Investitionsbereich bzw. zwischen Investitions- und Vermögensbereich. (4) Rückfluß von Geldmitteln durch den Absatz von Ertragsgütern: Aktivtausch. (5) Der Kapitalbereich wird nur bei einer Vermehrung oder Verminderung des Vermögensbereichs durch die betriebliche Leistungserstellung und -Verwertung oder bei einer nicht aktivierbaren Investition berührt.Google Scholar
  5. 1).
    1) Hierzu Hax, K., Langfristige Finanz- und Investitionsentscheidungen, in: Handbuch der Wirtschaftswissenschaften, Band 1, herausgegeben von Hax, K., Wessels, Th., 2. Auflage, Köln, Opladen 1966, S. 416.Google Scholar
  6. 2).
    Hierzu auch Härle, D., Finanzierungsregeln und ihre Problematik, Wiesbaden 1961, S. 14.Google Scholar
  7. 5).
    Wöhe, G., Einführung in die Betriebswirtschaftslehre, a.a.O., S. 359.Google Scholar
  8. 4).
    Unter dem Begriff des “Lohmann-Ruchti” — oder “Marx-Engels” — Effekts ist beispielsweise die Finanzierung von Investitionen aus “verdienten” Abschreibungen in der Betriebswirtschaftslehre bekannt. Hax bezeichnet diese Art der Innenfinanzierung als “Kapazitätserweiterungseffekt”. Hax, K., Langfristige Finanz- und Investitionsentscheidungen, a.a.O., Wöhe, G., Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, a.a.O., S. 423 f. Büschgen, H.E., Grundlagen betrieblicher Finanzwirtschaft, a.a.O., S. 88 f.Google Scholar
  9. 1).
    Hax, K., Langfristige Finanz- und Investitionsentscheidungen, a.a.O., S, 415 f.Google Scholar
  10. Wöhe, G., Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, a.a.O., S. 361.Google Scholar
  11. 2).
    §§ 182 ff. AktG.Google Scholar
  12. 1).
    In Anlehnung an: Hax, K., Langfristige Finanz- und Investitionsentscheidungen, a.a.O., S. 415 f.; Schneider, D., Investition und Finanzierung, a.,a.O., S. 139 f. I Büschgen, H.E., Grundlagenbetrieblicher Finanzwirtschaft, a.B.O., S. 9 f.; Wöhe, G., Einführung in die allgemeine Betriebswirtschaftslehre, a.a.O., S. 357–488; Heubaum, H., Betriebswirtschaftslehre für Praktiker, a.a.O., S. 106–142.Google Scholar
  13. 1).
    Stat. Bundesamt, Wirtschaft und Statistik, Jahrgang 1978, Wiesbaden 1978, S. 785.Google Scholar
  14. 1).
    Hierzu: Büschgen, H.E., Grundlagen betrieblicher Finanzwirtschaft, a.a.O., S. 38–54, 72–79.Google Scholar
  15. 2).
    Zu den Anforderungen der Kreditinstitute in Zusammenhang mit den verschiedenen Formen der Geldleihe: Büschgen, H.E., Bankbetriebslehre, Wiesbaden 1972, S. 340–410.Google Scholar
  16. 3).
    Zu den Problemen des Kreditleihgeschäfts: Büschgen, H.E., Bankbetriebslehre, a.a.O., S. 411–416.Google Scholar
  17. 4).
    Teilweise in Anlehnung an Hax, K., Langfristige Finanz-und Investitionsentscheidungen, a.a.O., S. 415 f. und Schneider, D., Investition und Finanzierung, a.a.O., s. 139 f.Google Scholar
  18. 1).
    Hierzu Büschgen, H.E., Grundlagen betrieblicher Finanzwirtschaft, a.a.O., S. 14 ff.; Gutenberg, Erich, Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, Dritter Band — Die Finanzen -, 6. Auflage, Berlin, Heidelberg, New York 1973, S. 137 ff.Google Scholar
  19. 1).
    Zwar sind auch die Anteile an einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung fungibel, aber die Urkunde über die Beteiligung kann nicht auf den Inhaber oder an Order ausgestellt werden. Ferner bedarf es zur Abtretung eines Geschäftsanteils eines gerichtlichen oder in notarieller Form geschlossenen Vertrages. Kleineren oder mittleren nicht börsenfähigen Aktiengesellschaften steht in der Regel der organisierte Kapitalmarkt schon deshalb nicht offen, weil das Emissionsvolumen einen bestimmten Mindestbetrag nicht übersteigt. Die Gesellschafter einer GmbH befinden sich also, wenn sie ihr Eigenkapital ergänzen wollen, trotz der Fungibilität ihrer Gesellschaftsanteile in der gleichen Situation wie die Aktiengesellschaften, deren Aktien nicht vom Kapitalmarkt bewertet werden.Google Scholar
  20. 2).
    Dieses Finanzierungsdilemma kleinerer und mittlerer Unternehmen des gewerblichen Mittelstandes lieferte unter anderem die Begründung für die Entstehung dezentral organisierter Sparkassen und Kreditgenossenschaften, die als regional ausgerichteter Gegenpol zu den die großen Aktiengesellschaften finanzierenden Großbanken gedacht waren. Hierzu: Henze, Werner, Grundzüge der Geschichte des Sparkassenwesens, in: Henze-Schmidt [HRSG], Grundriß für die Sparkassenarbeit, Teil I, Stuttgart I969, S. 55 ff.Google Scholar
  21. 1).
    § 76 Abs. 1 AktG.Google Scholar
  22. 1).
    § 111 Abs. 4 Satz 2 AktG.Google Scholar
  23. 2).
    Aktienrechtlich haben die Aktionäre praktisch keinen Einfluß auf die Unternehmensleitung. Sie haften Dritten gegenüber überhaupt nicht, gegenüber der Gesellschaft haften sie nur in Höhe der von ihnen gezeichneten, noch nicht eingezahlten Aktienbeträge.Google Scholar
  24. 1).
    Eine Ausnahme bilden die Wandelschuldverschreibungen und die Gewinnschuldverschreibungen, die nach § 221 Abs. 1 AktG nur auf Grund eines Beschlusses der Hauptversammlung mit qualifizierter Mehrheit von 75% des vertretenen Grundkapitals emittiert werden dürfen. Diese Finanzierungsformen wurden jedoch schon als Mischtypen zwischen der Beteiligungs- und der Kreditfinanzierung klassifiziert.Google Scholar
  25. 2).
    Die Wahl der Bankenvertreter in die Aufsichtsräte der meisten Publikumsaktiengesellschaften ist auf die Vertretung der Aktionäre mit kleineren Beteiligungen in den Hauptversammlungen durch die Depotbanken im Wege der Stimmrechtsvollmachten zurückzuführen. An dieser, durch das Depotstimmrecht begünstigten Machtausübung der Banken hat sich in den letzten Jahren eine weitreichende Auseinandersetzung entzündet. Hierzu Büschgen, H.E., Bankbetriebslehre, a.a.O., S. 467.Google Scholar
  26. 1).
    § 174 Abs. 1 AktG. Nach § 157 Abs. 1 AktG errechnet sich der Jahresüberschuß folgendermaßen: Jahresüberschuß + Gewinnvortrag (- Verlustvortrag) aus dem Vorjahr + Entnahmen aus den offenen Rücklagen — Einstellungen aus dem Jahresüberschuß in die offenen Rücklagen = Bilanzgewinn.Google Scholar
  27. 2).
    Allerdings kann der Vorstand und der Aufsichtsrat beschließen, daß die Feststellung des Jahresabschlusses der Hauptversammlung überlassen wird (§ 172 AktG).Google Scholar
  28. 3).
    § 58 Abs. 2 AktG 4) § 182 Abs. 1 AktGGoogle Scholar
  29. 1).
    Diese Situation wird, wie die Praxis zeigt, auch nicht durch die Möglichkeit der Erteilung von Weisungen an die Stimmrechtsbevollmächtigten Banken und die Möglichkeit der Mitteilung von Gegenvorschlägen einzelner Aktionäre vor der Hauptversammlung durch die Depotbanken geändert. Die Absicht des Gesetzgebers, mit der Regelung des Banken-stimmrechts in § 135 AktG die früheren Mißstände vollständig zu beseitigen, war damit nur teilweise erfolgreich.Google Scholar
  30. 2).
    Großaktionäre können allerdings einen Vertreter in den Auf-sichtsrat entsenden, um ihre Interessen in diesem Gremium artikulieren zu lassen.Google Scholar
  31. 3).
    Siehe hierzu insbesondere Heinen, E., Das Zielsystem der Unternehmung, Wiesbaden 1966, S. 59 ff.Google Scholar
  32. 1).
    Diese Zusammenhänge entsprechen den in der ökonomischen Theorie der Politik diskutierten Überlegungen über das Verhalten der Politiker in der Demokratie. J.A. Schumpeter skizziert das Modell der Stimmenmaximierung: “Aber um zu verstehen, wie die demokratische Politik (den, d. Verfasser) sozialen Zielen dient, müssen wir vom Konkurrenzkampf um Macht und Amt ausgehen und uns klar werden, daß die soziale Funktion,……, nur nebenher erfüllt wird —…” Schumpeter, J.A., Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie, 2. Auflage, Bern 1950, S. 448. Anthony Downs interpretiert den demokratischen Prozeß: “Folglich wird ihre (der Politiker, d. Verfasser) soziale Funktion — die darin besteht, Politiken zu entwerfen und auf Grund geeigneter Maßnahmen durchzuführen — erfüllt als Nebenprodukt ihre private Motivation: Letztere ist gekennzeichnet durch den Wunsch, Einkommen, Macht und Prestige der Amtsausübung zu erlangen.” Downs, A., Eine ökonomische Theorie des politischen Handelns in der Demokratie, in: Finanztheorie, hrsg. von Recktenwald, H.C., Köln, Berlin 1969, S. 51. Zur Theorie der repräsentativen Demokratie ferner: Downs, A., ökonomische Theorie der Demokratie, Tübingen 1968, insbesondere Kapitel 4 und 10; Musgrave, R.A., Musgrave, P.B., Kullmer, L., Die öffentlichen Finanzen in Theorie und Praxis, a.a.O., Kapitel 5, vor allem S. 138 ff.; Mackscheidt, Klaus; Steinhausen, J., Finanzpolitik II, Grundfragen versorgungspolitischer Eingriffe, Tübingen, Düsseldorf 1977, S. 49 ff.Google Scholar
  33. 1).
    Diese Aussage unterstellt, daß im Aktionärskreis einer Publikumsaktiengesellschaft eine heterogenere Zielstruktur gegeben ist.Google Scholar
  34. 1).
    Es muß hier betont werden, daß dieser Maßstab als alleiniges Beurteilungskriterium nicht zuverlässige Aussagen über die Güte einer Unternehmensführung liefern kann. Schon alleine die situativen Bedingungen der Umwelt, die durch die Unternehmensführung grundsätzlich nur perifer beeinflußt werden können, stehen einer derartigen monokausalen Bewertung entgegen. Dennoch wird dem erwirtschafteten Gewinn in der Realität häufig diese — in dieser Form nicht aufrechtzuerhaltende — Maßstabsfunktion übertragen.Google Scholar
  35. 1).
    Hierzu Härle, D., Finanzierungsregeln und ihre Problematik, a.a.O., S. 59 ff.; Heinen, E., Das Zielsystem der Unternehmung, a.a.O., S. 59 ff., S. 125 ff.; Bidlingmaier, J., Unternehmerziele und Unternehmerstrategien,Google Scholar
  36. 2).
    Je nachdem, welche Kapitalgröße in den Nenner und welche Gewinngröße in den Zähler der Rentabilitätsbeziehung eingesetzt wird, ergibt sich eine unterschiedliche Rentabili-tätskennziffer. Am häufigsten verwendet man die folgenden Rentabilitätskennzahlen:Google Scholar
  37. Rentabilität des Eigenkapitals =(math)Google Scholar
  38. Rentabilität des Gesamtkapi-tals = Gewinn+Zinsen auf Fremdkap. Google Scholar
  39. GesamtkapitalGoogle Scholar
  40. Rentabilität des betriebsnot-wendigen Kapitals = Betriebsgewinn Google Scholar
  41. Betriebsnotwendiges KapitalGoogle Scholar
  42. 1).
    Zur Verzinsung wird hier auch der nicht ausgeschüttete Gewinn gerechnet.Google Scholar
  43. 2).
    Die Zielsetzung der Eigenkapitalrentabilität diskutiert auch Hax, K., Langfristige Finanz- und Investitionsentscheidungen, a.a.O., S. 418 f., Pack, L., Maximierung der Rentabilität als preispolitisches Ziel, in: Zur Theorie der Unternehmung, Pestschrift zum 65. Geburtstag von Erich Gutenberg, Wiesbaden 1962, S. 73 ff.Google Scholar
  44. 1).
    Siehe zur Diskussion des finanziellen Gleichgewichts: Gutenberg, Erich, Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, Band III, Die Finanzen, a.a.O., S. 272 ff.; Büschgen, H.E., Grundlagen der betrieblichen Finanzwirtschaft, a.a.O., S. 96 ff.; wohe, G., Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, a.a.O., s. 361 f.Google Scholar
  45. 2).
    Siehe hierzu:Gutenberg, Erich, Einführung in die Betriebswirtschaftslehre, Wiesbaden 1958, S. 113; ders., Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, Band III, Die Finanzen, a.a.O.; Rittershausen, H., Die kurzfristigen Finanzdispositionen, in: Handbuch der Wirtschaftswissenschaften, Bd. 1, Köln, Opladen 1966, S. 346 ff.; Heinen, E., Das Zielsystem des Unternehmen, a.a.O., S. 74 ff.Google Scholar
  46. 1).
    Gutenberg, Erich, Einführung in die Betriebswirtschaftslehre, a.a.O., S. 114; hierzu auch: Büschgen, H.E., Grundlagen betrieblicher Finanzwirtschaft, a.a.O., S. 96 ff. Das finanzielle Gleichgewicht ist ein Idealzustand, in dem die Unternehmung weder nicht zahlungsbereit ist, noch zur Erfüllung der Zahlungsbereitschaft nicht benötigte, die Rentabilität und damit die erwerbswirtschaftliche Zielsetzung negativ beeinflussende überschüssige Zahlungsmittel hält. Dieser Zustand kann somit nicht statisch aufgefaßt werden, sondern die Unternehmensführung versucht, durch ständige Planungen sich diesem Ideal zu jedem Zeitpunkt soweit wie möglich zu nähern.Google Scholar
  47. 2).
    Siehe hierzu’.Heinen, E., Das Zielsystem der Unternehmung, a.a.O., S. 70 ff.Google Scholar
  48. 1).
    Zu den Konzepten der Kapitalerhaltung: Busse von Colbe, W., Substanzerhaltung, in: Handwörterbuch der Betriebswirtschaft, Band III, Hax, K., Die Substanzerhaltung der Betriebe, Köln, Opladen 1957; Münstermann, H., Betriebswirtschaftliche Probleme der Kapitalerhaltung, in: Geschichte und Kapitalwirtschaft, Wiesbaden 1963, S. 293; Sieben, G., Prospektive Erfolgskapitaler-haltung, in: Zeitschrift für Betriebswirtschaft, Jahrgang 1964, Heft 10, S. 628 ff.Google Scholar
  49. 2).
    Kapitalerhaltung in dieser Form wird auch als Geldkapitalerhaltung bezeichnet.Google Scholar
  50. 3).
    Zu diesem Problem: Walb, E., Die Erfolgsrechnung privater und öffentlicher Betriebe, Berlin, Wien 1926, S.333Google Scholar
  51. 4).
    Hierzu Schmidt, F., Die organische Tageswertbilanz, unveränderter Nachdruck der 3. Auflage, Wiesbaden 1951, s. 139 ff.Google Scholar
  52. 1).
    Hierzu beispielsweise: Hasenack, W., Selbstfinanzierung und Kapitalerhaltung, in: Der Betriebswirt, Jahrgang 1931, s. 150.Google Scholar
  53. 2).
    Siehe Sommerfeld, H., Dynamische Bilanz, in: Lexikon des kaufmännischen Rechnungswesens, 2. Auflage, Stuttgart 1955, Sp. 983.Google Scholar
  54. 1).
    Wir.d etwa die Maximierung der Eigenkapitalrentabilität verfolgt, stellt sich notwendigerweise die Frage nach der Ausprägung des anzustrebenden Maximums, die kaum beantwortet werden kann.Google Scholar
  55. 2).
    Sauermann, H., Selten, R., Anspruchsanpassungstheorie der Unternehmung, in: Zeitschrift für die gesamte Staatswissenschaft, Band 118 (1962), S. 577 ff.; Sandig, C, Betriebswirtschaftspolitik, Stuttgart 1965; Heinen, E., Das Zielsystem der Unternehmung, a.a.O., S. 239 ff.Google Scholar
  56. 3).
    “Angemessenheitsvorstellungen wurzeln regelmäßig in der Idee der Gerechtigkeit.” Sandig, C, Betriebswirtschaftspolitik, a.a.O., S. 83.Google Scholar
  57. 1).
    Vgl. hierzu auch Schneider, D., Investition und Finanzierung, a.a.O., S. 152 ff.Google Scholar
  58. 2).
    Zum steuerlich verursachten Interessenkonflikt zwischen Groß- und Kleinaktionären unter anderem: Wöhe, G., Die Steuern des Unternehmens, a.a.O., S. 105 f.Google Scholar
  59. 1).
    Die Einleger von Beteiligungskapital profitieren so von Erträgen, die mit Kreditkapital erwirtschaftet wurden und die die fixen Fremdkapitalkosten übersteigen, da die positive Ertragsdifferenz dem Eigenkapital zufällt. Diese Erscheinung wird in der anglo-amerikanischen Literatur als (positiver) leverage-effect bezeichnet. Siehe Gutenberg, Erich, Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, Band III, Die Finanzen, a.a.O., S. 184Google Scholar
  60. 1).
    Hierzu beispielsweise Lipfert, H., Optimale Unternehmensfinanzierung, a.a.O., S. 46; Gutenberg, Erich, Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, Band III, Die Finanzen, a.a.O., S. 184 ff.; Swoboda, P., Investition und Finanzierung, Göttingen 1971, S. 142.Google Scholar
  61. 2).
    In Anlehnung an Gutenberg, Erich, Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, Band III, Die Finanzen, a.a.O., S. 184 f. Grundsätzlich ist die Eigenkapitalrendite eine Funktion des Verhältnisses zwischen Fremd- und Eigenkapital (F/E), der internen Rendite (r1) und des Marktzinses(k).Google Scholar
  62. 1).
    Wenn Fremdkapitalkosten-zu Lasten der Eigenkapitalrentabilität zu zahlen sind, spricht/ man vom negativen “leverage-effect”.Google Scholar
  63. 2).
    Ob ein Verlust entsteht, hängt von der Höhe der Differenz zwischen ri und k ab. Die Höhe dieser Differenz bestimmt auch Zeitpunkt und Ausmaß des Verlusteintritts.Google Scholar
  64. 1).
    Es entsteht eine feste Belastung aufgrund der pünktlich zu zahlenden Fremdkapitalzinsen (stark ersatzbedürftige fixe Kosten) selbst in liquiditätsmäßig angespannten Zeiten.Google Scholar
  65. 1).
    Gutenberg, Erich, Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, Band III, Die Finanzen, a.a.O., S. 195, 198Google Scholar
  66. 1).
    Wie bereits erwähnt, könnte möglicherweise die Zahlungsbereitschaft auch durch den Einsatz neuen Kapitals aufrechterhalten werden. In der Regel wird sich das Unternehmen jedoch kaum neues Kapital beschaffen können, wenn in den Erlösen nicht wenigstens die stark ersatzbedürftigen fixen Kosten hereinkommen.Google Scholar
  67. 2).
    Die kurzfristige Liquiditätspreisuntergrenze liegt durch den fehlenden Fixkostenblock (Liquiditätsbelastung durch Zins- und Tilgungsleistungen) niedriger und vergrößert somit in Phasen konjunktureller Abschwächung den preispolitischen Spielraum nach unten.Google Scholar
  68. 1).
    Eine Ausnahme ist die Liquidation der Aktiengesellschaft oder eine auf Beschluß von Vorstand und Aufsichtsrat vorgenommene Auflösung von freien Rücklagen zum Zwecke der Ausschüttung.Google Scholar
  69. 2).
    Zur Problematik der Finanzierungsregeln siehe Härle, D., Finanzierungsregeln und ihre Problematik, Wiesbaden 1961; Finanzierungsregeln und Liquiditätsbeurteilung, in: Hanberg, H. (HRSG), Finanzierungshandbuch, 2. Auflage, Wiesbaden 1970, S. 89 ff., Gutenberg, Erich, Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, Band III, Die Finanzen, a.a.O., S. 277 ff.; Büschgen, H.E., Grundlagen betrieblicher Finanzwirtschaft, a.a.O., S. 98 f.Google Scholar
  70. 3).
    Hinsichtlich der Investitionsentscheidungen fußt ein Teil der betriebswirtschaftlichen Literatur immer noch auf den sogenannten “goldenen” Finanzierungs- und Bilanzregeln, obwohl deren theoretische und praktische Unbrauchbarkeit heute als nachgewiesen gelten sollte. Die betriebswirtschaftliche Praxis orientiert sich jedoch in noch stärkerem Maße an derartigen globalen Regeln. Hierzu Büschgen, H.E., Bankbetriebslehre, a.a.O., S. 352.Google Scholar
  71. 1).
    Büschgen spricht aus der Sicht der Banken von “temporär eingefrorenen Krediten”, da es nicht möglich ist, ohne den Kunden in Liquiditätsschwierigkeiten zu bringen, diese Kredithergabe kurzfristig zu kündigen. Unter Umständen wäre bei einem derartigen Verhalten sogar der gewährte Kredit selbst gefährdet. Büschen, H.E., Bankbetriebslehre, a.a.O., S. 387.Google Scholar
  72. 2).
    Bei Aktiengesellschaften setzt sich das Eigenkapital aus den Komponenten Grundkapital und Rücklagen zusammen.Google Scholar
  73. 1).
    Diese Größe kann sich bei Aktiengesellschaften zusammensetzen aus: (1) Innenfinanzierung: Selbstfinanzierung (Rücklagenzu-weisung bei Gewinnthesaurierung) Vermögensumschichtungen einschließlich Abschreibungserlöse (2) Außenfinanzierung: Beteiligungsfinanzierung (Grund-kapital soweit Nennwertanteil; Rücklagenzuweisung eines eventuellen Agios)Google Scholar
  74. 2).
    Das Eigenkapital übernimmt als Risikoträger eine Voraus-haftungsfunktion gegenüber dem Fremdkapital. Dem Fremdkapitalgeber gibt diese Garantiefunktion eine gewisse Sicherheit. Deshalb spielt das Ausmaß des vorhandenen Eigenkapitals auch eine wichtige Rolle für die Höhe der Beteiligungsgrenzen im Rahmen der Kreditprüfung.Google Scholar
  75. 5).
    Siehe hierzu S. 186 f reale Kapitalerhaltung, reproduktive Substanzerhaltung, relative Substanzerhaltung, leistungsäquivalente Substanzerhaltung, qualitative Substanzerhaltung.Google Scholar
  76. 1).
    Wie im weiteren noch gezeigt wird, stehen die verschiedenen möglichen Finanzierungsquellen in einem komplementären Verhältnis zueinander. Eine Ausdehnung des Kapitalfonds durch Ausnutzung lediglich einer dieser Quellen lassen die externen Bestimmungsfak-toren der Finanzierungspolitik nicht zu. Siehe hierzu auch den Abschnitt “Die unternehmensexternen Bestimmungsfaktoren”.Google Scholar
  77. 2).
    Vgl. hierzu Schneider, D., Investition und Finanzierung, a.a.O., S. 400Google Scholar
  78. 1).
    Schneider, D., Investition und Finanzierung, a.a.O., S. 427Google Scholar
  79. 1).
    Einen Ausnahmefall bilden hier die kurzfristigen Spekulationsgewinne.Google Scholar
  80. 2).
    Ergebnisse der Analyse können den Tabellen 1–4 entnommen werden, die im Anhang enthalten sind.Google Scholar
  81. 1).
    Hierzu z.B. Rittershausen, H., Industrielle Finanzierung, Wiesbaden 1964, S. 119 ff.; Hax, K., Probleme der Aktienfinanzierung unter dem Einfluß des gespaltenen Körperschaftsteuersatzes, in: Zeitschrift für handelswissenschaftliche Forschung N.F., Jahrgang 15 (1963), S. 49 ff.; Büschgen, H.E., Wertpapieranalyse, Stuttgart 1966, S. 306 ff.; Schneider, D., Investition und Finanzierung, a.a.O., S. 442 ff.Google Scholar
  82. 2).
    Dieser Teilsteuersatz setzt sich aus dem Einkommensteuersatz und dem Kirchensteuersatz unter Berücksichtigung der Abzugsfähigkeit der Kirchensteuer von der Bemessungsgrundlage der Einkommensteuer zusammen.Google Scholar
  83. 1).
    Das eigentliche Problem bei der Durchführung einer derartigen Finanzierungsstrategie entsteht allerdings auf anderer Ebene. Die Unternehmensführung muß vor der Durchführung des “Schütt’-aus/Hol’-zurück”-Verfahrens mit hoher Sicherheit davon ausgehen können, daß die Aktionäre tatsächlich wie gewünscht reagieren und die ausgeschütteten Gewinne zum Bezug neuer Aktien verwenden. Grundsätzlich kann von einer derartigen Reaktion, vor allem bei großen Publikumsgesellschaften, nicht ausgegangen werden.Google Scholar
  84. 1).
    Siehe hierzu Abbildung Nr. 12 Seite 241Google Scholar
  85. 1).
    Hinsichtlich der Kapitalkosten ist zwischen Eigen-, Fremd- und durchschnittlichen Kapitalkosten zu unterscheiden. Die Höhe der durchschnittlichen Kapitalkosten ist von erheblicher Bedeutung für das Ziel’Sicherung und Wachstum des Unternehmenspotentials’, das wohl in der Regel für die Unternehmensführung einer Aktiengesellschaft eines der wichtigsten Ziele ist. Soweit die unternehmensexternen Determinanten lediglich die Fremdkapitalkosten beeinflussen, wirken sich diese vor allem auf das Ziel der Eigenkapitalrentabilität aus. Betreffen die unternehmensexternen Faktoren dagegen die Eigenkapitalkosten, so wirkt sich dies insbesondere auf die Ziele Liquidität, Vermögensmaximierung der Aktionäre und Sicherung und Wachstum des Unternehmenspotentials aus.Google Scholar
  86. 1).
    Zur Gliederung der Finanzierungsmärkte siehe die Ausführungen zu Punkt 3.1.3 der StudieGoogle Scholar
  87. 2).
    Siehe hierzu auch: Raettig, Lutz, Qualitäten und Bestimmungsfaktoren der Finanzierung mit Eigenkapital, Dissertation Hamburg 1969, S. 358 ff.Google Scholar
  88. 1).
    Aus Rentabilitätsanforderungen werden die Unternehmen grundsätzlich bestrebt sein, die Kapitalkosten möglichst gering zu halten. An dieser Zielsetzung richtet sich die richtige Auswahl des Zeitpunktes vor allem aus.Google Scholar
  89. 1).
    Zu einer derartigen Prüfung, die ein Kreditinstitut vor Krediteinräumung zur Beurteilung ihres potentiellen Kreditrisikos betreibt, sind die deutschen Banken nach dem Gesetz über das Kreditwesen grundsätzlich verpflichtet, wenn Kredite von mehr als 50.000,— DM gewährt werden sollen. Hierzu: Büschgen, H.E., Bankbetriebslehre, a.a.O., S. 340 ff.Google Scholar
  90. 2).
    Dieser Abschnitt basiert hauptsächlich in Bezug auf die Problematik der Finanzierungsregeln auf den grundlegenden Arbeiten von Härle: fiarle, Dietrich, Finanzierungs-regeln und ihre Problematik, Wiesbaden 1961; ders., Die Problematik der Liquiditätsanalyse an Hand von Finanzierungsregeln, in: Wirtschaftsprüfung 1965, S. 504 ff.Google Scholar
  91. 3).
    Härle, Dietrich, Finanzierungsregeln und ihre Problematik, a.a.O., S. 16Google Scholar
  92. 1).
    Härle, Dietrich, Finanzierungsregeln und ihre Problematik, a.a.O., S. 61 ff.Google Scholar
  93. 2).
    Härle, Dietrich, Finanzierungsregeln und ihre Problematik, a.a.O., S. 48 und S. 147Google Scholar
  94. 3).
    Gutenberg, Erich, Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, Band III, Die Finanzen, a.a.O., S. 272 ff.Google Scholar
  95. 1).
    Härle, Dietrich, Finanzierungsregeln und ihre Problematik, a.a.O., S. 23 f.Google Scholar
  96. 2).
    Nach Lohmann gilt jedoch ein Verhältnis von Eigen- zu Fremdkapital von 1:3, auch aus der Sicht der Kreditinstitute, noch als vertretbar. Hierzu: Lohmann, Martin, Zur Problematik der goldenen Bilanzregel, in: Wirtschaftsprüfung, 12. Jahrgang (1959), S. 141 ff.Google Scholar
  97. 3).
    Die Relation Rücklagen zu Nominalkapital ist neben dem Verhältnis Fremd- zu Eigenkapital Inhalt weiterer Finanzierungsregeln ohne Berücksichtigung des Vermögens und zählt somit auch zur erstgenannten Kategorie.Google Scholar
  98. 4).
    Härle, Dietrich, Finanzierungsregeln und ihre Problematik, a.a.O., S. 26Google Scholar
  99. 1).
    Für viele andere als ältere Quelle: Le Coutre, Walter, Praxis der Bilanzkritik, Band II, Berlin, Wien 1926, S. 147Google Scholar
  100. 2).
    Ferner existieren noch eine ganze Reihe von Regeln, die sich mit Gesaratbeziehungen zwischen Vermögen und Finanzierungsmitteln befassen. Im einzelnen kann auf diese Forderungen hier nicht eingegangen werden. Näheres hierzu bei Härle, Dietrich, Finanzierungsregeln und ihre Problematik, a.a.O., S. 41 ff.Google Scholar
  101. 3).
    Diese Regeln befassen sich vorwiegend mit der Relation der Barmittel zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten, können aber hier auch nicht weiter verfolgt werden.Google Scholar
  102. 1).
    Härle, Dietrich, Finanzierungsregeln und ihre Problematik, a.a.O., S. 141Google Scholar
  103. 2).
    Prinzip der kurzfristigen Gewinnmaximierung, der Liquidität, der risikoentsprechenden Finanzierung, der finanziellen Elastizität, der Unabhängigkeit und Dispositionsfreiheit, der optimalen akquisitorischen Wirkung. Siehe ebenda, S. 61 f.Google Scholar
  104. 1).
    Härle ist daher der Ansicht, daß von einer konkreten Bindung zwischen Vermögen und Kapital abzusehen ist und Kapital jeder Fristigkeit zu jedem Zwecke verwendet werden kann, sofern die Unternehmung in der Lage ist, sich den zukünftigen Schwankungen des Kapitalbedarfs anzupassen. Härle, Dietrich, Finanzierungsregeln und ihre Problematik, a.a.O., S. 151Google Scholar
  105. 1).
    Härle, Dietrich, Die Problematik der Liquiditätsanalyse an Hand von Finanzierungsregeln, a.a.O., S. 505 2) Ebenda, S. 509Google Scholar
  106. 1).
    Härle, Dietrich, Die Problematik der LiquiditätsanalyseGoogle Scholar
  107. 1).
    Über die in diesem Abschnitt zu behandelnde Frage, ob die Kapitalstruktur die Kapitalkosten beeinflußt, existiert umfangreiche finanzierungstheoretische Literatur, auf die jedoch nicht weiter eingegangen werden kann, da hier nur eine knappe Erläuterung der Problematik erfolgen soll mit dem Ziel, die im zweiten Kapitel gewonnenen steuerlichen Aussagen in ihrer Bedeutung als Determinanten finanzierungspolitischer Entscheidungen zu relativieren. Darstellungen des Zusammenhangs zwischen Kapitalkosten und Kapitalstruktur finden sich z.B. bei: Gutenberg, Erich, Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, Dritter Band, Die Finanzen, a.a.O., S. 184 ff.; Schneider, Dieter, Investition und Finanzierung, Opladen 1971, S. 445 ff.; Swoboda, Peter, Investition und Finanzierung, Göttingen 1971, S. 147 ff.Google Scholar
  108. 2).
    Gutenberg, Erich, Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, Dritter Band, Die Finanzen, a.a.O., S. 117; Seitel92f dieser Studie.Google Scholar
  109. 1).
    Hierzu siehe Seite 191 der vorliegenden Studie. Liegt der Fremdkapitalzins unter der internen Verzinsung des eingesetzten Kapitals, bewirkt die Substitution von Eigen- durch Fremdkapital eine Erhöhung der Eigenkapitalrendite. Andererseits erhöht sich mit der Anhebung des Verschuldungsgrades das Risiko. Sinkt die interne Verzinsung unter den Fremdkapitalzins, so führt dies zu einer Verschlechterung der Eigenkapitalrentabilität und unter Umständen bei hoher Verschuldung zur Illiquidität.Google Scholar
  110. 2).
    Der Begriff “Kapitalstrukturrisiko” in seinem Verhältnis zum “allgemeinen Existenzrisiko” einer Unternehmung wurde auf Seite 197 erläutert.Google Scholar
  111. 1).
    Gutenberg, Erich, Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, Dritter Band, Die Finanzen, a.a.O., S. 209. Auf die empirischen Untersuchungen des Zusammenhangs zwischen Verschuldungsgrad und Kapitalkosten wird im folgenden noch eingegangen werden.Google Scholar
  112. 2).
    Hierzu Gutenberg, Erich, Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, Dritter Band, Die Finanzen, a.a.O., S. 212Google Scholar
  113. 1).
    Der Verschuldungsgrad wird in diesem Modell durch das zu Kurswerten bewertete Verhältnis des Fremdkapitals zum Eigenkapital ausgedrückt.Google Scholar
  114. 2).
    Solange der Fremdkapitalzins k’ unter dem Eigenkapitalzins y’ liegt, hat diese Beziehung Gültigkeit.Google Scholar
  115. 1).
    Der Kostenfaktor y’ wird mit dem Paktor E/K und der Faktor k’ wird mit der Beziehung F/K gewichtet. Das Symbol K steht hierbei für das Gesamtkapital. Die interne Verzinsung y! errechnet sich demnach aus der folgenden Gleichung:Google Scholar
  116. 1).
    Siehe hierzu: Gutenberg, Erich, Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, Dritter Band, Die Finanzen, a.a.O., S. 214Google Scholar
  117. 1).
    Modigliani, Franco und Miller, Merton H., The cost of Capital, Corporation Finance and the Theory of Investment, in: American Economic Review, Vol. 48, 1958, S. 261 ff.Google Scholar
  118. 2).
    Gutenberg, Erich, Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, Dritter Band, Die Finanzen, a.a.O., S. 216Google Scholar
  119. 3).
    Die erste Untersuchung erfolgte 1958 und wird von den Autoren selbst im Hinblick auf die methodische Zuverlässigkeit kritisch beurteilt. Die zweite Untersuchung fand im Jahre 1965 statt und bezog sich auf die Elektrizitätswirtschaft der USA. Miller, Merton H. und Modigliani, Franco, Some Estimates of the Cost of Capital to the Electric Utility Industry, 1954–1957, in: American Economic Review, Vol. 56, 1966, S. 333 ff.Google Scholar
  120. 4).
    Zum Problemkreis der Abhängigkeit der Kapitalkosten vom Verschuldungsgrad existieren neben Untersuchungen, die die These vom linearen Kapitalkostenverlauf stützen, auch Studien, deren Ergebnisse für die Existenz eines optimalen Verschuldungsgrades sprechen.Google Scholar
  121. 1).
    Der gleichen Risikoklasse gehören nur Unternehmen mit gleichem existentiellen Risiko an, d.h. Unternehmen, bei denen das allgemeine Existenzrisiko, dem jede wirtschaftliche Betätigung ausgesetzt ist, ähnlich geartet ist, also Unternehmen, die ähnliche Marktbedingungen, gleichartige Produktionsstrukturen und gleiche betriebstechnische Elastizitäten aufweisen. Modigliani, Franco und Miller, Merton H., The Cost of Capital, Corporation Finance and the Theory of Investment, a.a.O., S. 26l ff.Google Scholar
  122. 2).
    Nach dem Gesetz der Unterschiedslosigkeit müssen bestimmte Güter auf einem vollkommenen Markt einen einheitlichen Preis haben (sogenannte homogene Güter), d.h. es existieren weder räumliche, sachliche, zeitliche oder persönliche Präferenzen; außerdem gelten die Annahmen: vollkommene Markttransparenz, sehr viele Anbieter und Nachfrager und eine unendlich große Anpassungsgeschwindigkeit.Google Scholar
  123. 3).
    Barges, Alexander, The Effect of Capital Structure on the Cost of Capital, Prenetice-Hall, Englewood Cliffs, N.J. 1963, S. 52 ff.Google Scholar
  124. 1).
    Hierzu: Gutenberg, Erich, Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, Dritter Band, Die Finanzen, a.a.O., S. 220 ff.Google Scholar
  125. 2).
    Siehe auch: Der Volkswirt, Finanzierungstheorie I, Modelle, Modelle…., Nr. 4 vom 23.1.1970, S. 29Google Scholar
  126. 1).
    Da in diesem Abschnitt lediglich die Bestimmungsfaktoren finanzierungspolitischer Entscheidungen als Rahmenbedingungen der körperschaftsteuerlichen Finanzierungsdeterminanten analysiert werden, kann hier nicht intensiver auf die gesamtwirtschaftliche Bedeutung der Selbstfinanzierung eingegangen werden. Es wird mitunter behauptet, daß die Selbstfinanzierung gesamtwirtschaftliche Nachteile hätte, indem sie durch die Ausschaltung der Selektionsfunktion des Kapitalmarktes zu Fehlallokationen Anlage suchender Mittel führe. Zu einem Bestimmungsfaktor finanzierungspolitischer Entscheidungen wird dieser Sachverhalt jedoch erst dann, wenn die einzelnen Investoren wegen der der Selbstfinanzierung nachgesagten gesamtwirtschaftlich negativen Wirkungen mit staatlichen Maßnahmen gegen die Selbstfinanzierung rechnen und sich bei ihren finanzierungspolitischen Entschlüssen an den erwarteten staatlichen Maßnahmen ausrichten. Da dieser Fall jedoch relativ unwahrscheinlich ist, soll nicht weiter auf dieses Problem eingegangen werden.Google Scholar
  127. 2).
    Insbesondere für nicht emissionsfähige bzw. kleine und mittlere Unternehmen ist die Beschaffung von Fremdfinan-zierungsmitteln zum Zwecke der Investition mit einem zu hohen Unsicherheitsfaktor behaftet. Hier stellt die Selbstfinanzierung nach Ausschöpfen der Bankkreditlinien häufig die einzige Finanzierungsmittelquelle dar, bei der sich zudem oft zeitraubende Verhandlungen mit potentiellen Kreditnehmern erübrigen. Vgl. Gutenberg, Erich, Grundlagen der Betriebswirtschafts lehre, Dritter Band, Die Finanzen, a.a.O., S. 157 ff.Google Scholar
  128. 1).
    Miller, Merton H. und Modigliani, Franco, The Cost of Capital, Corporation Finance and the Theory of Investment, a.a.O., S. 261 ff.Google Scholar
  129. 1).
    Gutenberg, Erich, Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, Dritter Band, Die Finanzen, a.a.O., S. 247Google Scholar
  130. 1).
    Gutenberg, Erich, Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, Dritter Band, Die Finanzen, a.a.O., S. 258Google Scholar
  131. 1).
    Unterstellt man dagegen, daß den Anteilseignern und den potentiellen Kapitalgebern primär an einer möglichst hohen Gewinnausschüttung gelegen ist, so ergibt sich ein anderer Kapitalkostenverlauf.Google Scholar
  132. 1).
    Oettle, K., Unternehmerische Finanzpolitik, Stuttgart 1966Google Scholar
  133. 1).
    Gutenberg, Erich, Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, Dritter Band, Die Finanzen, a.a.O., S. 14, S. 86Google Scholar
  134. 1).
    Gutenberg, Erich, Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, Dritter Band, Die Finanzen, a.a.O., S. 137 ff. Hierzu auch die Ausführungen zu den Kapitalmarktbedingungen in Gliederungspunkt 3.3.4.1.1Google Scholar
  135. 2).
    Aus der umfangreichen Literatur: Noelle, Elisabeth, Umfragen in der Massengesellschaft — Einführung in die Methoden der Demoskopie -, Hamburg 1963, 5. Auflage, S.284; Bergler, Reinhold, Psychologie des Marken- und Firmenbildes, Göttingen 1963; Nieschlag, Robert; Dichtl, Erwin; Hörschgen, Hans; Marketing, 4. Auflage, Berlin 1971, S. 385 ff.Google Scholar
  136. 3).
    Barth, R., Marktforschung zwischen Zahl und Psyche, Stuttgart 1959, S. 124Google Scholar
  137. 4).
    Ein einmal vorhandenes Erscheinungsbild verfestigt sich bald und ist nur langfristig zu verändern. Hierzu Bergler, R., Psychologie des Marken- und Firmenbildes, a.a.O., S. 20 ff.Google Scholar
  138. 1).
    Schardt, Anne, Die Körperschaftsteuerreform 1977 und ihre belastungsmäßigen Auswirkungen, in: Beiträge zur Mittelstandsforschung Heft 46, Göttingen 1978, S. 231 ff.Google Scholar
  139. 1).
    Einen Versuch, die Beziehungen zwischen unternehmens-und aktionärsbezogenen Zielsetzungen, den unternehmens-externen Faktoren, den sonstigen Determinanten der Finanzierungsbeschaffung und einer steuerlichen Datenänderung aufzuzeigen, unternimmt der sich anschließende Abschnitt.Google Scholar

Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1980

Authors and Affiliations

  • Franzjosef Schafhausen
    • 1
  1. 1.Finanzwissenschaftliches ForschungsinstitutUniversität zu KölnDeutschland

Personalised recommendations