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Industriesoziologie und Industriebetrieb

  • Helmuth Schuster
Chapter
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Part of the Beiträge zur sozialwissenschaftlichen Forschung book series (BEISOFO, volume 92)

Zusammenfassung

Den dritten großen Praxisbereich für Genese und Anwendungsentwicklung industriesoziologischer Wissenschaftsprogramme bildeten die Industriebetriebe. Der für die Entwicklung von Wissenschaftsprogrammen grundlegende Differenzierungsprozeß verlief in den Formen fortschreitender Arbeitsteilung, sich neu strukturierender innerbetrieblicher Herrschaft und der widerspruchsvollen Dynamik der Produktivkräfte der Arbeit, ihrer ökonomischen und technischen Verwertung und ihrer sozialen Auswirkungen.

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Literatur

  1. (1).
    Marx, Kapital, Bd. 1, a.a.O., S. 350.Google Scholar
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  3. (3).
    Siehe Richard Vahrenkamp, Frederick Winslow Taylor — Ein Denker zwischen Manufaktur und Großindustrie. In: F.W. Taylor, Die Grundsätze der wissenschaftlichen Betriebsführung (neu herausgegeben und eingeleitet von Walter Volpert und Richard Vahrenkamp), Weinheim und Basel 1977, S. LXXII. Preller gibt für das Deutsche Reich folgende Zahlen an: 1882 nur knapp 100 000 Angestellte in Industrie/Handwerk = 1,6% der Industriebeschäftigten; 1925 über 1,5 Millionen Angestellte in diesem Bereich = 11,3%. Siehe Preller, Sozialpolitik, a.a.O., S. 122.Google Scholar
  4. (4).
    Vgl. Rudolf Seubert, Aus der Praxis des Taylor-Systems, 4. Aufl., Berlin 1920, S. 33. Zur Entschuldigung für diese krasse Abweichung wies Seubert auf die Entlassung der Hälfte der Arbeiter aufgrund einer “sehr schlechten Geschäftslage” hin. Das Taylorsystem hatte trotz angeblich gesteigerter Effizienz nicht einen Arbeitsplatz sicherer gemacht.Google Scholar
  5. (5).
    F.W. Taylor, Die Grundsätze..., a.a.O., S. 33 f.Google Scholar
  6. (6).
    Siehe Charles Babbage, On the Economy of Machinery and Manufactures. 4. Aufl, 1835, Neudruck New York 1971, S. 175 ff.Google Scholar
  7. (7).
    Vgl. David S. Landes, Der entfesselte Prometheus. Technologischer Wandel und industrielle Entwicklung in Westeuropa von 1750 bis zur Gegenwart, Köln 1973. Landes schreibt über Englands Arbeiter im 19. Jahrhundert: “Sie waren, insgesamt gesehen, keineswegs die ungebildeten Stümper, zu denen die historische Legende sie gestempelt hat.” S. 71.Google Scholar
  8. (7a).
    Vgl. zum Verhältnis von Betriebsgröße und ‘persönlicher’ Kontrolle: Richard Edwards, Herrschaft im modernen Produktionsprozeß, Frankfurt/New York 1981, S. 37 ff.Google Scholar
  9. (8).
    Vgl. Burkhart Lutz, Krise des Lohnanreizes. Ein empirisch-historischer Beitrag zum Wandel der Formen betrieblicher Herrschaft am Beispiel der deutschen Stahlindustrie, Frankfurt/Köln 1975, S. 148 ff.Google Scholar
  10. (9).
    Zitiert nach Werner Sombart: Der moderne Kapitalismus, III. Bd., 2. Aufl., 1955, S. 927.Google Scholar
  11. (10).
    F.W. Taylor, Die Grundsätze..., a.a.O., S. 38.Google Scholar
  12. (11).
    Ebd., S. 47.Google Scholar
  13. (12).
    Vgl. die Interpretation Harry Bravermans, in: Ders., Die Arbeit im modernen Produktionsprozeß, Frankfurt/M. und New York 1980, S. 98.Google Scholar
  14. (13).
    Vgl. die bei Braverman zitierten Argumente Taylors vor dem Untersu-chungsausschuß des US-Repräsentantenhauses, warum “es für den Arbeiter unmöglich wird, eine Wissenschaft zu entwickeln, nicht weil der Arbeiter intellektuell nicht dazu fähig wäre, sondern weil er weder Zeit noch Geld dafür hat...” (Taylor). Taylor verwies außerdem auf die unter Arbeitern verbreitete Tendenz zur Geheimhaltung von Wissen und zur Nichtanwendung von Wissen, das zu Entlassungen führen kann. Siehe Braverman, a.a.O., S. 95–97. Vgl. ebenfalls den treffenden Aufsatz von Rainer W. Hoffmann, Die Verwissenschaftlichung der Produktion und das Wissen der Arbeiter, in: Gernot Böhme und Michael v. Engelhardt (Hrsg.), Entfremdete Wissenschaft, Frankfurt/M. 1979, S. 229–256. Einen plastischen Überblick über den “Entzug von Produktionswissen” in dem hier wichtigen Zeitraum gibt Georges Friedmann, Der Mensch in der mechanisierten Produktion, Köln 1952, S. 210 ff.Google Scholar
  15. (14).
    Auf die “Sprachlosigkeit gegenüber dem, was die einzelnen Arbeiter konkret tun”, macht die Berliner Projektgruppe Automation und Qualifikation/ Leitung Frigga Haug aufmerksam. Siehe: Dies. (Hrsg.), Bd. 2, Entwicklung der Arbeitstätigkeiten: Methode ihrer Erfassung, Berlin 1978, S. 92.Google Scholar
  16. (15).
    D.S. Landes, Der entfesselte Prometheus, a.a.O., S. 295.Google Scholar
  17. (16).
    F.W. Taylor, Die Grundsätze..., a.a.O., S. 111 ff.Google Scholar
  18. (17).
    Als krasse und typische Beispiele dieser einseitigen Interpretation nennen wir Braverman sowie Ebbinghaus, Arbeiter und Arbeitswissenschaft, a.a.O., S. 52 ff. Braverman hat diese Trennung des Wissens von der Ausführung von Taylor bis zur ‘von oben’ programmierten Fernsteuerung der Arbeitsabläufe historisch nachvollzogen, siehe: H. Braverman, Die Arbeit im modernen Produktionsprozeß, a.a.O., S. 133–190.Google Scholar
  19. (18).
    Siehe Hans Hinnenthal, Die deutsche Rationalisierungsbewegung und das Reichskuratorium für Wirtschaftlichkeit, RKW-Veröffentlichungen Nr. 4, Berlin 1927, S. 30 ff.Google Scholar
  20. (19).
    Siehe A. Wallichs, W. Poppelreuter, R.C. Arnhold und K.H. Fraenkel, Arbeitsforschung in der Schwerindustrie, Bericht über die Tätigkeit der Forschungsstelle für industrielle Schwerarbeit der Vereinigten Stahlwerke AG vom Mai 1925 bis Mai 1929, Düsseldorf 1930.Google Scholar
  21. (20).
    Siehe RKW (Hrsg.), Der Mensch und die Rationalisierung, Bd. 1, Jena 1931, S. 186 ff.Google Scholar
  22. (21).
    Vgl. die RKW-Veröffentl ichungen Nr. 22 und 69: AWF (Hrsg.), Erfahrungen mit der Fließarbeit, Berlin 1928 und 1931. Außerdem: Frank Mäckbach und Otto Kienzle (Hrsg. i.A. des AWF), Fließarbeit. Beiträge zu ihrer Einführung, Berlin 1926 und Georges Friedmanns, Überlegungen zum Begriff der ‘Fließarbeit’, in: Ders., Grundzüge einer Psychosoziologie der Fließarbeit, in: Ders., Die Zukunft der Arbeit, Köln 1953, S. 189 ff. Vgl. Bruno Rauecker, Rationalisierung und Soziales Arbeitsamt, Die sozialen Auswirkungen der Rationalisierung, Genf 1932.Google Scholar
  23. (22).
    Vgl. Georges Friedmann, Grenzen der Arbeitsteilung, Frankfurt/M. 1959, S. 25 ff.Google Scholar
  24. (23).
    Otto Lipmann, Praktische Wirtschaftspsychologie (“Psychotechnik”). In: Johannes Riedel (Hrsg.), Arbeitskunde. Grundlagen, Bedingungen und Ziele der wirtschaftlichen Arbeit, Leipzig und Berlin 1925, S. 55–64, hier S. 56. Zur amerikanischen Entwicklung vgl. Loren Baritz, The Servants of Power, a.a.O., S. 42 ff.Google Scholar
  25. (23a).
    Zur englischen Entwicklung: Adolph Geck, Soziale Betriebsführung, 2. erw. Aufl., Essen 1953, S. 35 ff.Google Scholar
  26. (24).
    Vgl. Lipmann, Allgemeine und kritische Bemerkungen, a.a.O., S. 18 f.Google Scholar
  27. (25).
    Karl-Heinz Ludwig, Technik und Ingenieure im Dritten Reich, Kron-berg/Ts. 1979, S. 32.Google Scholar
  28. (26).
    Vgl. die einschlägige Untersuchung im Auftrag der Carnegie-Stiftung von Waldemar Zimmermann, einem der letzten sozialwissenschaftlichen Vertreter der Historischen Schule: Die Veränderungen der Einkommensund Lebensverhältnisse der deutschen Arbeiter durch den Krieg, Stuttgart 1932, sowie Preller, Sozialpolitik, a.a.O., S. 3–80.Google Scholar
  29. (27).
    Ebd., S. 8 ff.Google Scholar
  30. (28).
    Rudi Schmiede und Edwin Schudlich, Die Entwicklung der Leistungsentlohnung in Deutschland, Forschungsbericht des IFS Frankfurt, Frankfurt/M. 1976, S. 231.Google Scholar
  31. (29).
    Vgl. Preller, a.a.O., S. 17.Google Scholar
  32. (30).
    Ebd., S. 14.Google Scholar
  33. (31).
    1917 konnte der DMV-Vorstand eine Resolution gegen die Rüstungsstreiks nur noch knapp mit 64 gegen 53 Stimmen innerverbandlich durchsetzen. In der Zeit des ‘Burgfriedens’ verloren die freien Gewerkschaften zwischen 1914 und 1916 1,5 ihrer 2,5 Millionen Mitglieder. S. ebd., S. 27 ff. Der zunehmenden Einbeziehung der freien Gewerkschaften auf höchster Ebene entsprach ihre völlige Austrocknung an der Basis. Alle hier für die Anspannungsphase geschilderten Phänomene finden ihre erstaunliche Parallele während der ‘Rationali-sierungswelle’ in den 20er Jahren.Google Scholar
  34. Vgl. Otto Bauer, Kapitalismus und Sozialismus nach dem Weltkrieg, Bd. 1: Rationalisierung und Fehl rationali sierung, Wien 1931, S. 129–139Google Scholar
  35. (33).
    Vgl. Frieda Wunderlich, Fabrikpflege. Ein Beitrag zur Betriebspolitik, Berlin 1926, s. 3 ff.Google Scholar
  36. (34).
    Vgl. Preller, Sozialpolitik, a.a.O., S. 62 ff.Google Scholar
  37. (35).
    Vgl. zu den sozialpolitischen Forderungen, u.a. auch nach ständigen wissenschaftlichen Untersuchungen der Frauenarbeit, Hilde Oppenheimer/Hilde Radomski, Die Probleme der Frauenarbeit in der Übergangswirtschaft (im Auftrag des Bundes Deutscher Frauenvereine und des Ständigen Ausschusses zur Förderung der Arbeiterinneninteressen), Mannheim u.a. 1918, S. 114 ff. Der Erste Weltkrieg habe mit der Legende der ‘schwachen Frau’ aufgeräumt. Ihr Können sei bewiesen. Bedrohlich tue sich aber die Frage des ‘Dürfens’ auf. Ebd., S. 44.Google Scholar
  38. (36).
    Preller, Sozialpolitik, a.a.O., S. 65.Google Scholar
  39. (37).
    Zit. nach Otto Lipmann, Wirtschaftspsychologie und psychologische Berufsberatung. Ein Vortrag, in: Schriften zur Psychologie der Berufseignung und des Wirtschaftslebens, Heft 1, Leipzig 1918, S. 22.Google Scholar
  40. (38).
    Ders., in der neubearb. 2. Aufl. der in (37) genannten Schrift, Leipzig 1921.Google Scholar
  41. (39).
    General Groener hatte 1917 in einer Denkschrift neben der Festsetzung der Tariflöhne als Höchstlöhne eine “Begrenzung der Industriegewinne” und eine “angemessene Verbesserung der Arbeitsbedingungen” gefordert. Siehe dazu die Initiative des Industrieclubs in Düsseldorf unter der Leitung von Geheimrat Duisberg zur Absetzung Groe-ners, in: Preller, Sozialpolitik, a.a.O., S. 45.Google Scholar
  42. (40).
    Vgl. Gerald D. Feldmann, Army, Industry and Labor in Germany 1914–1918, Princeton/N.J. 1966, S. 86. Führende Tayloristen traten einer Arbeitszeitverlängerung während des Krieges mit diesem Argument entgegen, siehe Adolph Wallichs, Die Psychologie des Arbeiters und seine Stellung im industriellen Arbeitsprozeß, Berlin 1917.Google Scholar
  43. (41).
    Siehe etwa: Hans Ebert und Karin Hausen, Georg Schlesinger und die Rationalisierungsbewegung in Deutschland. In: Reinhard Rürup (Hrsg.) Wissenschaft und Gesellschaft. Beiträge zur Geschichte der TU Berlin 1879–1970, Berlin u.a. 1979, Bd. 1, S. 327. In den staatlichen Waffenfabriken kamen damals bereits seit langem amerikanische Maschinen zum Einsatz, die eine hohe Arbeitsteilung und Fertigung genormter Einzelteile erlaubten,Google Scholar
  44. (41a).
    vgl. Karl Heinz Mommertz, Bohren, Drehen und Fräsen. Geschichte der Werkzeugmaschinen, Reinbek b. Hamburg 1981, S. 125.Google Scholar
  45. (42).
    In Ingenieurkreisen wurde der TechnikerTaylor schon seit seiner Erfindung des Schnelldrehstahls diskutiert, den er 1900 auf der Pariser Weltausstellung vorstellte, vgl. Mommertz, a.a.O., S. 133–138.Google Scholar
  46. (43).
    Vgl. Georges Friedmann, Der Mensch in der mechanisierten Produktion, Köln 1952, S. 265 ff. Der Streik in der Gießerei der staatlichen Waffenfabrik in den USA gegen die Einführung des ‘Taylor-Systems’ war der Anlaß zur Enquête des Repräsentantenhaus unter Leitung des Sozialwissenschaftlers Robert F. Hoxie. Der Streik bei Renault rief die europäische Öffentlichkeit wach. Die Kennzeichnung des ‘Taylor-Systems’ als Sweating-System wurde durch einen Artikel des Arztes Dr. Sachs in der Frankfurter Zeitung ‘populär’ (2.2.1913, 1. Morgenblatt), bevor die wissenschaftliche Rezeption überhaupt richtig eingesetzt hatte.Google Scholar
  47. (43a).
    Vgl. außerdem Heidrun Homburg, Anfänge des Taylorsystems in Deutschland vor dem Ersten Weltkrieg, in: Geschichte und Gesellschaft, Bd. 4, 1978, S. 170–194.Google Scholar
  48. (43b).
    Vgl. ebd. Heidrun Homburg Breslauers Überblick zur damaligen Taylorrezeption, in: John P. Frey, Die wissenschaftliche Betriebsführung und die Arbeiterschaft. Eine öffentliche Untersuchung der Betriebe mit Taylor-System in den Vereinigten Staaten, 2. Aufl., Leipzig 1920, S. 50 ff.Google Scholar
  49. (44).
    Vgl. Hermann Rogier, Die Stellung der Arbeiterschaft zur Rationalisierung, Diss. Breslau 1930, S. 6.Google Scholar
  50. (45).
    Vgl. im übrigen Lothar Burchardt, Technischer Fortschritt und sozialer Wandel. Das Beispiel der Taylorismus-Rezeption, in: Wilhelm Treue (Hrsg.), Deutsche Technikgeschichte, Göttingen 1977, S. 81 ff. Burchardts Thesen, daß das Taylorsystem in der Industrie mit dem “Odium von Revolution und Gemeinwirtschaft behaftet” gewesen sei (S. 86) und die “damaligen Versuche, soziale Gegensätze und ökonomische Redistributionsprobleme mit friedlichen Mitteln zu überwinden (...) ohne das Hilfsmittel Taylorismus schlechterdings undenkbar gewesen” wäre (S. 98) sind schon vollkommen haltlos im Lichte seiner eigenen Darstellung. Warum ein “System”, das das innerbetriebliche Machtge-füge vollkommen zugunsten der Betriebsleitung verschieben sollte, gerade die “sozialen Gegensätze” “friedlich” lösen könnte, bleibt Burchardts Geheimnis. (Vgl. ebd., S. 63, wo er auf die “schweren innerbetrieblichen Probleme” einer Taylorisierung hinweist.)Google Scholar
  51. (46).
    Ebert/Hausen, Schlesinger und die Rationalisierungbewegung, a.a.O., S. 321.Google Scholar
  52. (47).
    Vgl. Edwards, Herrschaft im modernen Produktionsprozeß, a.a.O., S. 116. Vgl. auch Taylor, Grundsätze, a.a.O., S. 28. Die amerikanische Ingenieurvereinigung weigerte sich 1911, das Manuskript über ‘wissenschaftliche Betriebsführung’ ihres Expräsidenten Taylor zu veröffentlichen. Daraufhin wurde die Taylor-Society ins Leben gerufen.Google Scholar
  53. (48).
    Emil Lederer, Die ökonomische und soziale Bedeutung des Taylorsystems (1914), in: Ders., Kapitalismus, Klassenstruktur..., a.a.O., S. 84.Google Scholar
  54. (49).
    Ebd., S. 86.Google Scholar
  55. (50).
    Vgl. ebd., S. 83.Google Scholar
  56. (51).
    Vgl. Hinrichs, Um die Seele, a.a.O., S. 42–52. Ebenso Bravermann, Arbeit, a.a.O., S. 75.Google Scholar
  57. (52).
    Richard Woldt, Die Arbeitswelt derTechnik, Berlin 1926, S. 187.Google Scholar
  58. (53).
    Vgl. Hoxie, Scientific Management and Labor, New York — London 1916, S. 25–122 (Scientific Management in Practice).Google Scholar
  59. (54).
    Vgl. Daniel Nelson, Managers and Workers, Origins of the New Factory System in the United States 1880–1920, Madison, Wisconsin 1975, S. 55–78. Nelson wertete Anwendungsresultate von 17 Taylorbetrieben zusätzlich zu Hoxies Enquête aus. Vgl. die Betriebsliste, ebd., S. 71 und Hoxie, Scientific Management, a.a.O., S. 3 f. Wir fassen im folgenden die Ergebnisse zusammen, ohne im Einzelnen auf diese Texte zu verweisen.Google Scholar
  60. (55).
    Heidrun Homburg, Anfänge des Taylorsystems in Deutschland vor dem Ersten Weltkrieg. Eine Problemskizze unter besonderer Berücksichti-gung der Arbeitskämpfe bei Bosch 1913, in: Geschichte und Gesellschaft, 4. Jg., 1978, S. 170–194.Google Scholar
  61. (56).
    Vgl. Hoxie, Scientific Management, a.a.O., S. 29.Google Scholar
  62. (57).
    Vgl. Ernst Huhn, Kritische Bemerkungen über das ‘Taylorsystem’, in: Was will Taylor? (AWF-Schrift, Nr. 3), Berlin 1920, S. 28. Vgl. auch Waldemar Hellmich, Die arbeitssparende Betriebsführung, ebd., S. 18.Google Scholar
  63. (58).
    Vgl. Hoxie, Scientific Management, a.a.O., S. 31 f. und S. 35.Google Scholar
  64. (59).
    Vgl. ebd., S. 37.Google Scholar
  65. (60).
    Seubert, Aus der Praxis, a.a.O., s. 44.Google Scholar
  66. (61).
    Vgl. ebd., S. 49 f.Google Scholar
  67. (62).
    Vgl. ebd., S. 106 ff.Google Scholar
  68. (63).
    Ebd., S. 106.Google Scholar
  69. (64).
    Ebd., S. 107.Google Scholar
  70. (65).
    Vgl. Hoxie, Scientific Management, a.a.O., S. 42.Google Scholar
  71. (66).
    Fritz Giese, Fabrikpsychologie bei Taylor und Ford, in: Betriebswis senschaftliche Rundschau, 1. Jg., 1924/25, S. 18.Google Scholar
  72. (66a).
    Vgl. zu den ge nannten Zahlen John P. Frey, Die “wissenschaftliche Betriebsführung” und die Arbeiterschaft. Eine öffentliche Untersuchung der Betriebe mit Taylor-System in den Vereinigten Staaten von Nordamerika, 2. Aufl., Leipzig 1920, S. 16–19.Google Scholar
  73. (67).
    Vgl. Hoxie, Scientific Management, a.a.O., S. 35.Google Scholar
  74. (68).
    Vgl. Burchardt, Technischer Fortschritt und sozialer Wandel, a.a.O., S. 97 f.Google Scholar
  75. (69).
    Ebd., S. 68. Burchardt, der sich an den reklamehaften, vollkommen überdimensionierten Begriff des Taylorismus hält, glaubt mit seinem Hinweis, daß lediglich ein Verbot von Zeitstudien und Prämien à la Taylor für Watertown erreicht wurde, die geringe Stichhaltigkeit und Durchschlagskraft der Kritiker belegt zu haben. Tatsächlich waren dies die beiden einzigen substantiellen und als “Taylorismus” identifizierbaren Elemente, die von den Taylorexperten in die Betriebe gebracht wurden. Grotesk wird Burckhardts Interpretation der ‘inszenierten’ und nur ‘gelegentlichen’ Kritik der Gewerkschaften am Taylorismus, wenn er als Hauptbeleg für die primär von bürgerlichen Sozialreformern und aus dem Verein für Sozialpolitik kommenden substantiellen Stellungnahmen “insbesondere die Aufsätze Richard Woldts” erwähnt. (Ebd., S. 74) Woldt war kein bürgerlicher Sozialreformer, sondern ein sozialistischer Gewerkschaftler!Google Scholar
  76. (70).
    Vgl. Nelson, Managers and Workers, a.a.O., S. 64.Google Scholar
  77. (71).
    Vgl. ebd., S. 59.Google Scholar
  78. (72).
    Seubert war symptomatisch auch für die deutsche Rezeption in Ingenieurkreisen, die sich fast nur für die Arbeitsleistung und das Lohnverfahren interessierten. Vgl. ders., Aus der Praxis, a.a.O., S. 8–23Google Scholar
  79. (73).
    Vgl. ebd., S. 133.Google Scholar
  80. (74).
    Vgl. J. Ermanski, Wissenschaftliche Betriebsorganisation und Taylor-System, Berlin 1925, S. 270 ff. Ermanski zeigte, daß die 57% Pausen, die Taylor dem berühmten Roheisenverlader Schmidt pro Arbeitstag attestierte, nach den mitgeteilten Details fast ausschließlich aus arbeitsbedingten Wegestrecken bestanden, die der Arbeiter zurückzulegen hatte, um zum nächsten Eisenbarren zu gelangen. Die knapp 30 Sekunden, die der Arbeiter brauchte, um vom Abladen zum Eisenstapel zurückzueilen, ergaben aufsummiert für den ganzen Tag natürlich eine ‘blendende’ Erholungszeit. Tatsächlich arbeitete Schmidt 96% des Zehnstundentags.Google Scholar
  81. (75).
    Vgl. Burckhardt, Technischer Fortschritt, a.a.O., S. 66.Google Scholar
  82. (76).
    Vgl. Verhandlungen und Berichte des Unterausschusses für Arbeitsleistung, a.a.O., Bd. 6, S. 73–77 und S. 110–115. Der Name des Betriebs geht aus den nichtveröffentlichten Sitzungsprotokollen hervor, vgl. Protokoll der 30. Sitzung der AG Tarnow am 18.9.1928, in: ZStA Potsdam, Vorl. RWR, Nr. 637, Bl. 118. Der Betrieb war mit einer Kampfschrift zum Leistungslohn hervorgetreten. Es war der Musterbetrieb der oben dargestellten Gesellschaft für deutsche Wirtschafts- und Sozialpolitik um Karl Dunkmann und deren der Saarbrückener AFAS angelehnten ‘Arbeitsforschungsabteilung’. In diesem Betrieb erhielten die interessierten Betriebsingenieure Unterricht in der Anwendung des neuen Leistungslohnsystems. (Vgl. Kapitel II.4.2.2). Der Karlsruher Sozialpsychologe und AFAS-Leiter Adolf Friedrich richtete die arbeitskundliche Abteilung der ‘Nordwolle’ ein. Vgl. als Darstellung des Lohnsystems: Felix Pinner, Leistungslohn, in: Mitteilungen der GWS, 3. Jg., 1929, S. 59–62.Google Scholar
  83. (77).
    ZStA Potsdam, Vorl. RWR, Nr. 637, S. 74. Vgl. auch S. 109 f. Der Betrieb war gerade wegen seiner öffentlichen Leistungslohnpropaganda ausgewählt worden, weil man meinte, möglicherweise “bedeutsame Ergebnisse” über den Zusammenhang von Lohnsystem und Leistung zu gewinnen.Google Scholar
  84. (78).
    Vgl. ebd., S. 115.Google Scholar
  85. (79).
  86. (80).
    Vgl. auch die politische Bedeutung dieses ‘Musterunternehmens’: Neebe, Großindustrie, Staat und NSDAP, a.a.O., S. 45 und S. 101.Google Scholar
  87. (81).
    Vgl. Wallichs, Moderne amerikanische Fabrikorganisation (System Taylor), in: Technik und Wirtschaft, 5. Jg., 1912, S. 1–23, hier S. 21 f.Google Scholar
  88. (82).
    Vgl. Frank Gilbreth, Das ABC der wissenschaftlichen Betriebsführung (Bearb. v. Colin Ross), 4. unv. Aufl., Berlin 1925, S. 75 f.Google Scholar
  89. (83).
    Vgl. Seubert, Aus der Praxis, a.a.O., S. 30.Google Scholar
  90. (84).
    Vgl. Gilbreth, Das ABC der wissenschaftlichen Betriebsführung, a.a.O., S. 78.Google Scholar
  91. (85).
    Vgl. u.a. Edwards, Herrschaft im modernen Produktionsprozeß, a.a.O., S. 114 ff.Google Scholar
  92. (86).
    Vgl. Friedmann, Mensch in der mechanischen Produktion, a.a.O., S. 57 f.Google Scholar
  93. (87).
    Vgl. die Kritik der Gil breth-Schülerin Witte an Taylor: Irene M. Witte, Kritik des Zeitstudienverfahrens. Eine Untersuchung der Ursachen, die zu einem Mißerfolg des Zeitstudiums führen, Berlin 1921, S. 11 ff.Google Scholar
  94. (88).
  95. (89).
    Ebd., S. 22.Google Scholar
  96. (90).
    Ebd., S. 19 und S. 24.Google Scholar
  97. (91).
    Vgl. ebd., S. 27.Google Scholar
  98. (92).
    Siehe Johannes Riedel, Zur Methode der Arbeitsuntersuchungen, in: Ders. (Hrsg.), Arbeitskunde, a.a.O., S. 341–356, hier S. 348.Google Scholar
  99. (93).
    Vgl. Richard Woldt, Ingenieur und Arbeiter, Leipzig 1923, S. 39.Google Scholar
  100. (94).
    Zit. nach H.B. Drury, Wissenschaftliche Betriebsführung. Eine geschichtliche und kritische Würdigung des Taylor-Systems. Übers. v. I.M. Witte, München und Berlin 1922, S. 36.Google Scholar
  101. (95).
    Ermanski, Wissenschaftliche Betriebsorganisation, a.a.O., S. 292.Google Scholar
  102. (96).
    Zit. ebd., S. 302 f.Google Scholar
  103. (97).
    Vgl. Hinnenthal, Die deutsche Rationalisierungsbewegung, a.a.O., S. 11 ff. und RKW (Hrsg.), Handbuch der Rationalisierung, Berlin 1930, S. 96 ff.Google Scholar
  104. (98).
    Vgl. Kapitel III.4.2. In der Inflation ließen die Unternehmer das RKW finanziell ‘hängen’.Google Scholar
  105. (99).
    Vgl. etwa Lipmann: “Diese praktische Wirtschaftspsychologie (...) entstand, als Psychologen versuchten, die ganz unpsychologisch gedachten und formulierten Gedanken Taylors psychologisch nachzudenken und in psychologische Form zu gießen.” Lipmann, Praktische Wirtschaftspsychologie (‘Psychotechnik’), in: Riedel (Hrsg.), Arbeitskunde, a.a.O., S. 56.Google Scholar
  106. (100).
    Georg Schlesinger, Psychotechnik und Betriebswissenschaft, Leipzig 1920, S. 8.Google Scholar
  107. (101).
    Vgl. Wilhelm Weber, Die praktische Psychologie im Wirtschaftsleben, Leipzig 1927, S. 366.Google Scholar
  108. (102).
    Vgl. Robert A. Brady, The Rationalization Movement in German Industry, Berkeley 1933, S. 332.Google Scholar
  109. (103).
    Wladimir Eliasberg, Richtungen und Entwicklungstendenzen in der Arbeitswissenschaft, in: Archiv für Sozialwissenschaft und Sozialpolitik, Bd. 56, 1926, S. 81.Google Scholar
  110. (104).
    Weber, Die praktische Psychologie, a.a.O., S. 269.Google Scholar
  111. (105).
    Friedmann, Der Mensch in der mechanisierten Produktion, a.a.O., S. 44.Google Scholar
  112. (106).
    Vgl. ebd., S. 43.Google Scholar
  113. (107).
    Lipmann, Praktische Wirtschaftspsychologie, a.a.O., S. 58.Google Scholar
  114. (108).
    Ebd., S. 57.Google Scholar
  115. (109).
    Vgl. Max Weber, Zur Psychophysik der industriellen Arbeit, a.a.O., S. 61–255.Google Scholar
  116. (110).
    Vgl. Emil Kraeplin, Die Arbeitscurve, Leipzig 1902,Google Scholar
  117. (110a).
    A Kritischdazu: Wladimir Eliasberg, Die Arbeitskurve, in: Fritz Giese (Hrsg.), Handbuch der Arbeitswissenschaft, Bd. 5.1.: Arbeits- und Berufspsychologie, Halle 1928, S. 119–128.Google Scholar
  118. (111).
    Vgl. zu den Meß- und Testschwierigkeiten: Friedmann, Der Mensch in der mechanisierten Produktion, a.a.O., S. 77 ff.Google Scholar
  119. (112).
    Vgl. ebd., S. 75 f.Google Scholar
  120. (113).
    Ebd., S. 76.Google Scholar
  121. (114).
    Vgl. RKW (Hrsg.), Der Mensch und die Rationalisierung, Bd. 1, a.a.O., S. 82–99.Google Scholar
  122. (115).
    Lipmann, Über ein Forschungsinstitut für Arbeitswissenschaft, a.a.O., S. 414.Google Scholar
  123. (116).
    Vgl. Vermerk 9/22 (durchgestrichen), in: ZStA Potsdam, RAM, Nr. 943, sowie ebd., Denkschrift über die Umgestaltung der Kaiser-Wilhelm-Akademie für ärztlich-soziales Versorgungswesen in eine ‘Reichsanstalt für medizinische Arbeitsforschung’, o.D., Bl. 18–37. Das Kaiser-Wilhelm-Institut für Arbeitsphysiologie sollte den Kern der Forschungseinrichtung bilden, vgl. ebd., Bl. 30 f.Google Scholar
  124. (117).
    Edgar Atzler, Das Kaiser-Wilhelm-Institut für Arbeitsphysiologie, in: Brauer u.a. (Hrsg.), Forschungsinstitute. Bd. 2, a.a.O., S. 15. Vgl. auch Lothar Burchardt, Zur Wissenschaftspolitik im Wilhelminischen Deutschland, Göttingen 1975, S. 117 f.Google Scholar
  125. (118).
    Siehe Aktenvermerk v. 2.10.1933, in: ZStA Potsdam, RMdl, Nr. 26786/ 2, Bl. 108.Google Scholar
  126. (119).
    Dinta “is especially critical of Atzler’s work (...) Atzler to them is heretic; even some of the communists approve him.” Brady, The Rationalization Movement, a.a.O. (Anm. 118), S. 332.Google Scholar
  127. (120).
    Siehe Aktenvermerk vom 2.10.1933, a.a.O.Google Scholar
  128. (121).
    Laufkötters Forderung, jeder Betriebsrat müsse Psychotechniker sein, war selbst in bescheidenem Rahmen ohne gewerkschaftliche Forschungskapazitäten kaum zu realisieren, vgl. Franz Laufkötter, Die Psychotechnik und die Betriebsräte, in: Die Neue Zeit, 40. Jg., 1922, Bd. 1, S. 12. Weitere gewerkschaftlich unterstützte Forschungsinitiativen blieben ohne Nachwirkung,Google Scholar
  129. (121a).
    vgl. Hans Krauß (Hrsg.), Betriebsrat und Arbeitswissenschaft. Eine arbeitswissenschaftliche Besprechung an der Berliner Betriebsräteschule, Berlin 1922. Vgl. die innergewerkschaftliche Kritik Richard Woldts, in: Korrespondenzblatt der ADGB, Bd. 32/2, 1921, S. 27 f. Vgl. dagegen den von Woldt unterstützten Vorschlag eines ‘Zentralinstituts für Arbeitsforschung’. Vorschläge zur Rationalisierung der Arbeit von Prof. Dr. K. Kump-mann, Abg. R. Woldt, Dr. J. Weber und Prof. Dr. J. Müller (Schriften des Landesarbeits- und Berufsamtes der Rheinprovinz, Heft 2), Düsseldorf 1921. Auch dieses Institut wurde nicht realisiert.Google Scholar
  130. (122).
    Vgl. Tony Sender, Betriebsräte und Einführung neuer Arbeitsmethoden, in: Betriebsräte — Zeitschrift für die Funktionäre der Metallindustrie, 2. Jg., Nr. 18, 30.8.1921, S. 564–570.Google Scholar
  131. (123).
    Riedel, Wissenschaftliche Betriebsführung, in: Riedel (Hrsg.) Arbeitskunde, a.a.O., S. 88.Google Scholar
  132. (124).
    Friedmann, Der Mensch in der mechanisierten Produktion, a.a.O., S. 79.Google Scholar
  133. (125).
    Zitiert ebd.Google Scholar
  134. (126).
    Vgl. Lipmann, Wirtschaftspsychologie und psychologische Berufsberatung, 2. Aufl., Leipzig 1921.Google Scholar
  135. (127).
    Richard Woldt, Ingenieur und Arbeiter, a.a.O., S. 40.Google Scholar
  136. (128).
    Vgl. im folgenden Grafs Ausführungen am 14.6.1926 vor dem Enquête-ausschuß, in: Verhandlungen und Berichte (IV. Unterausschuß), a.a.O., Bd. 1, S. 34–40 und S. 48 f. Im folgenden: Vp: Versuchsperson, VI: Versuchsleiter.Google Scholar
  137. (129).
    Vgl. Lipmann, Praktische Psychologie, a.a.O., S. 56 ff. und Eliasburg, Richtungen und Entwicklungstendenzen, a.a.O., S. 98.Google Scholar
  138. (130).
    Vgl. Walter Poppelreuter, Die Arbeitsschauuhr, Langensalza 1918, S. 17 f. Diese Uhr war ein Meßinstrument, das mit jedem Maschinenarbeitsplatz verbunden werden konnte und den Arbeitsoutput maß.Google Scholar
  139. (131).
    Vgl. Gert Schmidt, Gesellschaftliche Entwicklung und Industriesoziologie, a.a.O., S. 103 f.: “Im Deutschland der 20er Jahre entwickelte sich die sogenannte Arbeitswissenschaft und die Psychotechnik als akademische Zweige und hatten darüber sowohl begrenzte finanzielle wie intellektuelle Autonomie.” Ebd., S. 104. Gerade im Universitätsbereich setzte sich die ‘unphi1osophische’ Psychotechnik überhaupt nicht durch. Die Haupteinnahmequelle der ‘akademischen’ Psychotech-niker speiste sich aus der Durchführung von Eignungsprüfungen für Industrie und öffentliche Betriebe und aus Beratungsleistungen.Google Scholar
  140. (132).
    Vgl. Kern, Empirische Sozialforschung, a.a.O., S. 204. Kern stellt den tatsächlichen Sachverhalt auf den Kopf. Erstens war das von ihm ausschließlich als Beleg genannte Arbeitsphysiologische Institut der KWG (Atzler) nicht rein naturwissenschaftlich orientiert. Es besaß bei seiner Gründung schon eine ‘national ökonomische’ Abteilung, die allerdings wie das Institut überhaupt wenig produktiv war. Assistent war der Sozialwissenschaftler und spätere Hochschullehrer für Sozialpolitik Gerhard Albrecht. Mit Heinrich Herkner war einer von zwei Wissenschaftlern im Verwaltungsrat ein Sozialwissenschaftler. Zweitens entwickelte sich die auch in Gewerkschaftskreisen hoch geachtete Gewerbehygiene gegen die von Rubner, dem ersten Direktor des Arbeitsphysiologischen Instituts, repräsentierte physiologische Richtung. Ihre namhaften Vertreter — fast alle Schüller von Grotjahn und Kriegel, dem Mitgründern der Deutschen Gesellschaft für Soziologie standen in scharfer Opposition zum naturwissenschaftlichen Ansatz Rubners. Drittens hatte die ‘physiologische Rationalisierung’ keineswegs die Priorität, wie Kern für die 20er Jahre in Deutschland annimmt. (Vgl. ebd., S. 205 f.). Brady gab den Stand arbeitsphysiologischer Praxisverwendung zutreffend mit dem Hinweis auf den geringen praktischen Wert der Untersuchungen des Atzler-Instituts wieder, vgl. Brady, Rationalization Movement in German Industry, a.a.O., S. 331. Viertens fielen physiologische und psychologische Optima auseinander. Viele Vorschläge der Arbeitsphysiologen zum Ermüdungsproblem etwa in der Pausengestaltung erwiesen sich als unanwendbar, weil die Betroffenen kürzere Arbeitszeiten und längere Pausen gegenüber den physiologisch optimalen vielen Kurzpausen bevorzugten. Fünftens mußten sich die Vertreter des Arbeitsphysiologischen Instituts, Atzler und insbesondere Graf, vor dem Enqueteausschuß, wie bereits dargestellt (vgl. Kapitel III.4.3.2), vorwerfen lassen, sich nicht auf dem Stand der sozialwissenschaftlichen Diskussion zu befinden. Schließlich gab es sehr wohl eine soziologische Arbeitsforschung in Deutschland vor den Hawthorne-Untersuchungen. Kern sitzt dem gängigen Interpretationsschema der Industriesoziologie (Taylor-Mayo-moderne Industriesoziologie) auf.Google Scholar
  141. (133).
    Vgl. dazu Fritz Giese, Methoden der Wirtschaftspsychologie, Berlin/ Wien 1927, S. 397.Google Scholar
  142. (134).
    Vgl. E. Sachsenberg (Hrsg.), Ausgewählte Arbeiten des Lehrstuhls für Betriebswissenschaften in Dresden, Bd. 1, Berlin 1924, S. 1–26 (Zur Rhythmisierung der Arbeit), S. 123–134 (“Arbeiterfragen”).Google Scholar
  143. (135).
    Ebd., S. 125.Google Scholar
  144. (136).
    Vgl. diese Ausdrucksweise bei Sachsenberg, ders., Soziale, physiologische und psychologische Wirkungen der Fließarbeit sowie die hierbei auftretenden Lohnfragen, in: Mäckbach/Kienzle (Hrsg.), Fließarbeit, a.a.O., S. 243. Sachsenberg bezog sich auf die bekannten Monotoniestudien von Herbert Wunderlich, Die Einwirkung einförmiger zwangsläufiger Arbeit auf die Persönlichkeitsstruktur. Ein experimenteller Beitrag zur industriellen Psychotechnik, Leipzig 1925.Google Scholar
  145. (137).
    Ebd., S. 244. Vgl. auch ders., Psychologie der Arbeit am Band, in: Maschinenbau, 4. Jg., 1925, Nr. 21 sowie Sachsenbergs Bericht über seine Anwendungsergebnisse in drei Fabriken, in: Schweizerische Arbeitgeber-Zeitung (Zürich) am 17.8.1929.Google Scholar
  146. (138).
    Vgl. etwa die Übersicht bei R.W. Schulte, Neukonstruktion von Apparaten zur praktischen Psychologie, in: Lipmann/Stern (Hrsg.), Vorträge über angewandte Psychologie, a.a.O., S. 107–110 sowie Giese, Methoden der Wirtschaftspsychologie, a.a.O., S. 362 ff. Als Beispiel für eine solche Mechanisierung der Psychotechnik bei der Reichseisenbahnverwaltung Christian Herrlich, Die Psychotechnik, ein Mittel der wissenschaftlichen Betriebsführung zur Steigerung der Arbeitsintensität, Diss. Würzburg 1925, S. 56 ff. und S. 114.Google Scholar
  147. (139).
    Die Rationalisierung der Metallindustrie. Zusammengestellt und bearbeitet nach Erhebungen des Vorstandes des Deutschen Metallarbeiter-Verbandes, Berlin 1932, S. 190 f.Google Scholar
  148. (140).
    Vgl. Schmiede/Schudlich, Die Entwicklung der Leistungsentlohnung, a.a.O., S. 256 ff.Google Scholar
  149. (141).
    Vgl. Giese, Methoden der Wirtschaftspsychologie, a.a.O., S. 600 ff. Was seien 150 gegenüber Hunderttausenden Betrieben in Deutschland, fragte Franziska Baumgarten, um die “geringe soziale Wirkung” der Berufseignungsuntersuchungen zu betonen. Erst die “objektive und gerechte Auswahl” für “hohe Posten” verheiße einen Anfang der Psychotechnik. Vgl. dies., Die Berufseignungsprüfungen in Theorie und Praxis, München und Berlin 1928, S. 655.Google Scholar
  150. (142).
    Giese, Methoden der Wirtschaftspsychologie, a.a.O., S. 1.Google Scholar
  151. (143).
    Ebd., S. 3.Google Scholar
  152. (144).
    Vgl. ebd., S. 255: “Die Feuerprobe für die Richtigkeit dieser praktischen Menschenkunde aber wird immer der Ertrag darstellen. Und es gibt keine idealistische oder theoretische Menschenkunde im Leben, die sich halten könnte, sondern nur eine solche, die in ihrer Auswirkung auf Menschenbehandlung zu erfolgreichen geschäftlichen Abmachungen führt und den überlegen sein läßt, der ihr folgt.” Menschenbehandlung definierte Giese als die ertragssteigernde Gestaltung der Mentalität im Betrieb, vgl. ebd., S. 124.Google Scholar
  153. (145).
    Vgl. ebd., S. 274 f. bei zu erwartendem Widerstand gegen Änderungen der Fertigungsmethoden.Google Scholar
  154. (146).
    Vgl. ebd., S. 275.Google Scholar
  155. (147).
    Vgl. ebd., S. 309 f., auch S. 316.Google Scholar
  156. (148).
    Vgl. ebd., S. 313–315. “So kann man Wirkungen auf die Disziplin durch Ausstreuung des Abbau- und Stillegungsgerüchtes ausüben. Arbeitsspannung durch Gerüchte neuer großer Aufträge, je nachdem der Fall im Groß- oder Kleinbetrieb liegt (Aufträge pflegen bei Gehaltsstundungen auf Angestellte oft beruhigend zu wirken).” Ebd., S. 314.Google Scholar
  157. (149).
    Vgl. ebd., S. 316–319.Google Scholar
  158. (150).
    Vgl. ebd., S. 240–247.Google Scholar
  159. (151).
    Vgl. ebd., S. 243.Google Scholar
  160. (152).
    Vgl. Wilhelm Weber, Praktische Psychologie, a.a.O., S. 387 ff. “Die Kunst des Befehlens ist ausschlaggebend.” Ebd., S. 388.Google Scholar
  161. (153).
    Giese, Methoden der Wirtschaftspsychologie, a.a.O., S. 316.Google Scholar
  162. (154).
    Ebd., S. 272.Google Scholar
  163. (155).
    Die Angst, um das Honorar betrogen (Vgl. ebd.) und von ander.en Psy-chotechnikern verdrängt zu werden (Vgl. die retrospektive Äußerung des Giese-Assistenten Dorsch: Sie suchten den Erfolg und waren “hart (...) in der Abwehr der Konkurrenten.”, Dorsch, Geschichte und Probleme der angewandten Psychologie, Bern und Stuttgart 1963, S. 91.), prägte das Klima dieser Forschungs- und Beratungstätigkeit, ohne die — so ein heutiger Arbeitswissenschaftler -, das, “was heute in Deutschland unter ‘Arbeitswissenschaft’ firmiert, nicht denkbar” sei. Rolf Hackstein, Arbeitswissenschaft im Umriß, Bd. 1, Essen 1977, S. 125.Google Scholar
  164. (156).
    Vgl. Giese, Methoden der Wirtschaftspsychologie, a.a.O., S. 272. Symptom des Rückschlags der Psychotechnik wurde, daß die von Giese (später O. Klutke) bei der Reichspost eingeführten psychotechnischen Prüfstellen 1926 vom Postminister aufgelöst wurden. Vgl. Dorsch, Geschichte und Probleme der angewandten Psychologie, a.a.O., S. 88.Google Scholar
  165. (157).
    Vgl. Herbert Winkler, Die Monotonie der Arbeit, in: Zeitschrift für angewandte Psychologie, Bd. 20, 1922, S. 46–88. Vgl. dagegen den Bericht über eine englische Untersuchung, in: Mitteilungen des Internationalen Rationalisierungs-Instituts Genf, 3. Jg., 1929, S. 93 f.Google Scholar
  166. (158).
    Vgl. Wunderlich, Die Einwirkung einförmiger zwangsläufiger Arbeits auf die Persönlichkeitsstruktur, a.a.O.Google Scholar
  167. (159).
    Heinrich Düker, Psychologische Untersuchungen über freie und zwangsläufige Arbeit. Experimentelle Beiträge zur Willens- und Arbeitspsychologie, Ergänzungsband 20 der Zeitschrift für Psychologie, 1931.Google Scholar
  168. (160).
    Diese Studien reagierten auf das beobachtete Phänomen, daß die Betroffenen die Fließbandarbeit nicht immer in dem Maße ablehnten, wie man es vielleicht erwartet hätte. Vgl. DMV (Hrsg.), Die Rationalisierung in der Metallindustrie, a.a.O., S. 166. Die positiv eingestellten Betriebsabteilungen standen bei dieser Untersuchung zu den Gegnern der Fließbandarbeit in einem Verhältnis von 27:19. Allerdings lagen aus über 70% der Fließarbeiterbetriebe keine Meldungen vor. In der Metallarbeiterzeitung (Wochenschrift des DMV) stand am 6.7.1929: “Als sich die Arbeit am laufenden Band auch in Europa einzubürgern begann, wurde diese neue Arbeitsmethode mit gemischten Gefühlen aufgenommen. Die Arbeiterschaft in Deutschland war besonders skeptisch. Nicht nur sie, sondern auch nahmhafte Gelehrte vom Range eines Werner Sombart redeten von der Entseelung der Arbeit. Doch der aufmerksame Beobachter muß feststellen, daß die Ansichten über die Fließarbeit sich vielfach gewandelt haben. In vielen Fällen haben sich die Arbeiter am laufenden Band mit diesem abgefunden und wünschen ein Zurück nicht mehr.”Google Scholar
  169. (161).
    Vgl. Hans Krieg, Zur Psychologie des Hetzens und Bremsens, in: Psy-chotechnische Zeitschrift, 7. Jg., 1932, S. 59–70.Google Scholar
  170. (162).
    Vgl. Lipmann, Grundriss der Arbeitswissenschaft, a.a.O., S. 14: “Aus arbeitswissenschaftlichen Erwägungen heraus werden wir zu der Forderung geführt, daß dem Arbeiter die Gestaltung seiner Arbeit, die Wahl der Arbeitsmittel und Arbeitsmethoden in möglichst hohem Grade überlassen bleiben sollen (...).” Aufgrund der Untersuchungen des Enqueteausschusses gewann Lipmann sechs Jahre nach dieser Äußerung die Ansicht, die weitgehend fremdgeregelte Arbeit könne nur durch Forcierung des Modernisierungsprozesses überwunden werden. Vgl. ders., Lehrbuch der Arbeitswissenschaft, S. 398 und S. 401.Google Scholar
  171. (163).
    Vgl. zusammenfassend: Alfred J. Marrow, Kurt Lewin — Leben und Werk, Stuttgart 1977, S. 39 f. (Anstoß der Berliner Forschungsreihe zur Handlungsstruktur), S. 51–73. (Ergebnisse der Berliner Experimente) und S. 165 ff. (Aktionsforschung in der Industrie in den USA).Google Scholar
  172. (164).
    Vgl. dazu Margrit Schuster/Helmuth Schuster, Industriesoziologie im Nationasozialismus, in: Soziale Welt, 35. Jg., S. 94–123, hier S. 105. Vgl. auch Dorsch, Geschichte und Probleme der angewandten Psychologie, a.a.O., S. 88 f. “Und man findet in jenen Jahren den so benannten ‘Tod der Psychotechnik’ nicht bloß durch falsches und unlauteres Vorgehen in der Praxis, sondern auch durch das, was die Psychotechnik sicherstellen sollte: Das Laboratorium.” “Die Pechsträhne der Psychotechnik” kam nicht “zum Stillstand”.Google Scholar
  173. (165).
    Ebd., S. 89.Google Scholar
  174. (166).
    Vgl. Allgemeiner Freier Angestelltenbund (Hrsg.), Die Angestelltenbewegung 1928–1931, Berlin 1931, S. 123.Google Scholar
  175. (167).
    Vgl. Fritz Pfirrmann, “Menschenbehandlung beim Büropersonal”, in: Deutsche Techniker-Zeitung, 10. Jg., 13.4.1928, S. 177 f. und ebd., 20.4.1928, S. 189 f. Wilhelm Swienty, Berufstod mit 40 Jahren. Folgen der kapitalistischen Rationalisierung, in: Hamburger Volkszeitung, Nr. 224, v. 24.9.1928.Google Scholar
  176. (168).
    Vgl. Fritz Giese, Menschenbehandlung beim Büropersonal, in: Der Werksleiter, 2. Jg., 1928, S. 146–150.Google Scholar
  177. (169).
    Alle Zitate ebd., S. 147.Google Scholar
  178. (170).
    Ebd., S. 148.Google Scholar
  179. (171).
  180. (172).
  181. (173).
    Ebd., S. 149.Google Scholar
  182. (174).
    Vgl. Walther Moede, Zur Methodik der Menschenbehandlung, Berlin-Charlottenburg 1930. Vergeblich versuchte sich Moede, mit dieser korrigierten Fassung gegen die Vorwürfe in etwa 40 Zeitungen zur Wehr zu setzen, vgl. ebd., S. 4.Google Scholar
  183. (175).
    Prof. Dr. Rupp an Dr. Berger/Ministerium für Volkswohlfahrt am 31.7. 1930, in: ZStA Merseburg, Rep. 76, VIII B, Nr. 2751, Bl. 8 f. Vgl. Hans Rupp, Die sittliche Verpflichtung der Psychotechnik, in: Psy-chotechnische Zeitschrift, 5. Jg., 1930, S. 103.Google Scholar
  184. (176).
    Abgedruckt in: Deutsche Arbeitgeber-Zeitung, Nr. 42, 19.10.1930, “Herrn Moede ins Stammbuch”. Vgl. ZStA Potsdam, 62 DAF 3, Nr. 7234, Bl. 64.Google Scholar
  185. (177).
    Vgl. Deutsche Techniker-Zeitung, Nr. 30, 25.7.1930, ebd., Bl. 75 und 79, sowie. Vorwärts, Nr. 249, 31.5.1931.Google Scholar
  186. (178).
    So eine Überschrift in der Tagespresse, vgl. Otto Müller-Main, Psychologie und Mehrwert, in: Sozialistische Bildung, Jg. 1931, S. 135.Google Scholar
  187. (179).
    Afa-Bund (Hrsg.), Die Angestelltenbewegung 1928–1931, a.a.O., S. 222.Google Scholar
  188. (180).
    Zitiert ebd., S. 222.Google Scholar
  189. (181).
    Vgl. Dorsch, Geschichte und Probleme der angewandten Psychologie, a.a.O., S. 13.Google Scholar
  190. (182).
    Vgl. den Bericht eines Montageschlossers aus einer süddeutschen Automobilfabrik, dem die Bewältigung der Fließarbeitsprobleme nicht gelang: “Wir haben uns zu Tode rationalisiert. Ein Arbeiter berichtet.” In: Vossische Zeitung, Nr. 603, 23.12.1930.Google Scholar
  191. (183).
    Vgl. H. Halberstaedter, Die Vierte Internationale Konferenz für Psy-chotechnik, in: Weltwirtschaftliches Archiv, Bd. 27, 1928, S. 403 und S. 406.Google Scholar
  192. (184).
    In der Hauptanwenderindustrie der Psychotechnik, der Metallindustrie, betrugen die durchschnittlichen Arbeitskosten-Anteile an den Gesamtkosten der Herstellung 25–30%. Vgl. Alexander Hellwig/Frank Mäckbach, Neue Wege wirtschaftlicher Betriebsführung, Berlin und Leipzig 1928, S. 28.Google Scholar
  193. (184a).
    Vgl. Franz M. Slavetinsky, Ist die Rationalisierung schuld an der Krise?, Weidlingen/Wien 1934, S. 90.Google Scholar
  194. (185).
    Goetz Briefs, Die Rationalisierung der Arbeit, in: Industrie- und Handelskammer zu Berlin (Hrsg.), Die Bedeutung der Rationalisierung für das Deutsche Wirtschaftsleben, Berlin 1928, S. 32–52, hier S. 50. Unterstreichungen durch d. Verf.Google Scholar
  195. (186).
    Vgl. dazu ders., Die Tätigkeit des “Instituts für Betriebsoziologie”, in: Soziale Praxis, 41. Jg., 1932, Sp. 1425 und Adolph Geck, Die sozialen Arbeitsverhältnisse im Wandel der Zeit, (1931), Darmstadt 1977, S. XIII.Google Scholar
  196. (187).
    Vgl. Brady, The Rationalization Movement in German Industry, a.a.O., S. 59 ff. und S. 362 ff. Ebenso Walter Meakin, The New Industrial Revolution, London and Southampton 1928, S. 22 f. und S. 273 ff.Google Scholar
  197. (188).
    Diese ‘Versachlichung’ konnte sich z.T. auch auf die Arbeiterschaft stützen: “Die Arbeiterschaft, vor allem die USP und die Kommunisten (Arbeiter-Ausschuß bei Borsig) erblicken gleichfalls in der Ausschaltung persönlicher ‘Willkür’ einen Sieg über die verhaßte ‘Meisterwirtschaft’.” Eugen Rosenstock, Psychotechnik, in: Hochland, 17. Jg., 1920, Bd. 1, S. 512.Google Scholar
  198. (189).
    Vgl. zu weiteren Aspekten Jürgen Kocka, Management und Angestellte im Unternehmen der Industriellen Revolution, in: Rudolf Braun u.a. (Hrsg.), Gesellschaft in der industriellen Revolution, Köln 1973, S. 162–201.Google Scholar
  199. (190).
    Vgl. Goetz Briefs, Betriebsführung und Betriebsleben in der Industrie. Zur Soziologie und Sozialpsychologie des modernen Großbetriebs in der Industrie, Berlin 1934, S. 118 ff.Google Scholar
  200. (190a).
    Als Beispiel ‘militärischer’ Führungskonzeption vgl. Philip Kuhn und Ewald Sachsenberg, Führer — Auswahl und Verwendung in der deutschen Industrie, Dresden und Leipzig 1924.Google Scholar
  201. (191).
    Vgl. E. Roesky, Die Verwaltung und Leitung von Fabriken speziell von Maschinenfabriken unter Berücksichtigung des gegenwärtigen Standes der deutschen Industrie, Leipzig 1868;Google Scholar
  202. (191a).
    A. Emminghaus, Allgemeine Gewerkslehre, Berlin 1868;Google Scholar
  203. (191b).
    J.J. Bourcart, Die Grundsätze der Industrie-Verwaltung, Zürich 1874.Google Scholar
  204. (192).
    Kocka, Management und Angestellte, a.a.O., S. 193.Google Scholar
  205. (193).
    Vgl. Geck, Die sozialen Arbeitsverhältnisse im Wandel der Zeit, a.a.O.Google Scholar
  206. (194).
    Vgl. Saul, Staat, Industrie, Arbeiterbewegung im Kaiserreich, a.a.O., S. 357 sowie Dieter Lindenlaub, Firmengeschichte und Sozialpolitik, in: Karl-Heinz Manegold (Hrsg.), Wissenschaft, Wirtschaft und Technik. Wilhelm Treue zum 60. Geburtstag, München 1972, S. 272–285, hier S. 281.Google Scholar
  207. (195).
    Vgl. den Plan des Geschäftsführers des CVDI Alexander Tille, Berufsstandspolitik, Bd. 4, Berlin 1910, S. 417 ff.Google Scholar
  208. (196).
    Saul, Staat, Industrie, Arbeiterbewegung im Kaiserreich, a.a.O., S. 365.Google Scholar
  209. (197).
    In der Vereinigung für exakte Wirtschaftsforschung sammelten sich die Geheimen Kommerzienrate Ballin, Ernst Borsig, Karl Delius, Kir-dorf, Lueg, Emil vom Rath, Emil Rathenau, Louis Ravené, Semlinger und Wiedemann. Weitere prominente Namen waren u.a. Delbrück, Burggraf und Graf Dohna-Finkenstein, der spätere Putschist Kapp, Graf von Königsmark, Prof. Carl Linde, Freiherr von Ballhausen, Graf von Mirbach, Oechelhäuser, Herzog von Ratibor, Graf von Redern, Graf Schwerin-Löwitz, Arnold von Siemens, Dr. Stresemann und der Krupp Direktoriumsvorsitzende Roetger. Vgl. den Aufruf zur Gründung einer Vereinigung für exakte Wirtschaftsforschung, in: Richard Ehrenberg, Terrorismus in der Wirtschafts-Wissenschaft, Berlin 1910, S. 127 f. Vgl. Münchener Post, 24. Jg., Nr. 23 v. 29.1.1910, dort war der Aufruf abgedruckt, vgl. Bundesarchiv Koblenz, NL Brentano, Nr. 34, Bl. 10.Google Scholar
  210. (198).
    Richard Ehrenberg, Zum Plan der Errichtung eines Instituts für exakte Wirtschaftsforschung, in: Thünen-Archiv, Bd. 2, 1909, S. 312.Google Scholar
  211. (199).
    Vgl. ebd., S. 313 sowie Karl Burhenne, Betriebs-Archive, in: ebd., S. 695–716. Ehrenberg-Schüler Burhenne war Leiter der sozialpolitischen Abteilung der Firma Siemens, vgl. Klaus Mattheier, Die Gelben. Nationale Arbeiter zwischen Wi rtschaftsfn’eden und Streik, Düsseldorf 1973, S. 335.Google Scholar
  212. (200).
    Vgl. Lindenlaub, Firmengeschichte und Sozialpolitik, a.a.O., S. 279. Diese Gründungen standen in engem Zusammenhang mit Ehrenbergs unternehmenshistorischen Studien: den Kruppschen Arbeiterstudien und der zweibändigen Monographie ‘Die Unternehmungen der Brüder Siemens’.Google Scholar
  213. (201).
    Zit. nach Burhenne, Betriebs-Archive, a.a.O., S. 696.Google Scholar
  214. (202).
    Vgl. Richard Ehrenberg, Die Frühzeit der Krupp’schen Arbeiterschaft, in: Thünen-Archiv, Bd. 3, 1910, S. 1 f.Google Scholar
  215. (202a).
    sowie ders. und Hugo Racine, Krupp’sche Arbeiterfamilien. Entwicklung und Entwicklungsfaktoren von drei Generationen deutscher Arbeiter, Jena 1912.Google Scholar
  216. (203).
    Vgl. ebd., S. 18 ff.Google Scholar
  217. (204).
    Vgl. den programmatischen Aufsatz, ders., Das Arbeitsverhältnis als Arbeitsgemeinschaft, in: Thünen-Archiv, Bd. 2, 1909, S. 176–202. Hier S. 186 ff., S. 197 f. und S. 201.Google Scholar
  218. (205).
    L.H. Adolph Geck, Zur Entstehungsgeschichte der Betriebsoziologie, in: H.G. Specht (Hrsg.), Soziologische Forschung in unserer Zeit, L. von Wiese zum 75. Geburtstag, Köln und Opladen 1951, S. 109.Google Scholar
  219. (206).
    Vgl. Geck, Die sozialen Arbeitsverhältnisse im Wandel der Zeit, a.a.O., S. 79 f. und S. 123 f.Google Scholar
  220. (207).
    Vgl. Mattheier, Die Gelben, a.a.O., S. 49 ff. (zu Le Plays sozialwissenschaftlichen Schülern Marcel Lefranc und Anatole Leray-Beaulieu und deren ‘gelbe’ Werkvereins-Gründungen) und S. 173 (zu Ehrenbergs, Voigts u.a. wissenschaftlicher Beteiligung an der Weiterbildung für ‘wirtschaftsfriedliche’ Arbeiter); vgl. den Ehrenberg-Schüler Werner Voss, Sozialpolitik als Wissenschaft, Jena 1925, S. 26 ff. und S. 43.Google Scholar
  221. (208).
    Vgl. Richard Ehrenberg, Klassenkampf und Sozialfrieden. Weitere sozialphysikalische Klärung, Jena 1922. Vgl. auch die Studie des Eh-renberg-Schülers Alfons Reuß, Frederic Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode, in: Thü-nen-Archiv, Bd. 5, 1913, S. 299–380.Google Scholar
  222. (209).
    Ebd., S. 311.Google Scholar
  223. (210).
    Zitiert ebd., S. 314.Google Scholar
  224. (211).
  225. (212).
    Zitiert ebd., S. 315.Google Scholar
  226. (213).
    Ebd.,. S. 312.Google Scholar
  227. (214).
    Der Übergang war tatsächlich fließend, da Ehrenberg-Schüler Sozial-sekretäre bei Siemens (Burhenne), Krupp (Racine), im Pommerschen Landbund (Claus von Eickstedt) usw. waren. Umgekehrt waren die beiden deutschen wissenschaftlichen Herausgeber des Thünen-Archivs, Ehrenberg und Passow, ehemalige Unternehmersyndizi.Google Scholar
  228. (215).
    Vgl. Richard Ehrenberg, Der Verein für Sozialpolitik, in: Der Tag, Ausg. B, Berlin 1909, Nr. 243.Google Scholar
  229. (216).
    Ehrenberg schrieb zur Legitimation: “Die wissenschaftlichen Ergebnisse müssen jedenfalls vorder Veröffentlichung den Leitern jener Wirtschaften mitgeteilt werden. Die bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, daß es nur so möglich ist, ohne Beeinträchtigung der wissenschaftlichen Freiheit irrige und schädliche Veröffentlichungen zu verhüten (...)•” Ders., Terrorismus, a.a.O., S. 56.Google Scholar
  230. (217).
    Vgl. ebd., S. 87 (Brief Ehrenbergs an Karl Bücher vom 20.6.1908).Google Scholar
  231. (218).
    Vgl. vom Bruch, Wissenschaft, a.a.O., S. 296 ff. Max Weber, Brentano, Schmoller, Karl Bücher u.a. Wissenschaftler wandten sich in z.T. scharfen Zeitungsartikeln gegen diese großindustriell beeinflußte Wissenschaft. Vgl. auch Hartmut Kaelble, Industrielle Interessenpolitik in der wilhelminischen Gesellschaft. Central verband Deutscher Industrieller 1895–1914, Berlin 1967, S. 185–189.Google Scholar
  232. (219).
    Ehrenberg, Terrorismus, a.a.O., S. 97. “Angesichts meiner neuesten Kämpfe ist im Lehrkörper der Widerstand gegen Fortsetzung dieses Verhältnisses (industrielle Spender stellten der Universität Geld zum Unterhalt von Ehrenbergs Institut zur Verfügung) gewachsen, daß die Existenz des Instituts schon in wenigen Monaten ernstlich in Frage gestellt sein wird.” Ebd., S. 57. Ehrenberg wollte darauf nicht eingehen, denn ein Privatinstitut bekäme keine qualifizierten wissenschaftlichen Mitarbeiter (!) und er gäbe überdies äußerlich den Anspruch auf, ‘streng wissenschaftlich’ vorzugehen. Ebd.Google Scholar
  233. (220).
    Versammlungsbericht aus der Rostocker Zeitung, abgedruckt in: Berliner Tageblatt vom 7.2.1910, Abendausgabe.Google Scholar
  234. (221).
    Vgl. Fritz Bommer, Die wirtschaftsfriedliche nationale Arbeiterbewegung (gelbe Gewerkschaften) während des Krieges und der Revolution, Diss. Heidelberg 1920, S. 3.Google Scholar
  235. (222).
    Vgl. ebd., S. 195. Der Sozialdemokrat Osterroth erklärte in der Nationalversammlung zu Vogler und anderen gewerkschaftsfeindlichen Schwerindustriellen: “diese Gelben sind heute die Spartakisten (...) Sie haben den Spartakismus im Ruhrrevier großgezogen.” Zit. ebd.Google Scholar
  236. (223).
    Vgl. Voss, Sozialpolitik als Wissenschaft, a.a.O., S. 3 ff. Vgl. Klaus von Eickstedt, Die wirtschaftsfriedliche Arbeiterbewegung in der Industrie vor dem Novembersturz und die in der Landwirtschaft (Ein Vergleich), Diss. Rostock 1922, S. 259 ff. Ders., Wiederaufbau und wirtschaftsfriedliches Prinzip. Kritische Studie über die Arbeiterpolitik des Pommerschen Landbundes, Berlin 1923, S. 88 ff.Google Scholar
  237. (224).
    Zitiert nach Saul, Staat, Industrie, Arbeiterbewegung, a.a.O., S. 365.Google Scholar
  238. (225).
    Krüger, National Ökonomen im wilhelminischen Deutschland, a.a.O., S. 102 f.Google Scholar
  239. (226).
    Vgl. ebd., S. 105. Aus diesem Kreis ging die spätere ‘Gesellschaft zur Förderung der westfälischen Wilhelms-Universität e.V.’ hervor, die Hugenberg und Benkenberg maßgeblich initiierten und deren Vorsitzender Albert Vogler (Stahlverein) bis 1945 wurde. Vgl. Harry Westermann, Die Geschichte der Gesellschaft zur Förderung der Westfälischen Wilhelms-Universität e.V., in: Heinz Dollinger (Hrsg.), Die Universität Münster 1780–1980, Münster 1980, S. 167 f.Google Scholar
  240. (227).
    Gutachten Adolf Webers vom 10.10.1915, in: ZStA Merseburg, Rep. 76, Va, Sek. 13, Tit. X, Nr. 19, Bd. II, Bl. 212 ff.Google Scholar
  241. (228).
    Gutachten Hermann Schumachers vom 19.9.1915, ebd. BT. 225 ff.Google Scholar
  242. (229).
    Plenge, Eingabe an das Kultusministerium vom 4.6.1915, ebd.Google Scholar
  243. (230).
    Vgl. Dr. Beumer (Generalsekretär der Nordwest) an Kultusminister Trott zu Solz vom 8.2.1916, ebd.Google Scholar
  244. (231).
    Vgl. Krüger, National Ökonomen im wilhelminischen Deutschland, a.a.O., S. 105.Google Scholar
  245. (232).
    ‘Ein Gelehrter der Scharfmacher’, Leipziger Volkszeitung, Nr. 110 vom 20.5.1916.Google Scholar
  246. (233).
    Vgl. IV.4.1.3.Google Scholar
  247. (234).
    Vgl. Krüger, National Ökonomen im wilhelminischen Deutschland, a.a.O., S. 105.Google Scholar
  248. (235).
    Vgl. Plenge an Roselius am 27.2.1920, in: ZStA Merseburg, Rep. 76, Va, Sek. 13, Tit. X, Nr. 19, Bd. II, Bl. 212 ff.Google Scholar
  249. (236).
    Vgl. Plenge an Haenisch am 19.7.1920, ebd., Bl. 580 f., wo zum ersten Mal eine Dozentur für ‘soziale Betriebslehre’ erwähnt wurde. Vgl. auch Plenge, Das erste Staatwissenschaftliche Unterrichtsinstitut, Essen a.d. Ruhr 1920, S. 18. Dr. Schlee hielt an der Frankfurter Akademie der Arbeit 1921 ebenfalls einen Kurs ‘soziale Betriebslehre’ ab.Google Scholar
  250. (237).
    Plenge setzte seine Propagandalehre im Ruhrkampf ein, um mit gezielter Greuelpropaganda gegen die Franzosen den deutschen Widerstand zu stärken. Tatsächlich diskredierte er ihn. DVP-Kultusminister Boelitz enthob im Zusammenwirken mit der Fakultät Münster Plenge der Leitung des staatswissenschatlichen Instituts. Kultusminister Becker gab später als Wiedergutmachung Plenge ein fakultätsunabhängiges Institut für Organisationslehre und vergleichende Soziologie. Vgl. ZStA Merseburg, Rep. 76, Va, Sek. 13, Tit. X, Nr. 19 Beiheft “Ruhrpropaganda des Prof. Plenge”. Geheimrat Wende aus dem Kultusministerium schrieb am 26.2.1923 an Richard Woldt: “Ich bin einigermaßen entsetzt über den Inhalt dieser (Propaganda-)Zettel (die Plenge verbreiten ließ). Wenn sie wenigstens grammatikalisch und sprachlich richtig wären (...)”, ebd. Woldt nutzte ‘alle seine Verbindungen’ zu den Gewerkschaften und zu ‘maßgebenden Industriekreisen’, um Plenge zu ‘erledigen’, vgl. Woldt an Wende am 5.3.1923, ebd.Google Scholar
  251. (238).
    Plenge an das Reichsarbeitsministerium am 31.10.1921, in: ZStA Merseburg, Rep. 76, Va, Sek. 13, Tit. X, Nr. 19, Bd. III.Google Scholar
  252. (239).
    Vgl. die Berichte Woldts an das Kultusministerium vom 21.9. und 12.12.1922, ebd. Plenge habe sein Tafelwerk ‘ins Pathologische gesteigert’. Ein Teilnehmer solle angeblich 73 Tafeln nachgezeichnet aus einem Schulungslehrgang mit nach Hause genommen haben (12.12. 1922). Von Sombart stamme das Wort, daß Plenge mit seinen Tafeln den Versuch mache, “die Weltgeschichte in einer Viertelstunde zu erklären” (21.9.1922). Plenges Auftreten gegenüber Arbeitern war kein Einzelfall unter den zahlreichen Universitätslehrern, die sich nach 1919 im Volkshochschul — und Arbeiterbildungswesen engagierten, vgl. Hedwig Wachenheim, Vom Großbürgertum zur Sozialdemokratie. Memoiren einer Reformistin, Berlin 1973, S. 107. Deutsche Professoren wußten “meist nur wenig über die Arbeiterbewegung.” Sie konnten sich nur wenig in die Aufnahmefähigkeit und Denk- und Ausdrucksweise der Arbeiter einfühlen. Ebd.Google Scholar
  253. (240).
    Vgl. Otto Antrick, Die Akademie der Arbeit in Frankfurt am Main, Darmstadt 1966, S. 20 ff.Google Scholar
  254. (241).
    Vgl. Richard Woldt, Wirtschaftliche Schulungsarbeit und gewerkschaftliches Führertum, Leipzig 1921; ders., Arbeitswelt der Technik, a.a.O.; ders., Die Lebenswelt des Industriearbeiters, Leipzig 1926 (nach Vorlesungen an der TH Charlottenburg/Berlin und der Universität Münster); ders., Die Fabrik als Umwelt des Arbeiters, in: Zeitschrift für Völkerpsychologie und Soziologie, 4. Jg., 1928, S. 171–181.Google Scholar
  255. (242).
    Vgl. weiter unten. Geck war 1925–1928 Assistent und Geschäftsführer des Seminars für Gewerkschaftswesen, bevor er an das neugegründete Institut für Betriebssoziologie nach Berlin ging.Google Scholar
  256. (243).
    Vgl. Otto Neuloh, Arbeiterbildung im neuen Deutschland, Berlin 1930.Google Scholar
  257. (244).
    R. Woldt, Betriebssoziologische Studien I, Arbeitswandlungen in der Industriewirtschaft, Münster 1933.Google Scholar
  258. (245).
    Ebd., S. XI.Google Scholar
  259. (246).
    Vgl. Heinrich Lechtape, Die menschliche Arbeit als Objekt der wissenschaftlichen Sozialpolitik, Jena 1929: Ders., Die Wandlungen des Kapitalismus in Deutschland. Grundfragen der Wirtschaftssoziologie, Jena 1934. Ders., Soziale Prozesse im Betrieb, in: Kölner Viertel-jahreshefte für Soziologie, 8. Jg. 1929/30, S. 293–301. Ders., Die Arbeitgeberverbände. Ihre volkswirtschaftliche Funktion und ihre soziologischen Grundlagen, Leipzig 1926.Google Scholar
  260. (247).
    Ebd., S. 59.Google Scholar
  261. (248).
    Vgl. dazu Uta Stolle, Arbeiterpolitik im Betrieb, Frankfurt/M. 1980, S. 246; Verhandlungen und Berichte des Unterausschusses für Arbeitsleistungen (Enquêteausschuß), a.a.O., Bd. 7, S. 206 f.; ebd., Bd. 4, S. 26 f. und S. 30 f.; ebd., Bd. 3, S. 48 f. und S. 58; ebd., Bd. 2, S. 130 ff. und S. 180 f. und ebd., Bd. 6, S. 78.Google Scholar
  262. (249).
    Vogler am 24.5.1925 auf der Gemeinschaftssitzung des Vereins deutscher Eisenhüttenleute (VDE), vgl. VDE (Hrsg.), Die menschliche Arbeitskraft im Produktionsvorgang, a.a.O., S. 2. Vgl. dazu Fritz Fricke, Grundlagen und Methoden der neuen psychologischen Arbeitspolitik der Unternehmer, in: Gewerkschaftszeitung, 37. Jg., Nr. 21, 21.5.1927, S. 285 f.Google Scholar
  263. (250).
    Vgl. Gerhard P. Bunk, Erziehung und Industriearbeit. Modelle betrieblichen Lernens und Arbeitens Erwachsener, Weinheim und Basel 1972, S. 81 ff., S. 112 ff. und S. 194 ff. Vgl. Franz Schürholz, Von der Psychotechnik über Arbeitspädagogik zur Menschenführung, in: Technische Erziehung, Nr. 1, 1929, S. 3 ff.Google Scholar
  264. (251).
    Vgl. die Streitschrift gegen das Dinta: Fritz Fricke, “Sie suchen die Seele” 2. Aufl., Berlin 1927, S. 25, S. 35, S. 46 und S. 55.Google Scholar
  265. (251a).
    Zum Dinta und der Putschbewegung: Steiger Haibfell, Werkschulbewegung und Dinta, in: Betriebsrätezeitschrift für die Funktionäre der Metallindustrie, 7. Jg., 1926, S. 635.Google Scholar
  266. (252).
    Vgl. Kapitel II.4.2.2.Google Scholar
  267. (253).
    Vgl. Hinrichs, Um die Seele des Arbeiters, a.a.O., S. 271–290 und S. 300 ff. Vgl. auch Ernst Michel, Sozialgeschichte der industriellen Arbeitswelt, 4. Aufl., Frankfurt/M. 1960, S. 197–202.Google Scholar
  268. (254).
    Vgl. RKW-Nachrichten, Nov. 1933, in: ZStA Potsdam, 62 DAF 3, Nr. 7195, Bl. 117. Vgl. auch Deutsche Bergwerkszeitung, Nr. 289 vom 12.12.1934, ebd., Bl. 110.Google Scholar
  269. (255).
    Vgl. zum Etikett “dintisiert” Michel, Sozialgeschichte, a.a.O., S. 198. Vgl. im übrigen Bunk, Erziehung und Industriearbeit, a.a.O., S. 229 ff.Google Scholar
  270. (256).
    Vgl. ebd., S. 231.Google Scholar
  271. (257).
    Vgl. ebd., S. 232.Google Scholar
  272. (258).
    Vgl. ebd., S. 238.Google Scholar
  273. (259).
    Vgl. ebd., S. 239. Darunter waren 150 Großbetriebe, vgl. C. Arnhold, Industrielle Führerschaft im Dienst des Deutschen Instituts für technische Arbeitsschulung (DINTA), in: Goetz Briefs (Hrsg.), Probleme der sozialen Betriebspolitik (Vorträge, gehalten auf einer Tagung des Instituts für Betriebssoziologie und soziale Betriebslehre an der TH zu Berlin 10.–14.2.1930), Berlin 1930, S. 11.Google Scholar
  274. (260).
    Fritz Fricke, Dintageist — Wirtschaftsbürger, Köln 1950, S. 16.Google Scholar
  275. (261).
    Vgl. ebd., S. 36.Google Scholar
  276. (262).
    Außer Carl Arnhold (Schalker Verein, Dinta) und Adolf Friedrich (zeitweise Krupp, Institut für Sozialpsychologie TH Karlsruhe und AFAS) sind hier zu nennen: Joseph Winschuh (zeitweise Thyssen), Burhenne (Siemens), Landmann/Striemer (Borsig), Schomerus (Carl-Zeiß-Werke), Riebensahm/Rosenstock (zeitweise Daimler; später: Institut für Betriebssoziologie/TH Berlin bzw. Institut für Sozialpsychologie/TH Karlsruhe und Akademie der Arbeit/Frankfurt), Marholz (Deutsche Wollwarenmanufaktur), Studders/Schürholz (Vereinigung Deutscher Arbeitgeberverbände) u.a.Google Scholar
  277. (263).
    Bei der AFAS lagen die Verhältnisse etwas anders, weil ihr Bezugsunternehmen, der Röchling-Konzern, auch in den 20er Jahren eien Domäne ‘patriarchalischer Unternehmenspolitik’ blieb. Dem Eigentümer Röch-ling half, daß er sich im französisch besetzten Saarland als “Freiheitskämpfer” profilieren konnte.Google Scholar
  278. (264).
    Vgl. seine Personal karte, Bundesarchiv Koblenz, R 21 Anhang. Stahlhelm-Sturmmann Arnhold schloß seine ‘Kampfzeit’ 1923 mit einer 4 1/2 monatigen Gefängnisstrafe ab, die er wegen verübter Sabotage im ‘Ruhrkampf’ gegen die französischen Besatzungstruppen erhalten hatte. Danach wurde er Sozialsekretär im ‘Schalker Verein’ in Gelsenkirchen, der zum Stahl verein gehörte. Dort entwickelte er 1924 die spätere Dinta-Konzeption, eine Kombination aus ‘Arbeitspädagogik’ und ‘sozialer Betriebspolitik’, die insbesondere den noch ungepräg-ten und unorganisierten jugendlichen Arbeiter für das Unternehmen ‘einfangen’ sollte.Google Scholar
  279. (265).
    Vgl. Carl Arnhold, Der menschliche Faktor im Betriebe, in: Der Werksleiter, 2. Jg., 1928, S. 650 ff. und S. 653. Vgl. auch Fricke, Sie suchen die Seele, a.a.O., S. 4.Google Scholar
  280. (266).
    C.R. Arnhold, Das Dinta und die Gewerkschaften, in: Wirtschaftliche Nachrichten für Rhein und Ruhr, 10.2.1927, S. 150.Google Scholar
  281. (267).
  282. (268).
  283. (269).
    Vgl. ebd., S. 149 f.Google Scholar
  284. (270).
    Zitiert nach Fricke, Dintageist, a.a.O., S. 23.Google Scholar
  285. (271).
    Vgl. Arnhold, Das Dinta und die Gewerkschaften, a.a.O., S. 153.Google Scholar
  286. (272).
    Ebd., S. 153 f.Google Scholar
  287. (273).
    Vgl. dazu Erich Sommerfeld, Der persönliche Umgang zwischen Führung und Arbeiterschaft im deutschen industriellen Großbetrieb (vom Standpunkt der Führung aus gesehen), in: Goetz Briefs (Hrsg.), Probleme der sozialen Werkspolitik (Schriften des Vereins für Sozialpolitik, B. 181,2), München und Leipzig 1935, S. 1 ff. unter Bezugnahme auf Adolf Friedrich (AFAS).Google Scholar
  288. (274).
    Arnhold, Das Dinta und die Gewerkschaften, a.a.O., S. 151.Google Scholar
  289. (275).
    Vgl. dazu II.4.2.2.Google Scholar
  290. (276).
    Zitiert aus dem Dintaprogramm nach Tony Sender, Das “Dinta” im Kampf um die Arbeiterseele, in: Betriebsräte-Zeitschrift für Funktionäre der Metallindustrie, 8. Jg., 30.4.1927, S. 260.Google Scholar
  291. (277).
    Fricke, Sie suchen die Seele, a.a.O., S. 54.Google Scholar
  292. (278).
    Vgl. ders., Dintageist, a.a.O., S. 7 ff. und S. 26.Google Scholar
  293. (279).
    Vgl. die beiden in der Schriftenreihe des Instituts erschienenen Studien: Willy Hellpach/R. Lang, Gruppenfabrikation, Berlin 1922 undGoogle Scholar
  294. (279a).
    Eugen Rosenstock, Werkstattaussiedlung. Untersuchungen über den Lebensraum des Industriearbeiters in Verbindung mit Eugen May und Martin Grünberg, Berlin 1922.Google Scholar
  295. (280).
    Hellpach hielt von diesem ‘Praktiker’ nur wenig.Google Scholar
  296. (281).
    Vgl. W. Poppelreuter, Erforschung der industriellen Schwerarbeit, in: Deutsche Bergwerks-Zeitung, Nr. 29 vom 4.2.1925.Google Scholar
  297. (282).
    Ebd. vgl. zu Friedrichs konzeptioneller Distanz zur Psychotechnik, ebd., Nr. 289 vom 12.12.1934 und Adolf Friedrich, Auswirkungsfelder, in: ebd., Nr. 129 vom 27.5.1925. Auch Friedrich betone die Neutralität der AFAS gegenüber den Gewerkschaften. Gleichzeitig beanspruche er den Aufbau einer umfassenden “Lebensführungsschulung”. Vgl. “Der Mensch im Fabrikbetrieb. Prof. Friedrich und seine Anstalt für Arbeitskunde”, Bericht in: Frankfurter Zeitung, Nr. 268 vom 11.4. 1931.Google Scholar
  298. (283).
    Vgl. Alfred Striemer, Der Industriearbeiter, Breslau 1923, S. 27.Google Scholar
  299. (284).
    Vgl. Wl. Eliasberg, Das Arbeitereinstellbüro in einem Großbetrieb, in: Der Arbeitgeber, 15. Jg., 1925, S. 421 f.Google Scholar
  300. (285).
    Vgl. Fritz Giese, Der Durchschnittsmensch als Objekt der Sammelforschung, in: Zeitschrift für angewandte Psychologie, Bd. 36, 1930, S. 16 sowie ders. Entwicklungslinien der Arbeitswissenschaft, in: Maschinenbau, Bd. 7, 1928, S. 153.Google Scholar
  301. (286).
    Vgl. Arbeitsforschung in der Schwerindustrie. Bericht über die Tätigkeit der Forschungsstelle für industrielle Schwerarbeit der Vereinigten Stahlwerke A.G. von Mai 1925 bis Mai 1929, erstattet von A. Wallichs/W. Poppelreuter/R.C. Arnhold und K.H. Fraenkel, DüsseldorfGoogle Scholar
  302. 1930, S. 7 sowie L. Urwick, Das Wesen der Rationalisierung, Bd. 1, Stuttgart 1930, S. 15.Google Scholar
  303. (287).
    RKW (Hrsg.), Der Mensch und die Rationalisierung, Bd. 1, Jena 1931, S. VI. Noch expliziter wurden die ‘soziologische Akzentsetzung’, Bereitstellung von “arbeitssozialen Hilfsmitteln für die Bestgestaltung der Arbeit” und soziologische Wirkungsforschung in der vertraulichen Programmschrift des RKW an Ministerialrat Dr. Otto Ulrichs (Preußisches Handelsministerium) genannt, vgl. Schreiben vom 10.10.1931, Anlage 5, S. 2 und S. 7, ZStA Merseburg, Rep. 120 BB XV, Nr. 69, Bd. 4.Google Scholar
  304. (288).
    Paul Rieppel, Die Zusammenarbeit im Betieb, in: F. Ludwig (Hrsg.), Direktor der Siemens-Schuckert Werke, Berlin), Der Mensch im Fabrikbetrieb (Schriften der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Betriebsingenieure, Bd. VII), Berlin 1930, S. 191.Google Scholar
  305. (289).
  306. (290).
    Vgl. Fricke, Dintageist, a.a.O., S. 27.Google Scholar
  307. (291).
    Im folgenden zitiert nach der Wiedergabe, in: Gewerkschafts-Zeitung vom 22.1.1927, S. 59 f.Google Scholar
  308. (292).
    Vgl. ebd., S. 59 f. Vgl. auch Deutsche Handelswacht, 33. Jg., 22.12. 1926, S. 24. Vgl. im übrigen Kapitel II.4.2.2.Google Scholar
  309. (293).
    Arnhold, Das Dinta und die Gewerkschaften, a.a.O., S. 151.Google Scholar
  310. (294).
    So der ehemalige Sozialsekretär Winschuh, zit. nach Bunk, Erziehung und Industriearbeit, a.a.O., S. 255.Google Scholar
  311. (295).
    Winschuh, zit. ebd.Google Scholar
  312. (296).
  313. (297).
    Paul Karrenbrock (Rezension), in: Der Arbeitgeber, 20. Jg., 1930, S. 656.Google Scholar
  314. (298).
    Goetz Briefs, Vorwort, in: Ders. (Hrsg.), Probleme der sozialen Werkspolitik, Teil 1: Peter C. Bäumer, Das Deutsche Institut für technische Arbeitsschulung (Dinta), München und Leipzig 1930, S. VII.Google Scholar
  315. (299).
    Vgl. ebd., S. V.Google Scholar
  316. (300).
    Vgl. Hellpach/Lang, Gruppenfabrikation, a.a.O., S. 8 ff. und S. 20 ff.Google Scholar
  317. (301).
    Vgl. Rosenstock, Werkstattaussiedlung, a.a.O., S. 152 ff. Vgl. auch ders., Lebensarbeit in der Industrie, Berlin 1926; ders., Zerfall und Ordnung des Industrievolkes, a.a.O.; ders., Soziologie, 2. Aufl., Stuttgart u.a. 1968, Bd. 1, S. 9 f. und S. 241 ff.Google Scholar
  318. (302).
    Die AG für Industriereform stand unter der Leitung von CA. Burberg. Vgl. ders., Fließarbeitsreform. Konstruktive Richtlinien für die wirtschaftliche und soziale Weiterentwicklung der Fabrikationsmethoden, in: Sozialrechtliches Jahrbuch, Bd. 2, 1931, S. 158–168 (zu Bloch S. 166). Die fordistische Fließarbeit kritisierte Burberg als ‘Freiheitsberaubung’ und Rückfall in den von Marx bereits analysierten Typ zwangsverbundener, überspezialisierter Manufakturarbeit. Sie behindere Automatisierung und Höherqualifizierung, vgl. ebd., S. 159 f. und S. 168. Die ‘Arbeitsgemeinschaft für Industriereform’, die aus Ingenieurkreisen hervorgegangen war, berichtete regelmäßig über ihre Arbeit in den Zeitschriften: ‘8 Uhr Handelsblatt’, Neue Börsenzeitung, Klein-Kapitalist, Wege zur Arbeit (Hrsg. von Goetz Briefs), Der Funker, Neue Zeit, Freis Volk, Apparatebau, Wirtschaftlichkeit etc. Vgl. Einladungen zu den Sitzungen am 9.9.1928, 3.8.1932, in: ZStA Merseburg, Rep. 92, NL Sombart, Nr. 2d1und 2h.Google Scholar
  319. (303).
    Vgl. Josef Winschuh, Betriebsrat oder Gewerkschaft. Beiträge zur Soziologie des Betriebsrätewesens, Essen 1922.Google Scholar
  320. (303a).
    Vgl. auch die positive Aufnahme dieser Schrift eines Sozialsekretärs aus der Großindustrie bei den Gewerkschaften, vgl. T.S. (Toni Sender), Rezension, in: Betriebsräte-Zeitschrift für die Funktionäre der Metallindustrie, 3. Jg., 1922, S. 864.Google Scholar
  321. (303b).
    Vgl. des weiteren Josef Winschuh, Praktische Werkspolitik. Darstellung einer planmäßigen Arbeitspolitik im modernen Fabrikbetriebe, Berlin 1923. Nach Winschuhs Modell ‘begrenzter sachlicher Kooperation’ richte sich die soziale Betriebspolitik der Borsig-Werke in Berlin,Google Scholar
  322. (303c).
    vgl. Ernst Michel, Industrielle Arbeitsordnung, Jena 1932, S. 48.Google Scholar
  323. (304).
    Vgl. Theodor Brauer, Das Betriebsrätegesetz und die Gewerkschaften, Jena 1920; ders., Die Krisis der Gewerkschaften, Jena 1924; ders., Betriebsorganisation und Betriebsräte, in: Soziale Praxis, 20. Jg., 1920, Sp. 1351 ff.; ders., Der Gewerkschaftssekretär. Materialien zur sozialrechtlichen Stellung des Gewerkschaftssekretärs, in: Sozialrechtliches Jahrbuch, Bd. 2, 1931, S. 657–130; ders., Der Gewerkschaftssekretär. Abschluß des Vorberichts, in: Ebd., Bd. 3, 1932, S. 32–61.Google Scholar
  324. (304a).
    Vgl. zu Brauers gewerkschaftlicher Funktionärstätigkeit: Michael Schneider, Die christlichen Gewerkschaften 1894–1933, Bonn 1982Google Scholar
  325. (304b).
    sowie L.H. Adolf Geck/Bernhard Ridder (Hrsg.), Theodor Brauer. Ein sozialer Kämpfer. Gedenkschrift zur 10 Wiederkehr seines Todestags, Köln 1952 (zur Betriebssoziologie, S. 19 f.).Google Scholar
  326. (305).
    Vgl. Theodor Cassau, Die Gewerkschaftsbewegung,. Ihre Soziologie und ihr Kampf, in: Soziale Organisation der Gegenwart, hrsg. v. Ernst Grünfeld, Halberstadt 1925; ders., Das Führerproblem innerhalb der Gewerkschaften, Berlin 1925. Cassau war lange Zeit Sekretär des Holzarbeiterverbandes.Google Scholar
  327. (306).
    Marcel Berthelot, Die Betriebsräte in Deutschland, Mannheim, Berlin, Leipzig 1926.Google Scholar
  328. (307).
    Vgl. Kurt Brigl-Matthiaß, Das Betriebsräteproblem, Berlin und Leipzig. 1926.Google Scholar
  329. (308).
    Vgl. die Schrift des Ingenieurs Werner zur Megede, Volkswirtschaftliche und soziale Auswirkungen des Betriebsrätegesetzes. Nach Erfahrungen in Großunternehmungen der Berliner Metallindustrie, München und Berlin 1927.Google Scholar
  330. (309).
    Vgl. Arthur Dissinger, Das freigewerkschaftliche Organisationsproblem. Eine soziologische Studie, Jena 1929.Google Scholar
  331. (310).
    Vgl. Adolf Dünnebacke, Das Werk. Erfahrungen und Überlegungen aus zehnjähriger Betriebsarbeit. Mit einem Vorwort von Richard Woldt, Berlin 1932. Vgl. dazu die Rezension in: Neue Blätter für den Sozialismus, 4. Jg., 1933, S. 268, in der diese Untersuchung als “eine betriebssoziologische Studie ersten Ranges” bezeichnet wurde.Google Scholar
  332. (311).
    Vgl. Hermann Mönch, Soziologische Beziehungen des Betriebsrats, in: Gewerkschafts-Zeitung, 42. Jg., 1932, S. 102–104, S. 121 f. und S. 138 f.Google Scholar
  333. (312).
    Vgl. das von Hans Mars (Referent für Arbeitswissenschaft und Betriebspolitik) verantwortete Buch der Wiener Kammer für Arbeiter und Angestellte: Rationalisierung, Arbeitswissenschaft und Arbeiterschutz, 2. Aufl., Wien 1928 sowie ders., Von der negativen zur positiven Einstellung der freien Gewerkschaften gegenüber der sozialen Betriebspolitik, in: Briefs (Hrsg.), Probleme der sozialen Betriebspolitik, a.a.O., S. 90–132 (vgl. die Zusammenfassung einer Organisation partizipativer Betriebspolitik, S. 118–130; zum Aufgabenfeld eines innerbetrieblichen Forschungsdienstes, S. 129 f.).Google Scholar
  334. (313).
    Vgl. Sozialrechtliches Jahrbuch, Bd. 2, a.a.O., S. 211. Der ehemalige Briefs-Assistent Franz Müller wurde Brauers ständiger Mitarbeiter. Brauer geriet bald an ständische und NS-nahe Ideen eines autoritären Gesellschaftsmodells.Google Scholar
  335. (314).
    Vgl. I.R.I. Kongreß, Bericht, Vlissingen 1925. Vgl. Internationale Vereinigung für Bestgestaltung der Arbeit in Betrieben (I.R.I.), Bericht über den 1. Dreijahreskongreß zu Cambridge Juli 1928 über das Thema “Grundlegende Beziehungen zwischen allen an der Industrie beteiligten Gruppen”, II. Teil: Verhandlungsschrift der Tagung, Den Haag 1928.Google Scholar
  336. (314a).
    (Darin ist auch das Symposium enthalten “Der Beitrag der Sozialwissenschaften zu den industriellen Beziehungen” mit Beiträgen von Frieda Wunderlich, Charles S. Myers, P. Geddes und Victor Branford.) Über die nächste Tagung 1929 in Schloß Elmau/Bayern berichtete der betriebssoziologische Mitarbeiter aus dem Berliner Briefs-Kreis, Rudolf Schwenger, Der menschliche Faktor im Betrieb. Zur Tagung der Internationalen Vereinigung für Bestgestaltung der Arbeit im Betrieb (IRI), in: Germania, Nr. 356 vom 3.5.1929.Google Scholar
  337. (315).
    Vgl. E. Lübbe, Betriebsrat und soziale Betriebspolitik, in: Briefs (Hrsg.), Probleme der sozialen Betriebspolitik, a.a.O., S. 79 ff.Google Scholar
  338. (316).
    Vgl. Hendrik de Man, Der Kampf um die Arbeitsfreude. Eine Untersuchung auf Grund der Aussagen von 78 Industriearbeitern und Angestellten, Jena 1927.Google Scholar
  339. (317).
    Vgl. Neuloh, Arbeiterbildung im neuen Deutschland, a.a.O., S. 114.Google Scholar
  340. (318).
    Vgl. Felix L. Hartmann, Psychologie der Arbeiterbehandlung (Verlag Organisator A.G.), Zürich/Frankfurt am Main 1929.Google Scholar
  341. (319).
    Vgl. Plan des Instituts der Arbeit in Darmstadt (Arnold von Borsig/ Dr. Ing. E. v. Brauchitsch/Dipl.Ing. v. Bausch jr. — Schöller & Bausch), in: Bundesarchiv Koblenz, NL Rüstow, Nr. 16.Google Scholar
  342. (320).
    Vgl. Wladimir Eliasberg, Arbeit und Psychologie, in: Archiv für Sozialwissenschaft und Sozialpolitik, Bd. 50, 1923, S. 87–126; ders., Richtungen und Entwicklungstendenzen der Arbeitswissenschaften, in: ebd., Bd. 56, S. 66–101 und S. 687–732; ders., Über sozialen Zwang und unabhängige Arbeit, in: Zeitschrift für Völkerpsychologie und Soziologie, 4. Jg., 1928, S. 182–195; ders., Von der Vernunft bis zur Rationalisierung, Leipzig 1932; ders. (Hrsg.), Beiträge zur Arbeitspathologie und Motivationslehre, in: Monatsschrift für Psychiatrie und Neurologie, Bd. 74, 1929, S. 1–64; ebd., Bd. 81, 1931, S. 1–37 sowie weitere Beiträge seiner Mitarbeiter Jankau, Huth und Carola Lutz in folgenden Jahrgängen.Google Scholar
  343. (321).
    Vgl. Rönz, Leben und Werk von Wladimir G. Eliasberg, a.a.O., S. 12.Google Scholar
  344. (322).
    Vgl. etwa Norbert Altmann/Günter Bechtle, Betriebliche Herrschaftsstruktur und industrielle Gesellschaft, München 1971Google Scholar
  345. (322a).
    sowie Günter Bechtle, Betrieb als Strategie, Frankfurt/Main, New York 1980.Google Scholar
  346. (323).
    So beispielsweise Kern, Empirische Sozialforschung, a.a.O., S. 211.Google Scholar
  347. (324).
    Vgl. etwa Schmidt, Zur Geschichte der Industriesoziologie in Deutschland, a.a.O., S. 263.Google Scholar
  348. (325).
    Vgl. Kern, Empirische Sozialforschung, a.a.O., S. 294 und S. 300.Google Scholar
  349. (326).
    Z.B. Vierkandts Versuch ist zu nennen, an der Universität Berlin ein soziologisches Institut zu errichten. Ebenso kann auf Mathilde Vaer-tings Bemühungen um ein Institut für Machtsoziologie an der Universität Jena verwiesen werden. Beide scheiterten. Vgl. Vierkandts Anträge und Denkschriften vom 15.6.1925, 18.5.1926, 1927, 6.6.1928 bis 1931, in: ZStA Merseburg, Rep. 76 VA, Sek. 2, Tit. X, Nr. 219 sowie Mathilde Vaerting, Soziologie und Psychologie der Macht, Bd. 1. Die Macht der Massen, Berlin 1928, S. 4.Google Scholar
  350. (327).
    Während René König bei Briefs eine “ganz marxistisch orientierte Betriebssozi ologie” entdeckt (vgl. ders., Soziologie in Berlin, a.a.O., S. 31), sieht Wachtier im Briefs’schen Werk einen wesentlichen Beitrag “zur Etablierung und Festigung des Nationalsozialismus” (vgl. ders., Humanisierung der Arbeit, a.a.O., S. 95; ebenso Hinrichs, Um die Seele des Arbeiters, a.a.O., S. 264 ff., S. 296 f. und S. 300). Horace Taylor sagte diese Irritationen voraus, vgl. sein Vorwort zu Goetz Briefs, The Proletariat. A. Challenge to Western Civilization, New York and London 1937, S. XVIII. Ebenso gegensätzlich oder negativ zum von ihm konstatierten “Betriebsmilitarismus” stellte. Eine breitere Literaturbasis, als sie Hinrichs oder Wachtier heranziehen, zeigt, daß Königs Urteil, Briefs lehne militärische Betriebskonzeptionen vollkommen ab (a.a.O.), sich durchgängig bestätigt findet.Google Scholar
  351. (328).
    Niederschrift über die Besprechung am 25. April 1928 im Preußischen Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung, betreffend Errichtung eines Instituts für Betriebssoziologie an der Technischen Hochschule in Charlottenburg, in: ZStA Merseburg, Rep. 151 Ic, Nr. 6992, Bl. 128.Google Scholar
  352. (329).
    Ebd., Bl. 128 v.Google Scholar
  353. (330).
    Auch in dem ansonsten verdienstvollen Aufsatz von Manfred Wilke bleibt Riebensahms Rolle unausgeleuchtet. Vgl. ders., Goetz Briefs und das Institut für Betriebsoziologie an der Technischen Hochschule Berlin, in: Rürup (Hrsg.), Wissenschaft und Gesellschaft, a.a.O., Bd. 1, S. 335–351.Google Scholar
  354. (331).
    Das Wort ‘Betriebssoziologie’ wurde schon vor der Denkschrift von Briefs/Riebensahm aus dem September 1927 gebraucht. Ein nachweisbarer Entstehungskontext ist die in der ‘Revolution’ aufgekommene Forderung einzelner Bildungsexperten der Arbeiterbewegung, es müsse eine sozialistische Betriebslehre als Stütze der eigenen Politik in einem sozialisierten Betrieb geschaffen werden. (Beispiel: Lehrplan der Berliner Arbeiterräteschule unter dem USPD-Leiter Fritz Fricke). Später schwächte sich die Forderung nach einer ‘sozialen’ Betriebslehre ab, wie sie zuerst in den Betriebsräteschulungen in Münster und Frankfurt praktiziert wurde. In diesem Kontext kam der Begriff mit hoher Wahrscheinlichkeit auf. Walter Jost sprach vor der Denkschrift schon von der Betriebssoziologie als von einer existierenden Disziplin, vgl. ders., Werkstonpflege, in: Der Arbeitgeber, 17. Jg., 1927, S. 145.Google Scholar
  355. (332).
    Vgl. Degeners Wer ist’s? von 1935. Riebensahms Vater war Kaufmann. Vgl. im folgenden zu den Personalinformationen auch seine Personal-karte, in: Bundesarchiv Koblenz, R 21 Anhang. Vgl. auch Rürup (Hrsg.), Wissenschaft und Gesellschaft, a.a.O., Bd. 2, Anhang. Im folgenden nehmen unsere Personal informationen auf diese biographischen Quellen sowie auf die den Dissertationen angefügten Lebensläufe Bezug, ohne diese Quellen bei allen Einzeldaten jeweils wieder aufzuführen.Google Scholar
  356. (333).
    Walter Jost, Das Sozialleben des industriellen Betriebs. Eine Analyse des sozialen Prozesses im Betrieb (Schriftenreihe des Instituts für Betriebssoziologie und soziale Betriebslehre an der Technischen Hochschule zu Berlin, hrsg. von Goetz Briefs und Paul Riebensahm, Heft 2), Berlin 1932, S. 69.Google Scholar
  357. (334).
  358. (335).
    Alexander Rüstow/Verband deutscher Maschinenbauanstalten an Arnold Bergsträsser am 5.4.1927, in: Bundesarchiv Koblenz, NL Rüstow, Nr. 17.Google Scholar
  359. (336).
    Riebensahm war zeitweise im Vorstand des Ausschusses für Wirtschaftliche Fertigung des RKW.Google Scholar
  360. (337).
    Vgl. sein nachdenkliches Buch: Paul Riebensahm, Der Zug nach U.S.A., Berlin 1924.Google Scholar
  361. (337a).
    Vgl. auch Hilde Weiss, Rationalisierung und Arbeiterklasse. Zur Rationalisierung der deutschen Industrie, Berlin 1926, S. 30 f.Google Scholar
  362. (338).
    Vgl. Arved Dach, Menschenbehandlung in der Industrie. Eine betriebssoziologische Studie, Diss. TH Braunschweig (Referent Theodor Geier) 1931, S. 20 f. Vgl. auch das von der Akademie (“Deutscher Schule für Volksforschung und Erwachsenenbildung” herausgegebene ‘Jahrbuch für Erwachsenenbildung’, Bd. I, Stuttgart 1929; Bd. II, Stuttgart 1930.Google Scholar
  363. (339).
    Vgl. Geschäftliche Mitteilung des RDI vom 20.9.1927, in: Bundesarchiv Koblenz, NL Silverberg, Nr. 272, Bl. 92.Google Scholar
  364. (340).
    Vgl. Personal karte, in: Bundesarchiv Koblenz, R. 21 Anhang.Google Scholar
  365. (341).
    Vgl. Goetz Briefs, Dankesrede, in: Verleihung der akademischen Würde Doctor rerum politicorum honoris causa... durch die Technische Universität Berlin am 7. Juli 1967, TU Berlin — Akademische Reden, Nr. 46, Berlin 1967, S. 16.Google Scholar
  366. (342).
    Vor Vertretern von Ministerien, Gewerkschafts- und Industrieverbänden versicherte Riebensahm etwa, daß “seine eigene langjährige Betriebserfahrung eine Garantie gegen Weltfremdheit bieten werde”. Vgl. Niederschrift über die Besprechung am 25. April 1928, a.a.O., Bl. 129.Google Scholar
  367. (343).
    So Dr. Dr. Adolph Geck in einem Gespräch m.d. Verf. am 4.2.1981.Google Scholar
  368. (344).
    Vgl. Bernhard Pfister, Goetz Briefs zum 80. Geburtstag, in: J. Broermann und Ph. Herder-Dorneich (Hrsg.) Soziale Verantwortung. Festschrift für Goetz Briefs zum 80. Geburtstag, Berlin 1968, S. XII f.Google Scholar
  369. (345).
    Vgl. die von Boese, Bräuer und von Dietze verfaßte Liste, ca. AprilGoogle Scholar
  370. 1932, in: ZStA Merseburg, Rep. 196, o.Nr.Google Scholar
  371. (346).
    Goetz Briefs, Die wirtschafts- und sozialpolitischen Ideen des Katholizismus (1925), in: Ders., Ausgewählte Schriften, Berlin 1980, Bd. 1, S. 106 f.Google Scholar
  372. (347).
    Vgl. Kapitel III.4.3.1.Google Scholar
  373. (348).
    Goetz Briefs, Das gewerbliche Proletariat (1926), in: Ders., Ausgewählte Schriften, Bd. 1, a.a.O., S. 310.Google Scholar
  374. (349) Vgl. Prof. Dr. Scheidl, Laudatio, in: Verleihung der akademischen Würde... durch die TU Berlin, a.a.O., S. 8. Den Proletariats-Aufsatz hatte sich Max Weber laut seinem ersten Autorenplan für den ‘Grundriß der Sozialökonomik’ selbst vorbehalten. Es ist mehr als fraglich, ob Weber vor seinem Tod 1920 von diesem Plan abgerückt war, zumal der weitere Verlauf der durch den Ersten Weltkrieg unterbrochenen Herausgabe des ‘Grundrisses’ damals in der Revolutionszeit wahrscheinlich nicht überschaubar war. Die Genehmigung für die Weiterverwendung des ‘Proletariat’-Aufsatzes im Exil besorgte sich Briefs jedenfalls bei Lederer, vgl. Briefs, The Proletariat, a.a.O., S. VIII. Eine kritische Briefs-Biographie, die seine ‘Wandlungen’ ebenso vermerkt wie in Umlauf gesetzte Irrtümer (etwa Briefs’ direkte Brentano-Schülerschaft) korrigiert, fehlt. Ein bei spiel für diesen unkritischen Umgang ist die wenig informative Kurzbiographie von Wilhelm Weber, Goetz A. Briefs (1889 – 1974), in: Zeitgeschichte in Lebensbildern, Bd. 3: Aus dem Katholizismus des 19. und 20. Jahrhunderts, hrsg. v. Jürgen Arez u.a., Mainz 1979, S. 235–246.Google Scholar
  375. (350).
    Vgl. Briefs, Zur Kritik der klassischen Gewerkschaftstheorie (1920), in: Ders., Schriften, a.a.O., Bd. 2, S. 547 ff.Google Scholar
  376. (351).
    Briefs faßte die Gewerkschaften weitgehend “als proletarische Institution des Lohnsystems” innerhalb der “Arbeitsverfassung des Kapitalismus” auf, vgl. ders., Gewerkschaftswesen und Gewerkschaftspolitik (1927), in: Ebd., S. 557–633, hier S. 560 f.Google Scholar
  377. (352).
    Vgl. Boese, Geschichte des Vereins für Sozialpolitik, a.a.O., S. 202.Google Scholar
  378. (353).
    Vgl. ebd., S. 211 und S. 216.Google Scholar
  379. (354).
    Vgl. die Verhandlungen der Sachverständigenkommission für Fragen der Arbeitslosenversicherung, Juli 1929, Berlin 1929. Briefs lehnte die von den Arbeitgebern vorgeschlagene radikale Verengung des Kreises der Versicherten und Beschneidung der Versicherungsleistungen ab, vgl. ders., Reform der Arbeitslosenversicherung, in: Magazin der Wirtschaft, 29. Jg., 1929, S. 799 ff.Google Scholar
  380. (355).
    Als solcher gehörte er dem geschäftsführenden Ausschuß des Weimarer Kreises der ‘Vernunftrepublikaner’ unter den Wissenschaftlern an. Mit dem Zentrumsetikett wurde auch Briefs’ Berufung an die Berliner TH versehen, vgl. Kurt Weichsel berger, Werdegang und Bedeutung von Professor Goetz Briefs, in: Humanismus und Technik, 11. Jg., 1967, S. 44–47.Google Scholar
  381. (355a).
    Vgl. Herbert Döring, Der Weimarer Kreis. Studien zum politischen Bewußtsein verfassungstreuer Hochschullehrer in der Weimarer Republik, Meisenheim am Glan 1975, S. 98.Google Scholar
  382. (356).
    Vgl. Rosenberg, Geschichte der Weimarer Republik, a.a.O., S. 123 f. und S. 207. Vgl. auch Klaus Breuning, Die Vision des Reiches. Deutscher Katholizismus zwischen Demokratie und Diktatur, Diss. Münster 1969.Google Scholar
  383. (357).
    Hierhin gehörte Briefs’ Mitarbeit am Konzept einer “berufsständischen Ordnung”, das klar seinen betriebssoziologischen Einsichten widersprach. Vgl. die unter seiner Mitarbeit (aus dem Kreis katholischer Soziologen) entstandene Gemeinschaftspublikation: Josef van der Velden (Hrsg.), Die berufsständische Ordnung. Idee und praktische Möglichkeiten, Köln 1932. Van der Velden war Organisator des ‘Königswinterer Kreises’, einer losen Vereinigung einiger katholischer Soziologen (darunter Th. Brauer, G. Briefs, G. Gundlach, P. Jostok, O. v. Nell-Breuning, W. Schwer, Franz Müller u.a.), die 1932 ein wissenschaftliches Institut am ‘Volksverein für das katholische Deutschland’ gründeten. Vgl. Oswald v. Neil-Breuning, Der Königswin-terer Kreis und sein Anteil an ‘Quadragesimo anno1, in: Broermann/ Herder-Dorneich (Hrsg.), Soziale Verantwortung, a.a.O., S. 572 f. Zu Briefs vgl. S. 578.Google Scholar
  384. (358).
    Vgl. zu Briefs’ Beteiligung an der konservativen ‘Review of Politics’ sowie an der von Sozialdemokraten initiierten German Labor Delegation: Joachim Radkau, Die deutsche Emigration in den USA. Ihr Einfluß auf die amerikanische Europapolitik 1933–1945, Düsseldorf 1971, S. 186 und S. 225.Google Scholar
  385. (359).
    Er ließ seinen Assistenten dabei relativ freie Hand, so Dr. Geck am 4.2.1981 d. Verf. gegenüber. Vgl. auch die im Literaturverzeichnis aufgeführten Dissertationen von Max Beyer (Soziale Baubetriebe), Arved Dach (Stahlverein), Kurt Kitzke (Siemens, Osram). Friedrich Schildberger (Bosch), Erich Sommerfei dt (Siemens), Rolf von Wachter (Siemens). Hier wird auch der Kontaktkreis der Firmen deutlich.Google Scholar
  386. (360).
    Vgl. dazu Wilke, Goetz Briefs und das Institut für Betriebssoziologie..., a.a.O., S. 347. Ebenso Dr.Dr. Geck in Gesprächen mit d. Verf. am 4.2.1981 und 14.4.1983.Google Scholar
  387. (361).
    Vgl. etwa Rudolph J. Schwenger, The Sociology of Human Relations in Industry, in: The American Catholic Sociological Review, Bd. 3, 1942, S. 40 ff.Google Scholar
  388. (362).
    Vgl. Walter Jost, Die australische Lohngesetzgebung unter besonderer Berücksichtigung der Theorie Lujo Brentanos, Diss. Frankfurt/Main 1924. Die australische Lohngesetzgebung hatte Brentano als eine Realisierung ausgegeben, die seinen theoretischen Schlußfolgerungen entspreche. In einer z.T. polemischen Kritik bemühte sich Jost um den Nachweis, “daß das ‘System Brentano’ in der sozialpolitischen Praxis vollkommen zusammengebrochen ist”. (S. 109) Josts Kritik ging über die auch von Briefs vorgetragene weit hinaus und schlug in eine antigewerkschaftliche Position um. (Vgl. S. 111 ff.)Google Scholar
  389. (363).
    Dr.Dr. Geck in einem Gespräch mit d. Verf. vom 4.2.1981.Google Scholar
  390. (364).
    So Dr.Dr. Geck in einem Gespräch mit d. Verf. am 14.4.1983. Vgl. im übrigen Kapitel II.4.2.2.Google Scholar
  391. (365).
    Vgl. Dach, Menschenbehandlung in der Industrie, a.a.O., S. 11.Google Scholar
  392. (366).
    Vgl. im folgenden Goetz Briefs, Betriebssoziologie, in: Alfred Vierkandt (Hrsg.), Handwörterbuch der Soziologie, unveränd. Nachdruck der 1931 erschienen Ausgabe, Stuttgart 1959, S. 31–52; Geck, Die sozialen Arbeitsverhältnisse, a.a.O., S. 11 ff.Google Scholar
  393. (367).
    Briefs/Riebensahm, Denkschrift betr. Errichtung eines Instituts für Betriebssoziologie und soziale Betriebslehre an der Technischen Hochschule zu Berlin (ca. Anfang 1928), in: ZStA Merseburg, Rep. 151 Ic, Nr. 6992, Bl. 121 f.Google Scholar
  394. (368).
    Walter Jost, Zur Soziologie des Betriebs, in: Die Arbeit, 6. Jg., 1929, S. 364 und ders., Das Sozialleben des industriellen Betriebs, a.a.O., S. 68.Google Scholar
  395. (369).
    Vgl. Adolph Geck, Betriebssoziologie, in: Der Volkswirt, 1931, S. 56.Google Scholar
  396. (370).
    Vgl. Briefs, Das gewerbliche Proletariat, a.a.O., S. 301 ff.Google Scholar
  397. (371).
    Vgl. ebd., S. 217. Vgl. auch Neil-Breuning, der darauf hinweist, daß dieses von Briefs und Paul Jostock ausdrücklich vertretene Theorem der ‘zwei Möglichkeiten’ in der damaligen päpstlichen Verkündigung der katholischen Sozi allehre bemerkenswerterweise verschwiegen wurde. Diese ging “über die nicht-realisierte Alternative mit Stillschweigen hinweg.” Ders., Der Königswinterer Kreis und sein Anteil an “Quadragesimo anno”, a.a.O., S. 578.Google Scholar
  398. (372).
    Briefs, Das gewerbliche Proletariat, a.a.O., S. 217.Google Scholar
  399. (373).
    Vgl. ebd., S. 216 ff., S. 223 f. und S. 226.Google Scholar
  400. (374).
    Ebd., S. 224.Google Scholar
  401. (375).
    Ebd., S. 217. Dieser Kapitalismusbegriff schwächte sich in späteren Formulierungen dahingehend ab, daß Briefs unter Kapitalismus die soziale Ausformung der individualistischen Marktwirtschaft unter der historischen Bedingung einer Polarisierung von Besitz und Nichtbe-sitz verstand.Google Scholar
  402. (376).
    Briefs, Kapitalismus, soziale Frage und Kirche (1932), in: Ders., Ausgewälte Schriften, Bd. 1, S. 118.Google Scholar
  403. (377).
    Vgl. Briefs, Gewerkschaften und Gewerkschaftspolitik, a.a.O., S. 557 ff. und S. 627 ff.Google Scholar
  404. (378).
    Vgl. ebd., S. 630.Google Scholar
  405. (379).
    Ebd., S. 631.Google Scholar
  406. (380).
    Vgl. Briefs, Das gewerbliche Proletariat, a.a.O., S. 284.Google Scholar
  407. (381).
    Ebd., S. 292 und S. 291.Google Scholar
  408. (382).
    Vgl. ders., Soziale Theorie des Kapitalismus — Theorie der Sozialpolitik, a.a.O., Sp. 1048 sowie ders., Dankesrede (1967), a.a.O., S. 16.Google Scholar
  409. (383).
    Ders., Betriebssoziologie, in: Vierkandt (Hrsg.), Handwörterbuch der der Soziologie, a.a.O., S. 48 und S. 47.Google Scholar
  410. (384).
    Vgl. ebd., S. 48 sowie die Kritik am Vertreter der Schwerindustrie: K.A. Freundt, ebd., S. 47.Google Scholar
  411. (385).
    So Briefs’/Riebensahms Kennzeichnung der dominierenden ‘alten’ Perspektive der Betriebsprobleme, in: Dies., Denkschrift betr. Errichtung eines Instituts..., a.a.O., Bl. 120.Google Scholar
  412. (386).
    Diesen Gegensatz zur psychotechnischen Perspektive verwischte z.T. Briefs’ Darstellungsweise, die eigene Konstatierungen von denen anderer Autoren und Zeugnisse nicht klar absetzte, vgl. etwa Briefs, Die Rationalisierung der Arbeit, a.a.O., S. 49 f.Google Scholar
  413. (387).
    Vgl. Adolph Geck, Wirtschaftsbetriebliche Verfassung, in: Internationales Handwörterbuch des Gewerkschaftswesens, Bd. 2, Berlin 1932, S. 2032 sowie ders., Die Arbeitsverhältnisse im Wandel der Zeit, a.a.O., S. 3 f. und S. 31 f.Google Scholar
  414. (388).
    Vgl. Jost, Das Sozialleben des industriellen Betriebs, a.a.O., S. 3.Google Scholar
  415. (389).
    Vgl. Briefs, Betriebssoziologie, in: Vierkandt (Hrsg.), Handwörterbuch der Soziologie, a.a.O., S. 31–34.Google Scholar
  416. (390).
    Vgl. diesen Widerspruch in der Argumentation bei König, Soziologie in Berlin, a.a.O., S. 45 und S. 48 f. König trifft u.E. überdies Briefs’ Argumentation zur militärischen Organisation des Betriebs nicht voll. Briefs meinte gerade, daß durch ausgeklügelte Kontroll-systeme die Chancen z.B. für spontane Gruppenbildungen im Betrieb unmöglich gemacht würden, dafür aber außerhalb des Betriebs ‘be-triebsfeindliche’ Arbeiterselbsthilfevereine entstünden. Briefs’ Aussage kann empirisch leicht erschüttert werden. Aber die Verhaltenstendenz in deutschen Betriebsleitungen beschrieb Briefs zutreffend. Ein scheinbar fernliegendes Beispiel: In der Refa-Mappe von 1932, Blatt VII/2, wurden Normen für Verlustzeiten als Zuschlagsfaktoren dargestellt. Da wurden Normen anhand eines 10 Tage lang “beobachteten” Drehers aufgestellt. In 10 Tagen benutzte er 9mal die Toilette; insgesamt 13,7 Minuten sprachen Vorgesetzte mit ihm. Mit Kollegen redete er während der Arbeitszeit überhaupt nicht. Wo bleiben bei solchen unterworfenen und Refa-normierten “Industriesoldaten” die ‘informellen Gruppen’? (Zit. in: Vierteljahreshefte der Berliner Gewerkschaftsschule, Jg. 1930, S. 27).Google Scholar
  417. (391).
    Goetz Briefs, Zur Soziologie des Betriebs, in: Soziale Praxis, 40. Jg., 1931, Sp. 33–39; Adolph Geck, Staatliche Sozialpolitik — Ge-sellschaftspolitik — betriebliche Sozialpolitik, in: ebd., Sp. 46–52, 82–87.Google Scholar
  418. (392).
    Walter Jost, Zur Soziologie des Betriebs, in: Die Arbeit, 6. Jg., 1929, S. 362–368.Google Scholar
  419. (393).
    Goetz Briefs, Betriebsoziologie, in: Jahrbuch für Sozialpolitik, (Hrsg. von Staatssekretär Geib), 1931, S. 52–58.Google Scholar
  420. (394).
    Adolph Geck, Betriebssoziologie, in: Der Volkswirt, 1931, S. 52–58.Google Scholar
  421. (395).
    Walter Jost, Soziale Betriebsführung, in: Ruhr und Rhein — Wirtschaftszeitung, 11. Jg., 1930, S. 50–52; ders., Die soziale Betriebspolitik industrieller Unternehmungen, in: ebd., S. 482–486; ders., Grundlagen der betrieblichen Sozialpolitik, in: ebd., S. 1417–1421.Google Scholar
  422. (396).
    Walter Jost, Ders., Institut für Betriebssoziologie, in: Technische Hochschule, 9. Jg., 1930/31, S. 127 f.Google Scholar
  423. (397).
    Goetz Briefs (Hrsg.), Probleme de sozialen Betriebspolitik. Vorträge im Außeninstitut der TH, Berlin 1930.Google Scholar
  424. (398).
    Ders., Die Tätigkeit des ‘Instituts für Betriebsoziologie’, in: Soziale Praxis, 41. Jg., 1932, Sp. 1427.Google Scholar
  425. (399).
    Ders., Betriebsoziologie, in: Jahrbuch für Sozialpolitik, a.a.O., S. 120.Google Scholar
  426. (400) Vgl. ders., Amerikanische Arbeitsverfassung, in: Soziale Praxis, 38. Jg., 1929, Sp. 201–205. Zwei Jahre später bemerkte Briefs, Amerika stehe am “Vorabend einer verschärften sozialen Distanzierung und eines sich regenden Klassenbewußtseins”, in: ders., Proletariat, in: Vierkandt (Hrsg.), Handwörterbuch, a.a.O., S. 451. Vgl. Adolph Geck, Eine neuer Weg zur Arbeitsgemeinschaft (Ein amerikanischer Schritt), in: Soziale Revue, Jg. 1928, Heft 2, S. 64–72. Vgl. auch die Dissertation des Briefs-Schülers Rolf von Wachter, Typen der betrieblichen Personal Verfassung in den Vereinigten Staaten von Amerika (1932 vorgelegt), Erfurt 1935. Weitere Quellen des Amerika-Bezuges der Berliner Betriebssoziologen: H.B. Butler, Die Beziehungen zwischen den Arbeitgebern und Arbeitnehmern in den Vereinigten Staaten (Internationales Arbeitsamt — Studien und Berichte,-A, Nr. 27), Genf 1927 sowie Hermann Feldmann, Survey of Research in the Field of Industrial Relations (Social Science Research Council), New York 1928.Google Scholar
  427. (401).
    Vgl. Briefs, Die Tätigkeit des ‘Instituts für Betriebssoziologie’, a.a.O., Sp. 1426.Google Scholar
  428. (402).
    Ders., Arbeiter und Arbeiterbewegung (1931), in: ders., Ausgewählte Schriften, Bd. 2, S. 146.Google Scholar
  429. (403).
    Ders., Die Tätigkeit des ‘Instituts für Betriebssoziologie’, a.a.O., Sp. 1426.Google Scholar
  430. (404).
  431. (405).
    So Woldt im Hinblick auf seine Erfahrungen an der Berliner TH, in: ders., Betriebssoziologische Studien I, a.a.O., S. 83.Google Scholar
  432. (406).
    Vgl. ebd., S. X.Google Scholar
  433. (407).
    So der prominente Ingenieur Riedler, zit. nach: Willi Prion, Ingenieur und Wirtschaft, Berlin 1930, S. 13.Google Scholar
  434. (408).
    Vgl. ebd., S. 45 f.Google Scholar
  435. (409).
    Zit. nach: Berliner Tageblatt, Nr. 91 vom 23.2.1928.Google Scholar
  436. (410).
    So durch Geiger in Braunschweig und Wilbrandt an der TH Dresden. Vgl. zu Wilbrandt, der im weiteren nicht berücksichtigt wird: Ders., Die moderne Industriearbeiterschaft, Stuttgart 1926; ders., Ihr glücklichen Augen, a.a.O., S. 339. Vgl. auch die bei ihm geplante Habil.-Schrift Ludwig Preller, Sozialpolitik in der Weimarer Republik, a.a.O. An der TH Charlottenburg lehrte Dunkmann seit Anfang der 20er Jahre Soziologie; an der TH München Dorn.Google Scholar
  437. (411).
    Vgl. Bramesfeld auf der RKW-Tagung ‘Der Mensch und die Rationalisierung’, Bericht über die Tagung am 27./28.2.1931, in: ZStA Potsdam, 62 DAF 3, Nr. 7407, Bl. 76.Google Scholar
  438. (412).
    ZStA Merseburg, Rep. 76 Va, Sek. 2, Tit. X, Nr. 219, Bl. 24.Google Scholar
  439. (413).
    Ebd., Bl. 22.Google Scholar
  440. (414).
    Ebd., Bl. 18. Diese Aufgabe sei “besonders dringlich geworden”, seitdem das gesellschaftliche Schicksal nicht mehr von einer rationalen Oberschicht bestimmt sei, “sondern die irrationalen Massen mitsprechen.” Ebd.Google Scholar
  441. (415).
    Drucksachen und Berichte des preußischen Landtags, 2. Wahlperiode, 1. Tagung 1925/27, Nr. 5444; 267. Sitzung am 30.3.1927, S. 18690.Google Scholar
  442. (416).
    ZStA Merseburg, Rep. 151 Ic, Nr. 6992, Bl. 130 f.Google Scholar
  443. (417).
    Briefs/Riebensahm, Denkschrift betreffend die Ausgestaltung des sozialpolitischen Unterrichts an der Technischen Hochschule zu Charlottenburg vom 6. Sept. 1927, in: ZStA Potsdam, RWM, Nr. 10284, Bl. 173 f.Google Scholar
  444. (418).
    Ebd., Bl. 173.Google Scholar
  445. (419).
    Vgl. dazu die zweite Denkschrift, Briefs/Riebensahm betr. die Errichtung eines Instituts für Betriebssoziologie, a.a.O., Bl. 118 f.Google Scholar
  446. (420).
    Ebd., Bl. 124.Google Scholar
  447. (421).
    Dies erklärte Briefs auf der Beiratssitzung des Instituts am 26.6. 1931, vgl. ZStA Merseburg, 76 Vb, Sek. 5, Tit. XV, 78.A.Google Scholar
  448. (422).
    Ebd. Hier bestand eine Differenz zu Geck, der gerade die Ausbildung von Sozialingenieuren als Ziel des Instituts ausgab, vgl. ders., Der Sozialingenieur, in: Technik und Wirtschaft, 23. Jg., 1930, S. 194.Google Scholar
  449. (423) Vgl. Richter/Preußisches Kultusministerium an Finanzministerium am 30.7.1928, ZStA Merseburg, Rep. 151 Ic, Nr. 6992, Bl. 155 f. sowie Adolph Geck, Soziale Betriebsführung, München und Berlin 1938, S. 54.Google Scholar
  450. (424).
    So mußte ein Teil der Pflichtprüfung ‘Grundzüge der Volks- und Betriebswirtschaftslehre’ entweder mit Kenntnissen in ‘Industrie- und Sozialpolitik’ oder in ‘sozialer Betriebskunde’ bestritten werden. Daneben konnte als Wahlfach ‘Betriebsoziologie’ genommen werden, wobei eine zweisemestrige Vorlesung ‘soziale Betriebskunde’ und zwei zweisemestrige betriebssoziologische Übungen zu absolvieren waren. Für die Übungen mußten die Studenten bereits über Betriebserfahrungen verfügen, die mit Fragebogen ausgewertet wurden. Im ersten Teil der Vorlesung wurden ausgehend von den Gestaltungsfaktoren ‘Arbeitstechnik und Arbeitsorganisation’ der Einsatz, die berufliche Differenzierung, die Kooperation und das Lebensschicksal der Arbeitskräfte behandelt; der zweite Teil der Vorlesung zeigte die Gestaltungsfaktoren, die die Betriebspolitik umgeben. Ausgehend von den Organisationsgebilden der Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften wurde die außerbetriebliche Regelung der Arbeiterfrage dargestellt. Die Übungen beschäftigten sich mit den Gebieten der theoretischen und praktischen Betriebssoziologie. Der Praxisbezug beschränkte sich hierbei nicht auf eine Lehre derjenigen Mittel, die eine ‘rationalere’ Konfliktbewältigung im Betrieb ermöglichen. Dabei sollten Vorträge von Praktikern und bekannten Vertretern der verschiedenen betriebspolitischen Richtungen, freie Berichte der Studenten über ihre Werkserfahrungen, soziologische Studienarbeiten, Kontakte zu Berliner Betrieben, Betriebsbesichtigungen und die Diskussion aktueller Ereignisse zu einem gemeinsamen forschenden Lernen von Dozenten und Studenten führen. Vgl. Briefs/Riebensahm, Denkschrift betr. Errichtung eines Instituts für Betriebssoziologie, a.a.O.,; Prion, Ingenieur und Wirtschaft, a.a.O., S. 45 f., S. 65 f., S. 74 ff., S. 94, S. 96 und S. 105 und Briefs, Die Tätigkeit des ‘Instituts für Betriebsoziologie’, a.a.O.Google Scholar
  451. (425).
    Briefs/Riebensahm, Denkschrift betr. die Errichtung eines Instituts für Betriebssoziologie, a.a.O., Bl. 125.Google Scholar
  452. (426).
    Ministerialdirektor Richter, Niederschrift über die Besprechung am 25.4.1928, a.a.O., Bl. 129v.Google Scholar
  453. (427).
    Vgl. etwa vom Afa-Bund, Die Angestelltenbewegung 1925–1928, Berlin 1928, S. 269 sowie das gleiche Handbuch für die Zeit 1928–1931, Berlin 1931, S. 376. Unter den Benannten befindet sich der prominente Name Otto Suhr.Google Scholar
  454. (428).
    Vgl. ZStA Merseburg, Rep. 76 Vb, Sek. 5, Tit. XV, 78.A.Google Scholar
  455. (429).
    Briefs, Die Tätigkeit des ‘Instituts für Betriebssoziologie’, a.a.O., S. 1427.Google Scholar
  456. (430).
    Vgl. die Äußerungen von RR Dr. Hilde Oppenheimer/RAM und MR Dr. Hop-pe/RWM am 25.4.1928, in: Niederschrift der Besprechung..., a.a.O., Bl. 128 v f. Vgl. auch Vermerk zur Sitzung durch Hoppe, in: ZStA Potsdam, RWM, Nr. 10284, Bl. 178.Google Scholar
  457. (431).
    Vgl. Josef Winschuh, Ein System betrieblicher Sozialpolitik, in: Deutsche Wirtschaftszeitung, 29. Jg., 1932, S. 1219.Google Scholar
  458. (432).
    Vgl. Anlage zum Gesprächsvermerk vom 4.3.1932, in: Bundesarchiv Koblenz, R 73, Nr. 289.Google Scholar
  459. (433).
    Vgl. Briefs/Riebensahm, Denkschrift betreffend Ausgestaltung des sozialpolitischen Unterrichts (erste Denkschrift), a.a.O., Bl. 174.Google Scholar
  460. (434).
    Vgl. Riebensahms Kostenaufstellung für das Institut, in: ZStA Merseburg, Rep. 151 Ic, Nr. 6992, Bl. 131. Zum Vergleich: Spitzengrundgehälter für TH-Ingenieure à la Hertz und Karman betrugen jährlich 15.800 RM. Ein Oberassistent erhielt 5.000 RM, ein Assistent bekam 2.400 RM.Google Scholar
  461. (435).
    MR Richter an das preußische Finanzministerium am 30.7.1928, in: Ebd., Bl. 116.Google Scholar
  462. (436).
    Es fehlten natürlich kommunistische und völkische Richtungen.Google Scholar
  463. (437).
    Vgl. Briefs (Hrsg.), Probleme sozialer Werkspolitik, a.a.O.Google Scholar
  464. (438).
    Dr.Dr. Geck im Gespräch mit d. Verf. am 4.2.1981 und 14.4.1983.Google Scholar
  465. (439).
    Vgl. Franfurter Zeitung, Nr. 904 vom 3.12.1932 und Wilke, Goetz Briefs und das Institut für Betriebssoziologie, a.a.O., S. 347.Google Scholar
  466. (440).
    Thomas Bata, Moderner Unternehmergeist. Mein System, in: Mitteilungen der Gesellschaft für deutsche Wirtschafts- und Sozialpolitik, 3. Jg., 1929, Nr. 21/22, S. 207.Google Scholar
  467. (441).
    Vgl. Rudolf Schwenger, Das System Bat’a, in: Soziale Praxis, 37. Jg., 1928, Sp. 1137–1142.Google Scholar
  468. (442) Vgl. auch ders. (aus einem unveröffentlichten Besprechungsproto-koll), in: Sommerfeld, Der persönliche Umgang zwischen Führung und Arbeiterschaft, im deutschen industriellen Großbetrieb (vom Standpunkt der Führung aus gesehen), in: Goetz Briefs (Hrsg.), Probleme der Sozialen Werkspolitik, 2. Teil (Schriften des Vereins für Sozialpolitik, Bd. 181, 2) München und Leipzig 1935, S. 112.Google Scholar
  469. (443).
    Vgl. Rudolf Phillip, Der unbekannte Diktator Bata, Wien und Berlin 1928.Google Scholar
  470. (444).
    Die Arbeitnehmer ‘liehen’ die Werkzeuge, verkauften sich gegenseitig die Vorprodukte und verkauften die Endprodukte an Bata. Verluste trugen die Arbeitnehmer, die Gewinne legte laut Arbeitsvertrag Bata fest, wobei der dem Arbeitnehmer zukommende Teil noch teilweise zinslos Bata zur Verfügung gestellt werden mußte, ohne daß ein Recht auf Auszahlung bestand. Durch die niedrigen Grundlöhne, ein System der Strafabzüge, das Arbeitsmarktmonopol Batas im ländlichen Raum von Zlin, die Ausschaltung von Gewerkschaften in den Betrieben, die hohen Einlagen der Arbeitnehmer bei Bata, die ausschließliche Befugnis Batas, Verträge zu ändern und Konventionalstrafen festzulegen sowie den arbeitsvertraglichen Ausschluß gerichtlicher Überprüfung von Konventionalstrafen entstand ein für den fremden Beobachter nicht leicht durchschaubares Netz völliger Abhängigkeit der Beschäftigten. Bata mußte im Prozeß gegen den Journalisten vom Streitwert von 500.000 RM 18/20 tragen. Zugespielte Anweisungen Batas bewiesen, daß Bata vom Gericht befragte Zeugen aus dem Betrieb auf Falschaussagen festlegen wollte. Vgl. Der Schumacher, 43. Jg., Nr. 35 vom 28.8.1929 (Kammergerichtsurteil mit Begründung) sowie: Der freie Angestellte, Nr. 20 vom 16.10.1928, Der Deutsche, Nr. 220 vom 19.9. 1929, Schuhfabrikanten-Zeitung, Nr.65 vom 14.8.1929, Berliner Börsen Zeitung, Nr. 431 vom 15.9.1929 sowie Vossische Zeitung, Nr. 408 vom 30.8.1928.Google Scholar
  471. (445).
    Jost, Das Sozialleben des industriellen Betriebs, a.a.O.,Google Scholar
  472. (446).
    So traf Jost bereits die Unterscheidungen, die den später geprägten Begriffen ‘teamartige’ und ‘gefügeartige’ Kooperation entsprachen, vgl. ebd., S. 36 f. Er stützte sich dabei auf Beschreibungen aus dem Werkzeugmaschinenbau der Fritz Werner AG in Berlin, einem Hochofen-und einem Zechenbetrieb des Stahl Vereins.Google Scholar
  473. (447).
    Ebd., S. 81 und S. 83. Vgl. auch S. 79.Google Scholar
  474. (448).
    Vgl. ebd., S. 32 und S. 60 f.Google Scholar
  475. (449.
    Vgl. ebd., S. 79 f.Google Scholar
  476. (450).
    Vgl. ebd., S. 81.Google Scholar
  477. (451).
    Adolph Geck, Arbeiter als Unternehmer oder Werksdirektoren in Frankreich, in: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Bd. 144, 1936, S. 433–464 und S. 556–583, hier S. 435 sowie ders., Das Arbeitergemeinwesen der Ofenfabrik von Godi n in Guise, in: Der praktische Betriebswirt, 16. Jg., 1936, S. 790–803.Google Scholar
  478. (452).
    Vgl. Otto Heßler auf der Besprechung am 25.4.1928, Niederschrift, a.a.O., Bl. 128 v., dann den von der Gewerkschaftszeitschrift ‘Die Arbeit’ zu einer Kommentierung des Betriebsansatzes eingeladenen Theodor Geiger, Zur Soziologie der Industriearbeit und des Betriebs, in: Die Arbeit, 6. Jg., 1929, S. 673–689, S. 766–781 unter Bezugnahme auf Jost, Zur Soziologie des Betriebs, in: Ebd., S. 362–368.Google Scholar
  479. (453).
    Vgl. A Briefs, Betriebsoziologie, in: Vierkandt (Hrsg.), Handwörterbuch, a.a.O., S. 36. Rudolf Schwenger, Gewerkschaften und soziale Betriebspolitik, in: Die Arbeit, 7. Jg., 1930, S. 742–748; hier S. 744.Google Scholar
  480. (453a).
    Ders., Soziale Fragen im Betrieb, in: Die soziale Frage der Katholizismus, Paderborn 1931, S. 292;Google Scholar
  481. (453b).
    Adolph Geck, Autonom-betriebliche Sozialpolitik, ebd., S. 312, Schwenger, Erwiderung auf den Artikel ‘Feudalherrschaft im Betrieb’, in: Betriebsrätezeitschrift des DMV, 13. Jg., 1932, S. 155.Google Scholar
  482. (453c).
    Artikel ‘Der Mensch im Betrieb’ (gegen Geiger), in: Rhein und Ruhr-Wirtschaftszeitung, 11. Jg., 1930, S. 3;Google Scholar
  483. (453d).
    Jost, Grundlagen der betrieblichen Sozialpolitik (gegen Geiger), in: Ebd., S. 1417–1421.1930Google Scholar
  484. (454).
    Vgl. Geiger, Zur Soziologie der Industriearbeit, a.a.O., S. 673 ff.; ders. Sozialpolitik im Betriebe, in: Die Arbeit, 7. Jg., 1930, S. 831–840, besonders S. 834 f. und S. 838. Vgl. Max Menge, Der Betrieb als ‘überhistorische Kategorie’, in: Deutsche Republik, 13.2.1932, S. 636–639;Google Scholar
  485. (454a).
    H. Mertens, ‘Feudalherrschaft’ im Betrieb? Ein Ziel der faschistischen Reaktion, in: Betriebsrätezeitschrift des DMV, 13. Jg. 1932, S. 76–79 und S. 155 f.Google Scholar
  486. (454b).
    Fritz Fricke, Die soziale Betriebspolitik — ein Problem der betrieblichen Praxis, in: Viertel jahres-hefte der Berliner Gewerkschaftsschule, 1932, S. 35–46.Google Scholar
  487. (455).
    Wladimir Eliasberg, Von der Vernunft bis zur Rationalisierung, Leipzig 1932, S. 39 unter Zustimmung zur gewerkschaftlichen Kritik an Briefs.Google Scholar
  488. (456).
    Fritz Fricke, Rezension von Briefs’ ‘Arbeiter und Arbeiterbewegung’, in: Vierteljahreshefte der Berliner Gewerkschaftsschule, Jg. 1930, S. 70. Fricke lobte Briefs’ Darstellung als ein wertvolles Beispiel, wo “theoretische Probleme von weittragender Bedeutung für die Praxis neu aufgerollt werden”.Google Scholar
  489. (457).
    Ders., Arbeiterbildung gestern und heute, ebd., Jg. 1932, S. 71.Google Scholar
  490. (458).
    Vgl. Schwenger, Gewerkschaften und soziale Betriebspolitik, in: Die Arbeit, 7. Jg., 1930. S. 742–784, hier S. 746 f. Das betriebsoziologische Institut sah in Hans Mars von der Wiener Arbeiterkammer seinen Kontakt- und Gewährsmann für eine betriebsnahe Politik.Google Scholar
  491. (459).
    Zit. nach der wörtlichen Überlieferung von Dach, Menschenbehandlung in der Industrie, a.a.O., S. 112.Google Scholar
  492. (460).
    Vgl. Briefs, zit. ebd.Google Scholar
  493. (461).
    Marie Jahoda u.a., Die Arbeitslosen von Marienthal, Ein soziographi-scher Versuch, Leipzig 1933.Google Scholar
  494. (462).
    Lipmann, Lehrbuch der Arbeitswissenschaft, a.a.O., S. 268 f. und S. 380 (unter Zustimmung zu Geiger).Google Scholar
  495. (463).
    Fricke, Die soziale Betriebspolitik, a.a.O., S. 45; vgl. auch Hans Mars, Neue gewerkschaftliche Aufgaben, in: Die Arbeit, 7. Jg., 1930, S. 381–396;Google Scholar
  496. (463a).
    A. Dünnebacke, Soziale Betriebspolitik als gewerkschaftliche Aufgabe, in: Betriebsrätezeitschrift des DMV, Jg. 1933, S. 46–50.Google Scholar
  497. (464).
    Fricke, Die soziale Betriebspolitik, a.a.O., S. 44.Google Scholar
  498. (465).
    Ebd., S. 45.Google Scholar
  499. (466).
    Ebd., S. 46.Google Scholar
  500. (467).
    Vgl. Karl Hauser, Die Wissenschaft und das Bedaux-System, in: Deutsche Techniker-Zeitung, 11. Jg., 1929, S. 449 f.Google Scholar
  501. (468).
    Neue Arbeiterzeitung, Hannover am 29.11.1928.Google Scholar
  502. (469).
    Vgl. Flugblatt des Zentral Verbandes der Angestellten und des Deutschen Werkmeisterverbandes (Afa), in: ZStA Potsdam, 62 DAF 3, Nr. 7445, Bl. 22.Google Scholar
  503. (470).
    Hauser, Die Wissenschaft und das Bedaux-System, a.a.O., S. 57.Google Scholar
  504. (471).
    Rudolf Schwenger, Das Bedaux-System, in: Soziale Praxis, 38. Jg., 1929, Sp. 489–496, hier Sp. 494.Google Scholar
  505. (472).
  506. (473).
  507. (474).
    Ebd., Sp. 495 und 493.Google Scholar
  508. (475).
    Ebd., Sp. 495.Google Scholar
  509. (476).
  510. (477).
    Das Bedaux-System läßt sich kurz so beschreiben: Die amerikanische Bedaux-Gesel1schaft ermittelte eine “Maßeinheit der Arbeit”, den Wert “B”. Die Berechnung wurde nie offengelegt und Experten bezweifelten Möglichkeit und Wert einer solchen Konstruktion. Im Betrieb legten Bedaux-Ingenieure für jede Arbeit einen Grundlohn so fest, daß der Arbeiter bei Normalleistung 60 B erhalte. Die gemeinsame Maßeinheit für alle Arbeiten im Betrieb ermöglichte eine systematische Leistungspolitik. Unterschreitungen eines Arbeiters konnten in Aushängen durch “Rot-Anstreichen” betriebsöffentlich gemacht, gleichzeitig Meister durch Prämienkoppelung an Überschreitungen der Norm zum Druck auf ihre Arbeitsgruppe veranlaßt werden. Vgl. die umfangreiche Dokumentation zum Bedaux-System, in: ZStA Potsdam, 62 DAF 3, Nr. 7445 und 7450. Vgl. auch Bramesfeld, Das Bedaux-System, in: Reichsarbeitsblatt, Teil III, 1929, S. 209 ff.Google Scholar
  511. (478).
    Erseilediglich vom Institut nach Hannover gesandt worden, um objektives Material zu sammeln, Schwenger, Replik, in: Deutsche Techniker-Zeitung, 11. Jg., 1929, S. 573.Google Scholar
  512. (479).
    Geck, Die sozialen Arbeitsverhältnisse, a.a.O., S. 142; vgl. auch Jost, Soziale Betriebsführung, a.a.O., S. 51.Google Scholar
  513. (480).
    Vgl. die riickblickenden Bemerkungen Gecks, der diese Abgrenzung einführte, in: Ders., Grundfragen betrieblicher Sozialpolitik (Hrsg. v. Goetz Briefs, Schriften des Vereins für Sozialpolitik, Bd. 181), München und Leipzig 1935, S. 62.Google Scholar
  514. (481).
    Rudolf Schwenger, Die betriebliche Sozialpolitik im Ruhrkohlenbergbau (Hrsg. von Goetz Briefs, Schriften des Vereins für Sozialpolitik, Bd. 186/I), München und Leipzig 1932, S. 228.Google Scholar
  515. (482).
    Ebd., S. 230.Google Scholar
  516. (483).
    Ebd., S. 34.Google Scholar
  517. (484).
    Rudolf Schwenger, Ders., Die betriebliche Sozialpolitik in der westdeutschen Großeisenindustrie (Hrsg. Goetz Briefs, Schriften des Vereins für Sozialpolitik, Bd. 186/II), München und Leipzig 1934, S. 174.Google Scholar
  518. (485).
    Vgl. Goetz Briefs, Betriebsführung und Betriebsleben in der Industrie, Stuttgart 1934 undGoogle Scholar
  519. (485a).
    Adolph Geck, Soziale Betriebsführung, München 1938.Google Scholar
  520. (486).
    Briefs auf der Hauptausschußsitzung des Vereins für Sozialpolitik am 3. März 1933, in: ZStA Merseburg, Rep. 196, Nr. 62, Bl. 148 f. Vgl. auch die Debatte um diese Subventionierung auf der Hauptausschußsitzung am 27.12.1932, ebd., Nr. 87, Bl. 44–54.Google Scholar
  521. (487).
    Briefs, Wirtschaft an der Wende? In: Wirtschaft und Arbeit, 2. Jg., 1933, S. 32.Google Scholar
  522. (488).
    Briefs Ders., Die Konstitution des sozialen Friedens, in: Wirtschaft und Arbeit, 3. Jg., 1934, S. 5.Google Scholar
  523. (489).
    Vgl. Schwenger, Gewerkschaften und soziale Betriebspolitik, a.a.O., S. 744 und S. 747 f. Intern äußerte sich Briefs auf einer Seminarsitzung zu dem von seinen Studenten “beklatschten” Vortrag des Unternehmers Schenz (“Meine Werksgemeinschaft”) dagegen so: “Die Unternehmer, die die Kraft besitzen, mit ihrer Belegschaft auf einem Fuß des Vertrauens, des Verständnisses zu kommen, können heute sagen: unsere Belegschaften werden über die Gewerkschaften hinauswachsen.” Zit. nach der Überlieferung bei Dach, Menschenbehandlung in der Industrie, a.a.O., S. 113. Vgl. auch Briefs (Hrsg.), Probleme der sozialen Werkspolitik, a.a.O., S. 89.Google Scholar
  524. (490).
    Vgl. Jost, Zur Soziologie des Betriebs, a.a.O., S. 365.Google Scholar
  525. (491).
    Gerhard Albrecht, Betriebsoziologie und soziale Betriebspolitik, in: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Bd. 141, 1935, S. 744.Google Scholar
  526. (492).
    Vgl. Michel, Industrielle Arbeitsordnung, a.a.O., S. 64 ff.Google Scholar

Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1987

Authors and Affiliations

  • Helmuth Schuster

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