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Zusammenfassung

Jede der zur Vermeidung von Gasblasenabscheidung aus der Waagerechten leicht ansteigenden Meßstrecken bestand — vom Wassereinlauf her gesehen — aus einem ca. 90 cm langen, verzinkten 1/2′-Rohr normgerechter Ausführung,* an das sich direkt eine Halterung für Bezugselektroden zur Potentialmessung anschloß, einer Meßzelle zur Aufnahme von sieben, durch Distanzstücke elektrisch voneinander getrennten, ca. 2 cm langen Rohrstücken und einem weiteren ca. 90 cm langem Rohrstück mit einer Kunststofflochblende (Öffnungsdurchmesser ≈ 3/4 vom Rohrinnendurchmesser) am Wassereinlauf. Die Verbindung zwischen den einzelnen Teilen wurde durch PVC-Schläuche hergestellt. Das erste Rohr jeder Meßstrecke diente neben der Messung des zeitlichen Potentialverlaufs der Entnahme größerer Rohrstücke zur metallographischen Prüfung der Zinkschichtabzehrung und genaueren Untersuchung der Deckschicht durch chemische und Röntgen-Feinstrukturanalyse. Bei vier der in der Meßzelle vorhandener_ Rohrabschnitte wurde nach Entnahme gravimetrisch der Fortgang der Zinkkorrosion und des Deckschichtwachstums bestimmt. An drei bis zum Ende der Versuche verbleibenden Rohrabschnitten wurden elektrochemische Messungen in Form von Gleich- und Wechselstrompolarisation durchgeführt, wobei ein Abschnitt als Bezugselektrode geschaltet war. Durch diese Messungen, die im wesentlichen Widerstandswerte bei Frequenzen f →∞ und Gleichstrom lieferten, sollten Aussagen über das Wachstum und die Wirkungsweise der Deckschichten und gegebenenfalls über Zusammenhänge zwischen Korrosionsgeschwindigkeit und Polarisationswiderstand getroffen werden.

Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1978

Authors and Affiliations

  • Joachim Rückert
    • 1
  1. 1.Bundesanstalt für Materialprüfung Berlin im AuftrageGemeinschaftsausschusses Verzinken e. V.DüsseldorfDeutschland

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