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Reproduzierbarkeit der Kammerstrommessungen

  • Hans Heribert Gilson
  • Jürgen Peter Hosemann
Part of the Forschungsberichte des Landes Nordrhein-Westfalen book series (FOLANW, volume 2336)

Zusammenfassung

Um die Reproduzierbarkeit der Kammerstrommessungen zu bestätigen, wurde die Ionisationsmeßkammer mit einem kommerziellen Durchlichtmeßgerät verglichen. Diese Vergleichsmessungen mit einem Extinktionsmeßgerät der Fa. Sick, Sonderausführung RM2s, wurden in einem Umluftkanal vorgenommen. Die Zusammenhänge, die sich zwischen der Extinktionsmessung und der Messung mit der Ionisationsmeßkammer ergaben, gelten jeweils nur für das bei den Versuchen verwendete Testaerosol. Im hier beschriebenen Fall handelte es sich um einen Paraffinölnebel, der mit einem Dräger Nebelentwickler, Baumuster VI erzeugt wurde. Dieses spezielle Aerosol ist als “Testrauch” zum Prüfen von Rauchmeldern besonders geeignet. Es wurde von der Annahme ausgegangen, daß das Tröpfchengrößenspektrum während der Meßzeit konstant war, es galten also die in Abschnitt 6.2 angegebenen Voraussetzungen. Damit diese Voraussetzungen auch bei höheren Temperaturen erfüllt sind, und um ein Verdampfen des Testaerosols zu vermeiden, ist es erforderlich, daß die Eigentemperatur der Wärmequellen nur wenig größer ist als die Temperatur im Umluftkanal. Es müssen daher großflächige Wärmequellen verwendet werden.

Copyright information

© Westdeutscher Verlag, Opladen 1973

Authors and Affiliations

  • Hans Heribert Gilson
    • 1
  • Jürgen Peter Hosemann
    • 1
  1. 1.Institut für Elektrische NachrichtentechnikRhein. -Westf. Techn. Hochschule AachenDeutschland

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