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Zusammenfassung

Der Effekt, daß Kleinionen sich nach bestimmten Gesetzmäßigkeiten an neutrale Partikeln anlagern, kann zum Nachweis von Aerosolpartikelkollektiven ausgenutzt werden. Erzeugt man Ionen in einem elektrischen Feld zwischen zwei Elektroden, so wird auf Grund der Zonendrift ein meßbarer Strom fließen. Dieser Strom nimmt deutlich ab, wenn neutrale Aerosolpartikeln zwischen die Elektroden gelangen und sich genügend viele Ionen an diese Partikeln angelagert haben. Durch diese Kleinionenanlagerung entstehen geladene Partikeln, deren Beweglichkeit auf Grund der vergrößerten Masse verschwindend klein ist gegenüber der Beweglichkeit der Kleinionen. Dieser Effekt der Kleinionenanlagerung wird bei Ionisations-Rauchmeldern ausgenutzt [ 1;2;3;4]. Möchte man nicht nur einen Monitor zum Nachweis eines Aerosols haben, sondern auf Grund des Stromrückganges auch quantitative Aussagen über das Aerosol ermöglichen, dann müssen die Vorgänge zwischen den Elektroden bekannt und berechenbar sein. Für eine Meßkammer, die mit Sättigungsstrom betrieben wird und bei der die Volumenrekombination der Kleinionen näherungsweise außer acht gelassen werden kann, gibt es eine Theorie, über die Siegmann, Mohnen, Hasenclever und Coenen [ 5;6;7;8;9] mehrfach berichtet haben. Die Autoren stellen Staubmeßgeräte vor, welche nach dieser Theorie von ihnen entwickelt wurden.

Copyright information

© Westdeutscher Verlag, Opladen 1973

Authors and Affiliations

  • Hans Heribert Gilson
    • 1
  • Jürgen Peter Hosemann
    • 1
  1. 1.Institut für Elektrische NachrichtentechnikRhein. -Westf. Techn. Hochschule AachenDeutschland

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