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Mathematische Grundlagen zur Berechnung der theoretischen Rauhtiefe Rt

  • Wilfried König
  • Wolf Rüdiger Depiereux
  • Klaus Essel
Part of the Forschungsberichte des Landes Nordrhein-Westfalen book series (FOLANW, volume 2243)

Zusammenfassung

Über die theoretische und praktische Oberflächenqualität beim Drehen liegen zahlreiche Untersuchungen vor, die sich mit der erzielten Oberflächengüte vor allem bei der Feinbearbeitung befassen (20, 21, 22). Die Rauhtiefe Rt der Werkstückoberfläche wird durch die Eingriffsverhältnisse des Werkzeuges und die Schnittverhältnisse der jeweiligen Schneidstoff-Werkstoff-Paarung maßgeblich beeinflußt. Die theoretische Rauhtiefe kann entsprechend der Eingriffsverhältnisse des Werkzeuges als Funktion des Eckenradius und des Vorschubes berechnet werden. Wesentliche Abweichungen zwischen theoretischer und tatsächlicher Rauhtiefe haben ihren Ursprung in den Werkstoffeigenschaften des Werkstückes und dem Werkzeugverschleiß, der eine starke Veränderung des Schneidenprofiles bewirkt. Die praktisch erzielte Rauhtiefe bei zunehmender Schnittzeit und damit anwachsendem Werkzeugverschleiß kann jedoch keiner strengen Gesetzmäßigkeit zugeordnet werden (20).

Copyright information

© Westdeutscher Verlag, Opladen 1972

Authors and Affiliations

  • Wilfried König
    • 1
  • Wolf Rüdiger Depiereux
    • 1
  • Klaus Essel
    • 1
  1. 1.Lehrstuhl für Technologie der FertigungsverfahrenLaboratorium für Werkzeugmaschinen und Betriebslehre der Rhein. -Westf. Techn. Hochschule AachenDeutschland

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