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Zusammenfassung

Während der Durchführung der vorliegenden Arbeit hat sich in der Praxis in der Beanspruchung der Messerstähle eine gewisse Verschiebung dadurch ergeben, daß einerseits in vermehrtem Maße auch bei den Haushaltungen Spülmaschinen Eingang gefunden haben und daß andererseits eine zum Teil erhebliche Erhöhung des Gebrauchswassers an Chloriden eingetreten ist. Dadurch hat sich die Zahl der Beanstandungen von Tafelmessern wegen ungenügender Korrosionsbeständigkeit von der reinen Abtragungskorrosion sowie den häufig festgestellten Verfärbungen zu der Lochfraßkorrosion hin verschoben. Es schien daher angebracht, auch den Einfluß des Kohlenstoff- und Chromgehalts bei den verschiedenen härtbaren Chromstählen auf das Verhalten gegen Lochfraß zu untersuchen. Das gilt besonders auch für die Stähle, die durch Erhöhung des C-Gehaltes ohne entsprechende Heraufsetzung des Cr-Gehalts ein für die Korrosion ungünstiges Cr-C-Verhältnis aufweisen. Aufgrund internationaler Absprachen wurden vom Forschungsinstitut für Schneidwaren und Bestecke Vorschläge zur Prüfung von Lochfraß entwickelt, die z. Z. in verschiedenen Ländern analog zu den im Forschungsinstitut in Solingen durchgeführten Versuchen vorgenommen werden. In diese Versuche wurden von uns auch die Stähle einbezogen, die in dem vorliegenden Forschungsvorhaben überprüft wurden. Hinzugenommen wurden noch zwei Stähle mit unterschiedlichen Analysen, und zwar ein normaler Chromstahl und ein Chrom-Molybdän-VanadiumStahl (Tab. 3). Es erschien angebracht, die Ergebnisse aus diesen Untersuchungen mit in die vorliegende Arbeit aufzunehmen.

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Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1974

Authors and Affiliations

  • Hans Stüdemann
    • 1
  • Hans Volkert Lange
    • 1
  • Ernst Lauterjung
    • 1
  1. 1.Forschungsinstitut für Schneidwaren und BesteckeSolingenDeutschland

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