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Privateigentum und kapitalistische Weltwirtschaft

  • Udo Mayer
  • Sibylle Raasch
Chapter
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Part of the Studien zur Sozialwissenschaft book series (SZS, volume 44)

Zusammenfassung

Nach dem Territorialitätsgrundsatz unterliegen alle privaten Personen, Sachen und Rechte der nationalen Rechtsordnung desjenigen Staates, in dessen Hoheitsgebiet sie sich gerade befinden. Dieses ist die völkerrechtliche Konsequenz der Anerkennung staatlicher Souveränität. Der Schutz im Ausland belegenen Eigentums war damit jahrhundertelang allein der Konzessionsbereitschaft bzw. dem Verhandlungsgeschick der Staaten überlassen. Art und Umfang wurden meist in besonderen zweiseitigen Verträgen (siehe II.2.1) genauer festgehalten. Dieser Weg bot zwar keinen absoluten oder umfassenden Schutz, war aber unproblematisch, solange die wirtschaftlichen Kontakte zwischen den Staaten vorrangig in Form des Warenaustausches erfolgten und weltweit Einigkeit bestand über die prinzipielle Beurteilung und Behandlung von privatem Eigentum. Soweit sich größere Eigentumswerte auf Dauer im Ausland befanden, lagen sie in Kolonien und standen dadurch weiterhin unter der schützenden Souveränität des Heimatlandes.

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© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1980

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  • Udo Mayer
  • Sibylle Raasch

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