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Entnazifizierung und Restauration der Justiz 1945–49

Ein Literaturbericht
  • Bärbel Eickhoff
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Part of the Jahrbuch für Sozialökonomie und Gesellschaftstheorie book series (JSG)

Zusammenfassung

Die Hamburger SPD beschloß im November 1985, im Bundesrat eine Gesetzesinitiative mit dem Ziel zu starten, die vollständige Aufhebung sämtlicher Urteile des 1934 von den Nationalsozialisten errichteten „Volksgerichtshofes“ zu erreichen. Daß dieses 40 Jahre nach dem Ende der faschistischen Herrschaft in Deutschland überhaupt noch ein ungelöstes Problem sein kann, kennzeichnet die Qualität der Vergangenheitsbewältigung in der BRD. Eine spezifische Art von Lösung, nämlich die „biologische Lösung“ wurde stattdessen als neue politische Maxime eingeführt. (20/306)1 Sie besagt so etwas wie passive Sterbehilfe staatlicherseits; denn schließlich fände die Entnazifizierung von Staat und Gesellschaft innerhalb einer Generation sozusagen gottgewollt statt. Angesichts der mangelnden Auseinandersetzung mit der faschistischen Vergangenheit und fehlenden Konsequenzen ist es nicht verwunderlich, daß Literatur über die Entnazifizierung dünn gesät ist. So ist in Peter Steinbachs „Geschichte der BRD“ stellvertretend für so manches Nachkriegswerk zu lesen: „Entnazifizierung“ bezeichnet „... eine wichtige Voraussetzung dafür, daß die belasteten Nationalsozialisten keinen bedeutenden Einfluß auf die Ausgestaltung der Nachkriegsordnung erhielten.“ (70/13) Steinbachs Aussage enthält gleich zwei hier interessierende Hypothesen. Die erste beruht auf der Annahme, die Entnazifizierung sei ein rein personalpolitischer Vorgang. Zweitens sei dieser auch noch erfolgreich gewesen. Dieser Entnazifizierungsbegriff ist in der bundesdeutschen Literatur vorherrschend. (24/39) Wenn Dotterweich „... de(n) dem Sprachgebrauch der Zeitgenossen entsprechende(n) engere(n) Begriff zugrunde (legt), der unter ‚Entnazifizierung‘ die negativen Maßnahmen ‚personeller Säuberung‘ in Staat, Wirtschaft und Gesellschaft versteht“ (16/127), ist zu vermuten, daß auch ein „weiterer“ Entnazifizierungsbegriff denkbar wäre.

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© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1988

Authors and Affiliations

  • Bärbel Eickhoff

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