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Zusammenfassung

Gegen das Experiment in einem sozialwissenschaftlichen Bereich sind viele Einwände erhoben worden (nach BREDENKAMP, 1969; EDWARDS, 1963/1971; SELG, 1966; WIGGINS, 1968). So bezweifelt MILL die Anwendbarkeit seiner Methoden in den Sozialwissenschaften, da er als Soziologe die Komplexität und die Wandelbarkeit der realen Situation hervorhebt, wodurch die experimentelle Erfassung eines sozialen Phänomens unmöglich werde. COMPTE stimmt mit MILL grundsätzlich überein, akzentuiert aber zusätzlich die Künstlichkeit einer experimentellen Situation. Tendentiell gleich, wenn auch nicht so endgültig, beurteilt DURKHEIM Experimente in den Sozialwissenschaften. Diese Argumente werden später nach der Herleitung des Versuchsplans nochmals in Erscheinung treten und diskutiert werden müssen.

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Literatur

  1. 1 In Anlehnung an LINDER, M. und GRISSEMANN, H.: Züricher Lesetest, 2.Aufl., Huber, Bern, Stuttgart, Wien, 1972Google Scholar

Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1979

Authors and Affiliations

  • Arthur Schirmer
    • 1
  1. 1.Institut für PsychologieRhein.-Westf. Techn. Hochschule AachenDeutschland

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