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Experimentelle Ergebnisse

  • Günther von Bünau
  • Norbert Roessler
Part of the Forschungsberichte des Landes Nordrhein-Westfalen book series (FOLANW, volume 2801)

Zusammenfassung

Zum Nachweis der Energieübertragung in einem mizellaren System eignen sich wässrige Seifenlösungen, die Pyren und Fluoreszein (Na-Salz) enthalten. Die Seife wirkt hierbei als Lösungsvermittler für Pyren, das in Wasser praktisch unlöslich ist. Bestrahlt man Seifenlösungen, die nur wenig Pyren (und kein Fluoreszein) enthalten, im nahen Ultraviolett-Bereich (bei 337 nm), so beobachtet man eine Emission mit einem Spektrum (Abb. 1), das nahezu deckungsgleich mit dem bekannten Fluoreszenzspektrum des Pyrens in Cyclohexan ist [33] und daher dem Strahlungsübergang vom niedrigsten angeregten Singulettzustand zum Grundzustand zugeschrieben werden muß. Bei Erhöhung der Einwaagekonzentration an Pyren tritt eine zusätzliche, intensive Emissionsbande auf (Abb. 2), die nach ihrer Lage im Spektrum (bei längeren Wellen) und aufgrund der Abwesenheit von jeglicher Feinstruktur als Fluoreszenz des excimeren (angeregten, dimeren) Pyrens zu identifizieren ist. In Abb. 2 ist außerdem das Anregungsspektrum von 10 molarem Fluoreszein (in Abwesenheit von Pyren) wiedergegeben, das die Emissionsintensität des Fluoreszeins (bei 18000 cm-1) in Abhängigkeit von der Wellenzahl der anregenden Strahlung darstellt und mit dem Absorptionsspektrum des Fluoreszeins identisch ist.
Abb. 1

Emissionsspektrum einer 10-5 molaren Lüsung von Pyren in 0,05 molarer Lüsung der Kationenseife CTAB

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Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1978

Authors and Affiliations

  • Günther von Bünau
    • 1
  • Norbert Roessler
    • 1
  1. 1.Gesamthochschule Siegen — Phys. ChemieDeutschland

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