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Zusammenfassung

  • Otto Lorenz
  • Hugo Hick
  • Vladimir Budde
  • Friedhelm Haulena
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Part of the Forschungsberichte des Landes Nordrhein-Westfalen book series (FOLANW)

Zusammenfassung

Wäßrige Dispersionen anionischer Polyurethane wurden durch Umsetzung von Makroglykolen, 1,6-Hexamethylendiisocyanat, Trimellitsäureanhydrid und Triäthylamin durch Schmelzdispergierung hergestellt, wobei zunächst ein NCO — Überschuß verwendet wurde. Hinsichtlich der Dispergierfähigkeit ist die Viskosität des NCO — terminierten Ionomeren von wesentlicher Bedeutung. Während nämlich die aus Poly(propylenoxid) \({\overline M _n} = 1025\) , hergestellten Ionomeren, deren Schmelzviskosität bei 60°C ca. 6,5 Pa s betrug und die Newtonsches Fließverhalten zeigten, vollständig dispergierbar waren, konnten Ionomere aus Foly(tetramethylenoxid) bzw. Polyestern mit wesentlich höheren Schmelzviskositäten (100–130 Pa s) nur unvollständig dispergiert werden. Durch Änderung der Versuchsparameter wie Temperatur während des Dispergierens (Temperaturbereich 30–80°C), Konzentration der COOθ- Gruppen, NCO — Überschuß und Wasserzulaufgeschwindigkeit wurden Dispergierfähigkeit und Eigenschaften der Dispersionen (mittlerer Partikeldurchmesser, Fließverhalten, Sedimentation) nur geringfügig beeinflußt. Auch die Umsetzung der überschüssigen NCO — Gruppen mit Verbindungen, die reaktionsfähige H-Atome aufweisen,wie Ammoniak, Glycin, n-Dibutylamin, Trimethylolpropan oder Harnstoff, vor der Dispergierung veränderte die Dispergierfähigkeit nur graduell.

Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1978

Authors and Affiliations

  • Otto Lorenz
    • 1
  • Hugo Hick
    • 1
  • Vladimir Budde
    • 1
  • Friedhelm Haulena
    • 1
  1. 1.Fachbereich 3 ChemieingenieurwesenFachhochschule AachenDeutschland

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