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Wertbereich — Dienstleistungsbereich, Versuch einer neuen Abgrenzung

  • Werner Kunze
Part of the Schriftenreihe für Kreditwirtschaft und Finanzierung book series (KF, volume 2)

Zusammenfassung

Eine der Besonderheiten jedes Kreditinstituts gegenüber den sonstigen Teilnehmern am Wirtschaftsleben liegt bekanntlich darin, daß ein Kreditinstitut zwei völlig unterschiedliche Arten von Leistungen erbringt:
  1. a)

    Das Institut nimmt Geld herein und leiht Geld aus. Diese „Tätigkeit“ bewegt sich also im reinen Wertbereich. Die Höhe des Einzelbetrages sagt dabei noch nichts aus über den Arbeitsaufwand, der für die Bewegung dieses Betrages erforderlich ist.

     
  2. b)

    Andererseits bietet ein Kreditinstitut in zunehmendem Umfang Leistungen an, bei denen der Arbeitseinsatz im Vordergrund steht und die damit verbundenen Kosten keinen oder einen nur unwesentlichen Zusammenhang mit der Höhe einer eventuell mit dieser Leistung verbundenen Geldbewegung aufweisen.

     

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Anmerkungen zu Kapitel I

  1. 1.
    BGBl. I, S. 585.Google Scholar
  2. 2.
    In der Fassung vom 6. 2. 1963, BGBl. I, S. 92.Google Scholar
  3. 3.
    “Drittes Gesetz zur Förderung der Vermögensbildung der Arbeitnehmer” vom 27. 6. 1970, BGBl. I, S. 930.Google Scholar
  4. 4.
    Vgl.S. 169 und S. 112Google Scholar
  5. 5.
    Lt. Kaminsky, Stefan, Die Preispolitik der Banken wird zur Zwangsjacke, Sonderdruck aus: Teil-zahlungswirtschaft, 22. Jg., Düsseldorf 1975, S. 2.Google Scholar
  6. 6.
    Rummel, Hans, Die Rentabilitätsfrage der Banken, ihre Unkosten und die Kalkulation, zitiert nach „Untersuchung des Bankwesens 1933“, I. Teil, 1. Band, Berlin 1933, S. 424.Google Scholar
  7. 7.
    Vgl. Rummel, Hans, a. a. O., S. 453.Google Scholar
  8. 8.
    Rummel, Hans, a. a. O., S. 453.Google Scholar
  9. 9.
    Vgl. hierzu u. a.: „Einheitliche eurocheques in Benelux und Deutschland“, in: Bank-Betrieb, 11. Jg., Nr. 6, Juni 1971, S. 248 ff., Köln 1971.Google Scholar
  10. 10.
    Quelle: Monatsberichte der DBB.Google Scholar
  11. 11.
    Vgl. Rummel, Hans, a. a. O., S. 451 ff.Google Scholar
  12. 12.
    Die Unternehmensleitungen der „KKB - Deutsche Haushaitsbank“ und der „Familienbank“ vertreten demgegenüber die Auffassung, daß ein auf den Kundenkreis „Arbeitnehmer“ bzw. „Fami-lie“ spezialisiertes Kreditinstitut große Entwicklungsmöglichkeiten habe.Google Scholar
  13. 13.
    Zitiert nach Bank-Betrieb 2/1972, 12. Jahrgang, Köln S. 76.Google Scholar
  14. 14.
    Zitiert nach Bank-Betrieb 4/1972, S. 176.Google Scholar
  15. 15.
    Sparkasse, Heft 10/1970 (87. Jahrgang), S. 294.Google Scholar
  16. 16.
    Zur Gossen’schen Nutzentheorie vgl. u. a. Häuser, Karl, Volkswirtschaftslehre, Vorlesungsreihe „Funkkolleg zum Verständnis der modernen Gesellschaft“, Frankfurt/Hamburg 1967, S. 144 ff.Google Scholar

Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 1981

Authors and Affiliations

  • Werner Kunze

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