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Einleitung

  • Markus Weber
Part of the Oikos Studien zur Ökonomie book series (SÖ)

Zusammenfassung

In einer Wirtschaftsordnung, die auf der Basis der dezentralen Koordination von Austauschprozessen auf freien Märkten beruht, ist Wettbewerb erforderlich. Ein funktionierender Wettbewerb innerhalb der verschiedenen Gruppen der Marktteilnehmer ermöglicht eine effiziente Allokation der eingesetzten Ressourcen. Aus der Sicht des einzelnen Wirtschaftssubjekts gibt diese Möglichkeit jedoch noch keine Gewißheit, daß es seine verfügbaren Ressourcen bestmöglich einsetzt. Funktionierender Wettbewerb garantiert nicht das Überleben des einzelnen am Markt, sondern konfrontiert die Marktteilnehmer mit der Möglichkeit des Ausscheidens. Folglich stellt sich für Marktteilnehmer die Frage, wie sie im Wettbewerb bestehen können, um nicht zum Grenzanbieter bzw. -nachfrager zu werden. Denn dann böte das Verbleiben am Markt keine Vorteile mehr für sie1.

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Literatur

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    In dieser Arbeit wird unterstellt, daß ein marktwirtschaftliches System vorliegt. Weiterhin wird angenommen, daß dieses System von der Mehrzahl der darin agierenden Wirtschaftssubjekte sozialethisch akzeptiert und politisch verteidigt wird (siehe Mestmäcker, E.-J. (1987): Wettbewerb in der Verteilungsgesellschaft; in: FAZ, Nr. 86,11.04.1987, S. 15Google Scholar
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Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 1992

Authors and Affiliations

  • Markus Weber

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