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Formale Beschreibung der Systemstruktur der Flexiblen Grenzplankostenrechnung

  • Richard Lackes
Part of the Neue betriebswirtschaftliche Forschung book series (NBF, volume 62)

Zusammenfassung

Ein System besteht aus einer Menge von Elementen und einer Menge von Beziehungen zwischen den Elementen, 1) wobei die Elemente selbst wieder als Subsysteme Systemcharakter haben können. Im folgenden wird die Struktur und die Funktionsweise des Systems der flexiblen Grenzplankostenrechnung in einer formalen Gesamtdarstellung beschrieben. Eine mathematisch-formale Darstellung hat die Vorteile, daß terminologische Unklarheiten und Inexaktheiten reduziert und somit eine eindeutige Definition des Sachgegenstands erreicht werden. 2) Mit dieser formalen Darstellung wird auch die Basis für eine algorithmische Umsetzung in eine EDV-Implementierung geschaffen. Die Wirkungen von Anderungen in der Systemstruktur (z.B. durch Erweiterungen) und im Systeminhalt (z.B. durch neue Preisdaten) auf die Datenverflechtungen sind formal ableitbar, so daß eine exakte Nachvollziehbarkeit gewährleistet ist.

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Literatur

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    Vgl. Kilger, W.: (Flexible, 1981); Plaut, H.-G.: (GrenzPlankostenrechnúng, 1953); ders.: (Grenzplankostenrechnung, 1955 ); Plaut, H.-G., Müller, H., Medicke, W.: ( DVGrenzplankostenrechnung, 1973 ).Google Scholar
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    Die Erweiterung zur parallelen Grenz-und Vollkostenrechnung, wie sie heute üblich ist, wird weiter unten vorgenommen.Google Scholar
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  7. 10).
    Ein Zeilenvektor aus einer Matrix sei indiziert mit einer Zeilennummer und einer offenen Spaltennummer. Bei Spalten¬vektoren ist es umgekehrt.Google Scholar
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    In bezug auf eine exaktere Abweichungsanalyse prognostiziert auch Glaser ein differenzierteres Kostenrechnungssystem mit der Berücksichtigung von mehreren Kostenbestimmungsfaktoren statt nur einer Bezugsgröße. Vgl. Glaser, H.: ( EDV-gestützte Abweichungsanalyse, 1987 ), S. 48.Google Scholar
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    Auf eine Differenzierung der Abweichungen nach verschiedenen Ursachen kann deshalb hier verzichtet werden. Vielmehr werden alle Abweichungen, sowohl mengen-als auch preisbedingte, zusammengefaßt. Bezüglich der verschiedenen Abweichungsursachen vgl. Kilger, W.: (Flexible, 1981), S. 555 ff.Google Scholar
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    So besteht bei der heutigen EDV-Unterstützung vielfach die Möglichkeit, Daten aus vorgelagerten Systemen automatisch zu übernehmen. Vgl. Hummel, S., Männel, W.: (Kostenrechnung; Band 1, 1986 ), S. 208.Google Scholar
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    Diese entsprechen den Inputparametern eines Problems, wie sie bei der Komplexitätsabschätzung in der Informatik verwendet werden. Vgl. Carey, M.R., Johnson, D.S.: ( Computers, 1979 ), S. 5.Google Scholar

Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 1989

Authors and Affiliations

  • Richard Lackes

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