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Die Grundlagen der flexiblen Plankostenrechnung

  • Richard Lackes
Part of the Neue betriebswirtschaftliche Forschung book series (NBF, volume 62)

Zusammenfassung

In diesem Abschnitt werden die Grundcharakteristika flexibler Plankostenrechnungssysteme herausgearbeitet und die beiden wichtigsten Ausgestaltungsformen moderner, entscheidungsorientierter Kostenrechnungssysteme voneinander abgegrenzt. U.E. eignet sich die Kilgersche Grenzplankostenrechnung besser für konkrete Weiterentwicklungen als das von Riebel konzipierte Kostenrechnungssystem auf der Basis relativer Einzelkosten.

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Literatur

  1. 1).
    Vgl. Kilger, W.: (Flexible, 1981 ); Plaut, H.G.: (Plankosten-rechnung, 1951); Plaut, H.G.: ( Grenzplankostenrechnung, 1953 ).Google Scholar
  2. 2).
    Vgl. Riebel, P.: ( Einzelkostenrechnung, 1982 ).Google Scholar
  3. 3).
    Daneben sei noch die von Laßmann insbesondere für die Eisen-und Stahlindustrie entwickelte Betriebsmodellkostenrechnung erwähnt, die allerdings starke Ähnlichkeiten mit der Grenz¬plankostenrechnung aufweist. Vgl. hierzu Laßmann, G.: (Kosten- und Erlösrechnung, 1968 ).Google Scholar
  4. 4).
    So werden die für die Kostenrechnung elementaren Begriffe “Einzelkosten” und “Deckungsbeitrag” jeweils unterschiedlich definiert. Vgl. hierzu auch Kilger, W.: (Flexible, 1981), S.Google Scholar
  5. 5).
    Vgl. die Ausführungen in Abschnitt 3.2.Google Scholar
  6. 8).
    Vgl. Riebel, P.: (Einzelkostenrechnung, 1982), S. 35 ff.Google Scholar
  7. 7).
    Er spricht beispielsweise von einer universell auswertbaren Grundrechnung. Vgl. Riebel, P.: (Einzelkostenrechnung, 1982), S. 149 f. und ders.: (Thesen, 1983 ), S. 23.Google Scholar
  8. 8).
    Vgl. hierzu auch die interessanten Diskussionsbeiträge in Chmielewicz, K.: (Entwicklungslinien, 1983), S. 85 und 157 f. und Riebel, P.: ( Thesen, 1983 ), S. 45.Google Scholar
  9. 9).
    Kilger postuliert für die Gestaltung von Kostenrechnungssystemen das Operabilitätsprinzip, “welches besagt, daß die Kostenrechnung nicht nur ein theoretisches System, sondern in erster Linie ein in der Praxis anwendbares System sein muß”. Kilger, W.: ( Grenzplankostenrechnung, 1983 ), S. 70.Google Scholar
  10. 10).
    Noch weiter geht der Kommentar Laßmanns zur Anwendbarkeit der Riebelschen Einzelkostenrechnung: “dessen Realisierbarkeit nach meinen Erfahrungen jedoch als Utopie zu bezeichnen ist”. Laßmann, G.: ( Betriebsmodelle, 1983 ), S. 89.Google Scholar
  11. 11).
    Horvàth, P., Petsch, M., Weihe, M.: ( Standard-Anwendungs-software, 1983 ), S. 174.Google Scholar
  12. 3).
    Vgl. Gutenberg, E.: (Grundlagen:Produktion, 1971), S. 390 ff.Google Scholar
  13. 4).
    Vgl. Kilger, W.: (Flexible, 1981), S. 155 und unsere Ausführungen im Teil III.Google Scholar
  14. 2).
    Vgl. Kilger, W.: ( Einführung, 1980 ), S. 69.Google Scholar
  15. 3).
    Der Informationsgrad oder die Informationshaltigkeit einer Aussage wird bestimmt durch die Größe der ausgeschlossenen Möglichkeiten. Eine Aussage, die alle (denkbaren) Möglichkeiten aufzählt, ist informationsleer und somit bedeutungs¬los.Google Scholar
  16. 4).
    Vgl. Kilger, W.: ( Einführung, 1980 ), S. 69.Google Scholar
  17. 5).
    Vgl. Henzel, F.: (Kostenrechnung, 1964), S. 45; Norden, H.: (Kostenarten, 1940), S. 582 spricht von “sauberen” Kostenarten.Google Scholar
  18. 8).
    Dennoch werden die sekundären Kostenarten im Gemeinschafts-kontenplan der Industrie aufgeführt. Vermutlich soll dadurch der überblick über die Kostensituation erleichtert werden. Die Gefahr von Fehlinterpretationen durch die Doppelverrechnung ist aber u.E. groß. Vgl. dazu: Gemein schaftsrichtlinien für die Buchführung (G.R.B.); (Grundsätze, 1951 ).Google Scholar
  19. 7).
    Vgl. Kilger, W.: ( Flexible, 1981 ), S. 19.Google Scholar
  20. 8).
    Vgl. Kosiol, E.: (Kostenrechnung, 1979), S. 182 f.Google Scholar
  21. 9).
    Vgl. Kilger, W.: ( Einführung, 1980 ), S. 74.Google Scholar
  22. 10).
    Vgl. Kilger, W.: (Einführung, 1980), S. 74. Man beachte aber die unterschiedliche Begriffsdefinition von Einzel-und Gemeinkosten bei Riebel. Vgl. dazu: Riebel, P.: (Einzelkostenrechnung, 1982), S. 35 f.Google Scholar
  23. 11).
    Vgl. auch eine ähnliche Darstellung in Kilger, W.: ( Kostenträgerrechnung, 1986 ), S. 45.Google Scholar
  24. 14).
    Zu den verschiedenen Verfahren der innerbetrieblichen Lei¬stungsverrechnung vgl. u.a. Kilger, W.: (Einführung, 1980), S. 179 f.Google Scholar
  25. 15).
    Vgl Schmalenbach, E.: (Kostenrechnung, 1963), S. 14; Schweitzer, M., Hettich, G.O., Köpper, H.-U.: ( Kostenrechnung, 1979 ), S. 182.Google Scholar
  26. 16).
    Die Kosten für Outputgüter, die zu einem negativen Nutzeffekt führen wie beispielsweise Abfallprodukte, werden zu den Transformationskosten hinzuaddiert und insgesamt den übrigen Outputgütern (Kostenträger) zugerechnet.Google Scholar
  27. 17).
    Vgl. a. Kosiol, E.: ( Kostenrechnung, 1979 ), S. 284.Google Scholar
  28. 21).
    Vgl. Kilger, W.: (Flexible, 1981), S. 661 f.Google Scholar
  29. 22).
    Vgl. Kilger, W.: (Flexible, 1981), S. 671 f.Google Scholar

Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 1989

Authors and Affiliations

  • Richard Lackes

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