Die Fragestellung: Experimentelle Forschung als betriebswirtschaftliches Methodenproblem

  • Arnold Picot
Part of the Die Betriebswirtschaft in Forschung und Praxis book series (BFP, volume 16)

Zusammenfassung

In allen sozialwissenschaftlichen Einzeldisziplinen wird die Forderung erhoben, Aussagen über den jeweils interessierenden Gegenstand nicht allein theoretisch-spekulativ zu begründen und hinsichtlich ihrer Haltbarkeit nicht allein auf die überzeugende Kraft der logischen Schlüssigkeit, inhaltlichen Plausibilität, literarischen Fundierung oder sprachlichen Formulierung zu bauen, sondern Behauptungen über Vorgänge in der sozialen Realität grundsätzlich einer gezielten empirischen Kontrolle zu unterwerfen. Obwohl die sozialwissenschaftlich-empirische Forschung im Vergleich zur theoretischen in der Bundesrepublik einen wesentlich geringeren Anteil hat als etwa in den USA, ist in den vergangenen Jahren besonders auch in den Wirtschaftswissenschaften eine Zunahme empirischer Forschungstätigkeit zu beobachten. Zugleich mehren sich im In- und Ausland die Veröffentlichungen, die sich mit methodischen Problemen empirischer Sozialforschung beschäftigen.

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Literatur

  1. 22).
    Vgl. etwa Kosiol (1968), S. 127, der das Experiment als organisationale Forschungsmethode für ungeeignet hält.Google Scholar
  2. Hoffmann (1972), S. 53 f. Ausführlichere Gedanken zur Methodenproblematik entwickeln Bronner et al. (1972) und Bronner (1973), S. 48 ffGoogle Scholar

Copyright information

© Gabler-Verlag · Wiesbaden 1975

Authors and Affiliations

  • Arnold Picot

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