Advertisement

Entscheidungsfindung bei unvollkommenen Informationen

  • Reinhart Schultz
Chapter
  • 28 Downloads
Part of the Betriebswirtschaftliche Forschung zur Unternehmensführung book series (BFU, volume 18)

Zusammenfassung

Die folgenden Abschnitte diskutieren Aspekte einer Entscheidungsfindung unter den Bedingungen unvollkommener Informationen. Insbesondere wird auf die Gewinnung korrekter Entscheidungsunterlagen eingegangen. Zu den für die Gewinnung von korrekten Entscheidungsunterlagen wichtigen logischen und numerischen Methoden der Informationsverarbeitung werden einige grundsätzliche Überlegungen angestellt.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1).
    vgl. dazu z.B. KIRSCH, W.: Einführung in die Theorie der Entscheidungsprozesse, 2. Aufl., Wiesbaden 1977, Band 3, S. 52 ff.CrossRefGoogle Scholar
  2. 2).
    vgl. dazu z.B. SIMON, H.A.: Entscheidungsverhalten in Organisationen, Landsberg 1981.Google Scholar
  3. 1).
    Zum Begriff des Handlungsspielraums siehe z.B. auch OSTERLOH, M.: Zum Begriff des Handlungsspielraums in der Organisations- und Führungstheorie, ZfbF 1985, S. 291–310.Google Scholar
  4. 1a).
    Zur Abgrenzung des Handlungsspielraums siehe z.B. auch HANSSMANN, F.: Einführung in die Systemforschung, München 1978, S. 56 ff.Google Scholar
  5. 1).
    Siehe dazu z.B. MAG, W.: Entscheidung und Information, München 1977.Google Scholar
  6. 2).
    Zur Frage der Zielbildung siehe z.B. WILD, J.: Grundlagen der Unternehmensplanung, Reinbek 1974, S. 52 ff.;Google Scholar
  7. 2a).
    HEINEN, E.; Das Zielsystem der Unternehmung, Wiesbaden 1966;Google Scholar
  8. 2b).
    SZYPERSKI, N.: Das Setzen von Zielen — Primäre Aufgabe der Unternehmensleitung, ZfB 1971, S. 639–670;Google Scholar
  9. 2c).
    STREBEL, H.: Zielsysteme und Zielforschung, Die Betriebswirtschaft 1981, S. 457–475;Google Scholar
  10. 2d).
    DINKELBACH, W.: Zur Frage unternehmerischer Zielsetzungen bei Entscheidungen unter Risiko, in Koch, H. (Hrsg.): Zur Theorie des Absatzes, Wiesbaden 1973, S. 35–60.CrossRefGoogle Scholar
  11. 1).
    Vgl. dazu HEINEN, E.: Das Zielsystem der Unternehmung, Wiesbaden 1966, S. 89 ff.;Google Scholar
  12. 1a).
    ZANGEMEISTER, C.: Zielfindung im Unternehmen, in TUMM, G. (Hrsg.): Die neuen Methoden der Entscheidungsfindung, München 1972, S. 67–81.Google Scholar
  13. 1b).
    Zu einem neueren statistischen Ansatz siehe BUZZEL, R.D., GALE, B.T., SULTAN, R.G.M.: Market share — a key to profitability, Harvard Business Review 1975, S. 97–106;Google Scholar
  14. 1c).
    SCHOEFFLER, S., BUZZEL, R.D., HEANY, D.F.: Impact of strategic planning on profit performance, Harvard Business Review 1974, S. 137–145.Google Scholar
  15. 1).
    Vgl. z.B. WILD, J.: Grundlagen der Unternehmensplanung, Reinbek 1974, S. 118 ff.;Google Scholar
  16. 1a).
    BUCHINGER, G. (Hrsg.): Umfeldanalysen für das strategische Management, Wien 1983.Google Scholar
  17. 1).
    Vgl. dazu POPPER, K.R.: Logik der Forschung, 7. Aufl., Tübingen 1982, S. 83 ff.;Google Scholar
  18. 1a).
    CHMIELEWICZ, K.: Wissenschaftsziele und Forschungskonzeptionen der Wirtschaftswissenschaft, in SCHWEITZER, M. (Hrsg.): Auffassungen und Wissenschaftsziele der Betriebswosen Aussagen mit hohem inhaltlichem Gehalt, jedoch in der irtschaftslehre, Darmstadt 1978, S. 417–499, insbes. S. 432 ff.Google Scholar
  19. 1).
    Eine Aussage (oder ein Aussagesatz) ist eine sprachliche Formulierung, bei der es sinnvoll ist zu fragen, ob sie richtig (wahr, zutreffend) oder falsch (unwahr, nicht zutreffend) ist. Fragen, Vorschläge und Befehle sind keine Aussagen. Aussagen drücken Sachverhalte aus. Eine Aussage ist richtig, wenn der durch die Aussage ausgedrückte Sachverhalt tatsächlich (faktisch) besteht. Besteht der Sachverhalt nicht, so ist die Aussage falsch. Eine Aussage, deren Richtigkeit angenommen wird, enthält die Information, daß der durch die Aussage ausgedrückte Sachverhalt besteht. Sofern eine Aussage nicht Satzteil einer anderen Aussage ist, wird durch ihr Aufschreiben oder Aussprechen stets ihre Richtigkeit festgestellt oder behauptet (vgl. ZAHN, P.: Ein argumentativer Weg zur Logik, Darmstadt 1982, S. 11 ff.). Aussagen können genereller Art sein und Gesetzmäßigkeiten oder Implikationen ausdrücken, oder sie sind spezieller Art und beschreiben konkret einen singulären Sachverhalt.Google Scholar
  20. 1).
    Siehe dazu POPPER, K.R.: Logik der Forschung, 7. Aufl., Tübingen 1982, S. 3 ff.Google Scholar
  21. 2).
    Der Begriff “zweifelsfrei richtig” wird in dieser Arbeit dem Begriff “wahr” vorgezogen, da stets ein relativer, situationsbezogener Wahrheitsbegriff gemeint ist. Vgl. dazu auch STEINMANN, H., BÖHM, H., BRAUN, W., GERUM, E., SCHREYÖGG, G.: Betriebswirtschaftslehre und Praxis, in ULRICH, H. (Hrsg.): Zum Praxisbezug der Betriebswirtschaftslehre, Bern 1976, S. 51–92;Google Scholar
  22. 2a).
    KÖHLER, R.: “Inexakte Methoden” in der Betriebswirtschaftslehre, in ULRICH, H. (Hrsg.): Zum Praxisbezug der Betriebswirtschaftslehre, Bern 1976, S. 153–169;Google Scholar
  23. 2b).
    STAEHLE, W.H.: Der situative Ansatz in der Betriebswirtschaftslehre, in ULRICH, H. (Hrsg.): Zum Praxisbezug der Betriebswirtschaftslehre, Bern 1976, S. 33–50.Google Scholar
  24. 1).
    Zur Logik siehe z.B. LORENZEN, P.: Nicht-empirische Wahrheit, in KAMLAH, W. und LORENZEN, P.: Logische Propädeutik oder Vorschule des vernünftigen Redens, Mannheim 1967, S. 189 ff.;Google Scholar
  25. 1a).
    LORENZEN, P.: Formale Logik, Berlin 1970;Google Scholar
  26. 1b).
    QUINE, W.V.O.: Grundzüge der Logik, Frankfurt 1969.Google Scholar
  27. 2).
    Vgl. dazu auch HEMPEL, C.G.: Aspects of Scientific Explanation, New York 1965, S. 247 ff.Google Scholar
  28. 1).
    Zu diesen Überlegungen siehe auch den folgenden Abschnitt. Vgl. auch HANSSMANN, F.: Einführung in die Systemforschung, München 1978, S. 115 ff.Google Scholar
  29. 1).
    Betriebswirtschaftliche Theorie ist nach Gutenberg in erster Hinsicht eine quantitative Theorie; vgl. GUTENBERG, E.: Rückblick, ZfB 1984, S. 1151–1168.Google Scholar
  30. 1).
    Siehe dazu z.B. MASON, R.O.: A dialectical approach to strategic planning, Management Science 1969, B403–B414.Google Scholar
  31. 1).
    Diese Terminologie stammt aus der “Dialogischen Logik”, welche die Ableitungsregeln der Logik auf der Grundlage von Dialogen zwischen einem “Proponenten” und einem “Opponenten” begründet; vgl. dazu LORENZ, K.: Dialogspiele als semantische Grundlage von Logikkalkülen, Archiv für Mathematische Logik und Grundlagenforschung 1968, S. 32–55,Google Scholar
  32. 1a).
    LORENZ, K.: Dialogspiele als semantische Grundlage von Logikkalkülen, Archiv für Mathematische Logik und Grundlagenforschung 1968, S. 73–100;Google Scholar
  33. 1b).
    ZAHN, P.: Ein argumentativer Weg zur Logik, Darmstadt 1982.Google Scholar
  34. 1).
    Dabei ist z.B. an die Änderung von Wahrscheinlichkeitsurteilen zu denken; vgl. dazu z.B. WEBER, K.: Entschei-dungsprozesse unter Verwendung des Theorems von Bayes, in HAX, H. (Hrsg.): Investitionsentscheidungen bei unsicheren Erwartungen, Köln 1970, S. 69–99.Google Scholar
  35. 1).
    Zur Problematik dieser als zeitlich-vertikal bezeichneten Interdependenzen siehe JACOB, H.: Unsicherheit und Flexibilität. Zur Theorie der Planung bei Unsicherheit, ZfB 1974, S. 307 f.;Google Scholar
  36. 1a).
    JACOB, H.: Investitionsplanung und Investitionsentscheidung mit Hilfe der Linearprogrammierung, 3. Aufl., Wiesbaden 1976, S. 24 f..Google Scholar

Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 1987

Authors and Affiliations

  • Reinhart Schultz

There are no affiliations available

Personalised recommendations