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Zusammenfassung

Für die gegenseitige Diffusion von Molybdän und Titan wurde Wasserstoffgesintertes Molybdän verwendet, das in Form zylindrischer Stäbe von 20 mm ø und in 20µm dicken Folien vorlag. Das Metall besaß folgende Verunreinigungen:
$$\text{F}_\text{e} \,:\,0,003\, - \,0,01\,\% $$
$$\text{C}\,:\,0,003\, - \,0,01\,\% $$
$$\text{O}_\text{2} \,:\,0,002\,\% $$
$$\text{N}_\text{2} \,:\,\text{unter}\,0,06\,\% $$
Das Titan, das uns freundlicherweise von der Firma Heraeus Zur Verfügung gestellt wurde, lag in den gleichen Abmessungen vor wie das Molybdän, die Foliendicke betrug jedoch 50 µm. Aus den zylindrischen Stäben wurden 12 mm hohe Ronden hergestellt, die dann in der nachfolgend beschriebenen Apparatur zwecks Kornvergröberung einer Glühung unterworfen wurden. Die Korngröße des Molybdäns betrung etwa 0,5 – 1,0 mm. Der Versuch, eine Vergrößerung des Korns durch eine 10-stündige Glühung bei 1920 – 1970 K zu erreichen, blieb ohne Erfolg. Durch eine 3-stündige Glühung bei 1670 – 1770 K unter Argonatmosphäre konnte die anfängliche Korngröße des Titans jedoch von weniger als 1 mm auf etwa 5 – 10 mm erhöht werden.

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Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1978

Authors and Affiliations

  • Theodor Heumann
    • 1
  • Reinhard Imm
    • 1
  1. 1.Institut für MetallforschungWestfälischen Wilhelms-Universität MünsterDeutschland

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