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Schlußbetrachtungen

  • Annette Weinert

Zusammenfassung

Die Sprache C ist für kleine und mittlere Projekte mit nur einem Bearbeiter recht gut geeignet. Die Sprache ist in solchen Fällen in Anbetracht des geringen Preises der Übersetzer und der geringen benötigten Betriebsmittel kostengünstig. Bei großen Projekten ergeben sich jedoch sicherlich Probleme, da in C zwar recht sauber modular programmiert werden kann, dies aber besondere Anforderungen an die Disziplin der Programmierer stellt. N. Wirth hat in der Zeitschrift Computerwoche im November 1989 diese Anforderungen, die C an den Programmierer stellt, wie folgt zusammengefaßt:

„Der Vorteil einer echten höheren Programmiersprache, und dazu zähle ich C nicht, ist der, daß die Sprachregeln vom Compiler überprüft werden können… C läßt strukturierte Programmierung zu, genau wie Assemblercode, aber es unterstützt sie nicht. Mehr Disziplin als selbst gute Programmierer aufbringen ist nötig, um Fehler zu vermeiden.“

Man kann wohl sagen, daß der Entwurf von C mehr Wert auf schnelle Übersetzung als auf Fehlerentdeckung legte. Bei größeren Systemen kann es aber teuer werden, wenn die Programmierer an Stelle des Übersetzers Typfehler suchen müssen. Dies trifft insbesondere auf Änderungen zu, die nach Abschluß der Programmentwicklung während der Wartung vorgenommen werden sollen.

Copyright information

© Friedr. Vieweg & Sohn Verlagsgesellschaft mbH, Braunschweig/Wiesbaden 1992

Authors and Affiliations

  • Annette Weinert
    • 1
  1. 1.KarlsruheDeutschland

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