Advertisement

Zusammenfassung

Die destillative Aufarbeitung von relativ niedermolekularen Reaktionsprodukten, die homogen gelöste, nichtflüchtige Übergangsmetall-Komplexkatalysatoren enthalten, bereitet keine Schwierigkeiten, wie das Beispiel der großtechnisch realisierten, rhodiumkatalysierten Hydroformylierung von Propen zeigt. Anders liegen die Verhältnisse bei höhermolekularen oder sogar polymeren Reaktionsprodukten. Hier müssen Fällungsreaktionen oder andere chemische Umwandlungsschritte der Übergangsmetallverbindungen z.B. zu wasserlöslichen Verbindungen erfolgen, um eine Abtrennung bewerkstelligen zu können. Von besonderem Interesse sind nun solche Trennverfahren, die den Homogenkatalysator in möglichst aktiver Form halten und so eine direkte Rückführung in die Reaktion ohne weitere Aktivierungsschritte erlauben. Verfahren, die hier in Betracht kommen, sind die Abtrennung der Komplexkatalysatoren durch Ligandentausch mit tertiäre Phosphangruppen tragenden Ionenaustauscherharzen (“Ligandentauschern”), die Extraktion mit wäßrigen Lösungen von wasserlöslichen, salzartigen, tertiären Phosphanen und die Abtrennung durch Ultrafiltration. Über alle drei Verfahrensmöglichkeiten soll im Folgenden am Beispiel der Abtrennung von Rhodium-Komplexkatalysatoren berichtet werden.

Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1984

Authors and Affiliations

  • Bernhard Fell
    • 1
  • Hedda Schulz
    • 1
  • Monika Kuhn
    • 1
  • Georg Feichtmeier
    • 1
  1. 1.Lehr- und Forschungsgebiet Technische Chemie und PetrolchemieRhein. -Westf. Techn. Hochschule AachenDeutschland

Personalised recommendations