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Experimentelle Untersuchung der Stoßgrenzschicht

  • Martin Sommerfeld
  • Hans Grönig
Part of the Forschungsberichte des Landes Nordrhein-Westfalen book series (FOLANW)

Zusammenfassung

Da sowohl mit der Messung der Teilchengeschwindigkeit als auch der Teilchenkonzentration keine Aussage über den Verlauf der Grenzschichtdicke erhalten werden kann, wurde die Grenzschicht mit einer Schlierenoptik untersucht. Dies ist für reine Luft schon in einigen Arbeiten durchgeführt worden |27, 28|. In Gas-Teilchen-Strömungen war es nur möglich, Ladungszahlen bis ca. 0.6 zu untersuchen, da bei höheren Ladungszahlen fast das gesamte Licht absorbiert wird. Da eine Einfachfunkenstrecke, mit der bei einer 1:1 Abbildung gut auswertbare Bilder erhalten wurden, verwandt wurde, mußten für eine Versuchsreihe jeweils mehrere Versuche bei gleicher Machzahl und Ladungszahl durchgeführt werden. Mit einer Schlierenoptik kann die Änderung des Dichtegradienten innerhalb der Grenzschicht sichtbar gemacht werden, wenn die Schneidkante parallel zur Strömung steht. Das heißt, helle bzw. dunkle Zonen sind Gebiete starker Dichteänderung, die bei konstantem Druck der Temperaturänderung proportional sind.

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Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1983

Authors and Affiliations

  • Martin Sommerfeld
    • 1
  • Hans Grönig
    • 1
  1. 1.Stoßwellenlabor des Instituts für Luft- und RaumfahrtRhein.-Westf. Techn. Hochschule AachenDeutschland

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