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Numerische Auswertung der theoretischen Modelle und Vergleich mit den Messungen

  • Hans Grönig
  • Heider Lange
Part of the Forschungsbericht des Landes Nordrhein-Westfalen book series (FOLANW, volume 3067)

Zusammenfassung

Die numerische Auswertung der Gl. (3.2–6) und ein Vergleich mit den Experimenten zeigte, daß die gemessenen Gleichgewichtsdrücke kleiner waren, als es die Theorie erwarten ließ. Die relativen Abweichungen wurden mit steigenden Ladungszahlen größer. Dieser Effekt trat sowohl bei Stäuben mit Partikeldurchmessern von Dp = 14,7 μm, als auch denjenigen mit größten Durchmessern Dp = 58,8 μm gleichermaßen auf. Abbildung 19 zeigt einen Vergleich zwischen den theoretischen und experimentellen Druckverhältnissen, aufgetragen über der Machzahl M1 mit der Ladungszahl η als Parameter. Die Druckverhältnisse bei η = 0 sind Meßwerte der gefrorenen Zustände hinter Stoßwellen in Staub-Gasgemischen. Die dunklen Symbole repräsentieren die Messungen mit den größeren Reflexperlen, während die hellen Symbole Meßwerte aus Versuchen mit den kleinen Reflexperlen (Dp = 14,7 μm) darstellen. Man erkennt, daß die relativen Abweichungen der Messungen von der Theorie abhängig von der Ladungszahl in Größenordnungen bis zu 40% liegen können. Ein Grund für diese Abweichungen scheint darin zu liegen, daß am Ort der Druckmessungen die Stoßwelle noch nicht ihre Gleichgewichtsmachzahl erreicht hat, und somit die Kontaktfläche den Gleichgewichtszustand verhindert.

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Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1981

Authors and Affiliations

  • Hans Grönig
    • 1
  • Heider Lange
    • 1
  1. 1.Stoßwellenlabor des Institut für Luft- und RaumfahrtRhein.-Westf. Techn. Hochschule AachenDeutschland

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