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Erfassung und Messung der Freiraumfunktion Erholung

  • Ulrich Brösse
  • Heinz Schorr
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Part of the Forschungsbericht des Landes Nordrhein-Westfalen book series (FOLANW)

Zusammenfassung

Unter Erfassung der Erholungsfunktion wird eine genaue Beschreibung und Definition der Funktion verstanden, wodurch die Voraussetzungen für eine Quantifizierung geschaffen werden. Es ist die “Menge” der Erholungsfunktionen unter Berücksichtigung der qualitativen Ausprägungen zu ermitteln. Die Messung ist dann die quantitative Darstellung oder Quantifizierung.

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Anmerkungen zu Kapitel 2

  1. 1).
    Keller, P., Soziologische Probleme im modernen Tourismus, Frankfurt/M. 1973, S. 48.Google Scholar
  2. 2).
    Scheuch versteht unter “Freizeit” denjenigen Teil der arbeitsfreien Zeit, der dem einzelnen Menschen zur Verfügung steht, wenn die zeitlichen Aufwendungen für “physiologische” Notwendigkeiten abgezogen werden. Vgl. Scheuch, E., Soziologie der Freizeit, in: Handbuch der empirischen Sozialforschung, Suttgart 1969, Bd II, S. 754.Google Scholar
  3. 3).
    Vgl. z.B. Reith, W.-J., Der Naherholungsverkehr - ein aktuelles Thema mit vielen Fragezeichen, in: Berichte zur Raumforschung und Raumplanung, Wien, 18.Jg (1974), Heft 5/6, S. 22.Google Scholar
  4. 4).
    Vgl. hierzu einen überblick bei Baier, R., Aktivitäten und Zielwahl im Wochenendverkehr, Diss. RWTH Aachen 1977, (im folgenden zitiert als: Baier, R., Aktivitäten), S. 5 ff.Google Scholar
  5. 5).
    Vgl. Becker, C., Die strukturelle Eignung des Landes Hessen für den Erholungsreiseverkehr, Abhandlungen des Geographischen Institutes der Freien Universität Berlin, Bd 23, Berlin 1976, (im folgenden zitiert als: Becker, C., Strukturelle Eignung), S. 11.Google Scholar
  6. 6).
    Vgl. Baier, R., Aktivitäten, S. 26.Google Scholar
  7. 7).
    Vgl. auch Schäfer, K. und Lange, K., Funktionsmodelle ländlicher Gemeinden, Wiesbaden 1973, S. 81.Google Scholar
  8. 8).
    Vgl. Beckmann, T., Modell zur Schätzung des Naherholungsflächenbedarfs in Verdichtungsräumen, dargestellt am Beispiel des Ruhrgebietes, Diss. Univ. Bonn. 1975 (im folgenden zitiert als: Beckmann, T., Schätzung des Naherholungsflächenbedarfs), S. 117.Google Scholar
  9. 9).
    In der Literatur sind zahlreiche Verfahren zur Eignungserfassung entwickelt worden.Google Scholar
  10. Vgl. z.B.: Turowski, G., Bewertung und Auswahl von Freizeitregionen, Diss. Univ. Karlsruhe 1972 (erschienen als Heft 3 der Schriftenreihe des Instituts für Städtebau und Landesplanung der Univ. Karlsruhe, Karlsruhe 1972), (im folgenden zitiert als: Turowski, G., Bewertung und Auswahl.).Google Scholar
  11. Affeld, D. und Turowski, G., Methodischer Ansatz zur Bestimmung förderungswürdiger Freizeitgemeinden, Gesellschaft zur Regionalforschung (Hrsg.), Seminarbericht 6/1973, S. 1–20.Google Scholar
  12. Affeld, D., Klein, R., Peithmann, O. und Turowski, G., Ein Ansatz zu regional und funktional differenzierter Freizeitplanung, in: Raumforschung und Raumordnung, Nr. 31 (1973), S. 222–231.Google Scholar
  13. Becker, C., Strukturelle Eignung, S. 33-52.Google Scholar
  14. Bezzola, A., Probleme der Eignung und der Aufnahmekapazität touristischer Regionen der Schweiz, Diss. Hochschule St. Gallen 1975 (im folgenden zitiert als: Bezzola, A., Probleme der Eignung), S. 20–53.Google Scholar
  15. Bundesanstalt für Vegetationskunde, Naturschutz und Landschaftspflege, Ermittlung von aktuellen und potentiellen Erholungsgebieten in der Bundesrepublik Deutschland, Schriftenreihe für Landschaftspflege und Naturschutz, Heft 9, Bonn-Bad Godesberg 1974 (im folgenden zitiert als: Bundesanstalt für Vegetationskunde), S. 44 ff.Google Scholar
  16. Kiemstedt, H., Zur Bewertung der Landschaft für did Erholung, Beiträge zur Landschaftspflege, Sonderheft 1, Stuttgart 1967.Google Scholar
  17. Kiemstedt, H. u.a., Landschaftsbewertung für Erholung im Sauerland, Schriftenreihe Landes-und Stadtentwicklungsforschung des Landes Nordrhein-Westfalen, Bd 1008/I, Dortmund 1975, (im folgenden zitiert als: Kiemstedt, H. u.a., Landschaftsbewertung), S. 81 f.Google Scholar
  18. Maier, J., Zur Bewertung des landschaftlichen Erholungspotentials aus der Sicht der Wirtschafts-und Sozialgeographie, in: Zur Landschaftsbewertung für die Erholung, Veröffentlichung der Akademie für Raumforschung und Landesplanung, Forschungs-und Sitzungsberichte Bd 76, Hannover 1972, S. 14 f. österreichisches Institut für Raumplanung, Fremdenverkehrsuntersuchung. Fremdenverkehrsgebiete und wichtige touristische Zielpunkte, Wien 1969.Google Scholar
  19. Schweizerischer Fremdenverkehrsverband, Fremdenverkehrs - Eignungskataster und Entwicklungsprogramm für potentielle und neue Fremdenverkehrsgebiete des Kantons Graubünden, Bern 1972.Google Scholar
  20. 10).
    Vgl. auch Becker, C., Strukturelle Eignung, S. 33.Google Scholar
  21. 11).
    ) Die Besuchernachfrage kann Statistiken und Fachgutachten entnommen werden (tatsächliche Nachfrage) oder muß durch Besucherschätzungen, z.B. durch Nachfragesimulation ermittelt werden.Google Scholar
  22. Vgl. dazu Eberle, D., Ein regionales NaherholungsSimulationsmodell zur Schätzung von Besucherzahlen und zur Flächenbilanzierung von kleinräumigen Erholungsvorranggebieten am Beispiel der Region Hannover, Manuskript, Hannover 1977.Google Scholar
  23. 12).
    Die Differenzierung der Kapazität bezüglich qualitativer Merkmale,im Sinne der äquivalenten Kapazität, kommt in der Literatur relativ selten vor. Ähnliche Ansätze wurden in den USA entwickelt, so z.B. der Ansatz von Mack und Myers: Sie entwickeln und gewichten als Multiplikator für die Kapazitätseinheit “Besuchertag” (“user day”) verschiedene qualitative Kriterien. Als Endwert ergibt sich der “wertmäßig gewichtete ”Besuchertag“ (”merit-weighted-user-day“). Vgl. Mack, R.P. und Myres, S., Outdoor recreation, in: Dorfmann, R. (ed), Measuring benefits of investment, Washington D.C., 1966, (im folgenden zitiert als: Mack, R.P. und Myres, S., Outdoor recreation)Google Scholar
  24. 13).
    Vgl. Kiemstedt, H. u.a., Landschaftsbewertung.Google Scholar
  25. 14).
    Vgl. ebd. S. 81 f.Google Scholar
  26. 15).
    Vgl. Bezzola, A., Probleme der Eignung, S. 60 ff.Google Scholar
  27. 16).
    Vgl. z.B. Beckmann, T., Schätzung des Naherholungsflächenbedarfs, S. 119Google Scholar
  28. 17).
    Vgl. Kohl, W., Standortgefüge und Flächenbedarf von Freizeitanlagen, Stuttgart 1974 (im folgenden zitiert als: Köhl, W., Standortgefüge), S. 156 ff.Google Scholar
  29. 18).
    Vgl. Beckmann, T., Schätzung des Naherholungsflächenbedarfs, S. 117 ff.Google Scholar
  30. 19).
    Köhl, W., Standortgefüge, S. 157.Google Scholar
  31. 20).
    Vgl. eine solche Untersuchung bei Jacsman, J., Zur Planung von stadtnahen Erholungswäldern, in: Schriftenreihe des Instituts für Orts-, Regional-und Landesplanung an der ETH Zürich, Nr. 8, 1972 (im folgenden zitiert als: Jacsman, J., Zur Planung von stadtnahen Erholungswäldern), S. 136 ff.Google Scholar
  32. 21).
    Vgl. z.B. Beckmann, T., Schätzung des Naherholungsflächenbedarfs, S. 122 ff.;Google Scholar
  33. Czinki, L., Voraussichtlicher Bedarf an Erholungsflächen und ihre Standorte in Nordrhein-Westfalen, hrsg. von Agrar-und Hydrotechnik GmbH, Essen 1970 (im folgenden zitiert als: Czinki, L., Bedarf an Erholungsflächen).Google Scholar
  34. Jacsman, J., Zur Planung von stadtnahen Erholungswäldern, S. 188.Google Scholar
  35. Höpping-Mosterin, U., Die Ermittlung des Flächenbedarfs für verschiedene Typen von Erholungs-, Freizeit- und Naturschutzgebieten, Beiträge zum Siedlungs-und Wohnungswesen und zur Raumplanung, Bd 6, Münster 1973, S. 89 ff.Google Scholar
  36. 22).
    Es werden meistens Wegenetzdichten zwischen 25 und 200 m/ha unterstellt.Google Scholar
  37. 23).
    Vgl. Jacsman, J., Zur Planung von stadtnahen Erholungswäldern, S. 188.Google Scholar
  38. 24).
    Vgl. Beckmann, T., Schätzung des Naherholungsflächenbedarfs, S. 122 ff.Google Scholar
  39. 25).
    Zur Ermittlung der Kapazität von Erholungsgebieten, vgl. die Literaturübersicht bei Kiemstedt, H., Thom, M. und Heinrich, W., Zur Bestimmung regionaler Naherholungsräume unter dem Aspekt einer langfristigen Flächensicherungspolitik, in: Akademie für Raumforschung und Landesplanung (Hrsg.), Ausgeglichene Funktionsräume, 2. Teil, Hannover 1976, S. 96 ff.Google Scholar
  40. 26).
    Vgl. u.a. dazu Beckmann, T., Schätzung des Naherholungsflächenbedarfs, S. 122Google Scholar
  41. 27).
    Zeitraum innerhalb eines Tages, in dem die entsprechende Aktivität ausgeübt werden kann bzw. erfahrungsgemäß stattfindet.Google Scholar
  42. 28).
    Anzahl der möglichen Wiederholungen einer Erholungsaktivität innerhalb eines Tages.Google Scholar
  43. 29).
    Vgl. hierzu auch Abb. 2.1; S. 14.Google Scholar
  44. 30).
    Vgl. Beckmann, T., Schätzung des Naherholungsflächenbedarfs, S. 115 f.;Google Scholar
  45. Czinki, L., Bedarf an Erholungsflächen, S. 76.Google Scholar
  46. 31).
    Vgl. z.B. Beckmann, T., Schätzung des Naherholungsflächenbedarfs, S. 39;Google Scholar
  47. Czinki, L., Bedarf an Erholungsflächen, S. 1 und 7; Hoffmann, H., Der Ausflugs-und Wochenendausflugsverkehr in der BR Deutschland, Schriftenreihe des DWIF an der Univ. München, Heft 28, 1973 (im folgenden zitiert als: Hoffmann, H., Der Ausflugsverkehr), S. 58.Google Scholar
  48. 32).
    Vgl. Beckmann, T., Schätzung des Naherholungsflächenbedarfs.Google Scholar
  49. 33).
    Vgl. DIVO, Untersuchung über den Wochenenderholungsverkehr im Ballungsgebiet Nordrhein-Westfalen, Frankfurt/M., 1968.Google Scholar
  50. 34).
    ) Vgl. Hoffmann, H., Der Ausflugsverkehr, S. 27 f.Google Scholar

Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1981

Authors and Affiliations

  • Ulrich Brösse
    • 1
  • Heinz Schorr
    • 1
  1. 1.Institut für WirtschaftswissenschaftenRhein.-Westf. Techn. Hochschule AachenDeutschland

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