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Die Beziehungen zwischen Kosten und Preisen bei Substitutionskonkurrenz und verbundener Nachfrage

  • Paul Riebel
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Zusammenfassung

Die Bedeutung der Kosten für die Preisbildung wird nicht nur durch die Verbundenheitsbeziehungen auf der Angebotsseite, insbesondere in der Produktion, beeinträchtigt, sondern auch durch die Nachfrageverhältnisse. Gleichgültig, ob die Preise ausgehandelt werden oder ob der Anbieter seine Preisforderung einseitig festsetzt, in jedem Falle wird die angebotene Leistung nur dann vom Markt durch einen Umsatzakt anerkannt, wenn die Nutzenvorstellungen des Nachfragers mindestens der Höhe der Preisforderungen entsprechen. Welche Preise die Nachfrager bewilligen und welche Mengen sie zu diesen Preisen abzunehmen bereit sind, hängt jedoch von zahlreichen Faktoren ab, die der Anbieter in seinen preiskalkulatorischen Überlegungen so gut wie möglich zu berücksichtigen hat und die auch bei der Beurteilung der Preishöhe bzw. des Bruttogewinns einbezogen werden müssen. Das stößt freilich auf Schwierigkeiten, weil die Nutzenvorstellungen des Nachfragers bzw. die von ihm höchstens bewilligten Preise sowie die jeweils korrespondierenden Nachfragemengen durch so viele und mannigfaltige Faktoren beeinflußt werden, »daß es schier unmöglich ist, sie auch nur annähernd vollständig zu erfassen« 107.

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Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1971

Authors and Affiliations

  • Paul Riebel

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