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Definitorische Abgrenzung der verteilten Datenverarbeitung

  • Samuel B. Harvey

Zusammenfassung

Viele der in der DV-Industrie Beschäftigten vertreten die Ansicht, daß sich mit der verteilten Datenverarbeitung (DDP = Distributed Data Processing) ein universelles Anforderungsprofil realisiere, läßt. Jede Investition führt daher zu einer eigenen Definition der verteilten Datenverarbeitung, die dem verfolgten Zweck der Investition angepaßt wird. Für andere ist die verteilte Datenverarbeitung lediglich ein Schlagwort, das bewußt mit dem Ziel der Absatzsteigerung von Hardware lanciert wurde. Dieser Mangel an begrifflicher Transparenz wäre im Prinzip unerheblich, wenn die verteilte Datenverarbeitung wirklich nur ein Schlagwort wäre. Das ist jedoch keineswegs der Fall. Vielmehr läßt sich ein eindeutiger Trend zur verteilten DV feststellen, so daß die Entwicklung zu einem führenden Methodenpaket mit dem Ziel der Unterstützung aller betrieblichen Informationssysteme schon jetzt abzusehen ist. Eine exakte definitorische Abgrenzung ist allein deshalb schon erforderlich, da nur im Rahmen eines eindeutig definierten Sachverhaltes Planungen für zukünftige Perioden, die sich darüberhinaus durch unsichere Erwartungen auszeichnen, möglich sind. Der vorliegende Aufsatz will daher ein analytisches Rahmenwerk für das Verständnis und die Klassifizierung verteilter Systeme aufzeigen.

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Quellenangaben

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    Scheer, A.W.: “EDV-orientierte Betriebswirtschaftslehre”, 2. Auflage, Springer Verlag, Berlin, Heidelberg u.a. 1985, S. 54.CrossRefGoogle Scholar
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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1988

Authors and Affiliations

  • Samuel B. Harvey

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