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Forschungseffizienz im Vergleich von Hochschulen

  • Uschi Backes-Gellner
Part of the Beiträge zur betriebswirtschaftlichen Forschung book series (BBF, volume 66)

Zusammenfassung

Aus der mittlerweile unüberschaubaren Zahl an Effizienzbegriffen (vgl. beispielhaft REDING 1981, EICHHORN 1980, GRABATIN 1981) wird hier auf die von FARRELL (1957) operational und meßbar gemachten relativen Ineffizienzmaße zurückgegriffen, der seinerseits auf eine bis dahin unbeachtete Arbeit von DEBREU (1951) Bezug nimmt.

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Literatur

  1. 1.
    Nach der Klassifizierung von REDING (1981, 20ff) ist dies ‘Effizienz im komparativen Sinne’, die als konstitutive, normative Komponente den Standard des Bestmöglichen beinhaltet.Google Scholar
  2. 2.
    Relativ ist dieses Maß insofern, als die Leistungen jeweils mit der “peer-Gruppe” verglichen werden; wird die Leistung der peer-Gruppe etwa schlechter, verändert sich automatisch das errechnete Effizienzmaß und läßt die betrachtete Einheit besser erscheinen. Ein Vergleich von ‘Schlendrian’ mit ‘Schlendrianen’, der im Ergebnis alle gut aussehen läßt, ist dabei grundsätzlich nicht ausschließbar.Google Scholar
  3. 3.
    Zwischen den einzelnen Effizienzen besteht der eindeutige Zusammenhang: ‘Overall’ — Effizienz = allokative Effizienz x technische Effizienz (vgl. genauer FÄRE 1984, 284).Google Scholar
  4. 4.
    Einen aktuellen Überblick über empirische Studien und Probleme von ‘engineering production functions’ liefert WIBE (1984), der die pessimistische Einschätzung bezüglich der Praktikabilität und des Nutzens empirischer ‘engineering Produktionsfunktionen’ teilt.Google Scholar
  5. 5.
    Mit der Frage der Anwendbarkeit des Konzepts der Produktionsfunktionen auf Bereiche, in denen die Produktion durch unspezifizierbare (tacit) Technik gekennzeichnet ist und stark von idiosynkratischen Elementen abhängt, wie etwa im Bildungs-, Forschungs-, Familien- oder Gesundheitsbereich, beschäftigt sich ausgiebig eine neuere Übersichtsarbeit von MURNANE/NELSON (1984).Google Scholar
  6. 6.
    Eine analoge Vorgehensweise wählen u.a. WILSON/JADLOW (1982) für Krankenhäuser und BYRNES/FÄRE/GROSSKOPF (1984) für Bergbau.Google Scholar
  7. 7.
    Eine der wenigen Ausnahmen bildet die Studie von MARTIN und PAGE (1983). LEIBENSTEIN deutet außerdem selbst einige Studien zur technischen Effizienz im Sinne seiner Theorie der X-Effi-zienz und zitiert sie als Belege zur Bestätigung seiner Theorie (vgl. hierzu die Übersicht von FRANTZ 1980, 513f).Google Scholar
  8. 8.
    Vor allem bei starren Entlohnungs- und Beförderungsregeln ist dieser Aspekt vernachläßigbar klein und anderen Faktoren kommt eine vorrangige Bedeutung zu.Google Scholar
  9. 9.
    Eine kurze Übersicht der wesentlichen Elemente der Theorie der X-Effizienz liefert LINSENBUHLER (1984).Google Scholar
  10. 10.
    Vgl. außerdem die Antwort von LEIBENSTEIN auf STIGLERS Angriff (LEIBENSTEIN 1978a, 203ff).Google Scholar
  11. 11.
    Normative Vorgaben maximal zu erreichender Outputs, wie etwa in Zentralverwaltungswirtschaften, oder die Aufstellung von ‘engineering production functions’, werden aus der weiteren Betrachtung ausgeschlossen, da sie für empirische Vorhaben wie hier unbrauchbar sind.Google Scholar
  12. 12.
    Nicht berücksichtigt sind dabei von dem FARRELLschen Ansatz vollkommen abweichende Verfahren, wie etwa die Anwendung von Computer-Graphiken (BAY/SCHONEY 1982) oder varianzanalytischen Methoden (MARCINKO/PETRI 1984, HOCH 1962) und neueste Weiterentwicklungen, die eine sehr viel stärker mathematisch orientierte Abhandlung der Fragestellung wählen (BOL 1986, RUSSELL 1985) und damit — aufgrund fehlender Standardprogrammpakete — zusätzlichen Aufwand bei der rechentechnischen Aufarbeitung erfordern. Vgl. auch die Übersicht von FÄRE/HUNSAKER (1986).Google Scholar
  13. 13.
    BROECK et.al. (1980, 138) schlagen in diesem Zusammenhang die Auswahl der Methode in Abhängigkeit von der Qualität der Daten und der Erhebungsmethode vor, was jedoch vom theoretischen Standpunkt aus unbefriedigend ist.Google Scholar
  14. 14.
    Dies wäre für die hier erhobenen Daten sicher eine vollkommen unangemessene Annahme.Google Scholar
  15. 15.
    Dabei schließe ich mich hier der häufig vorzufindenen Sprachregelung an, auch solche Produktionsfunktionen als vom Typ Cobb-Douglas zu bezeichnen, deren Produktionselastizitäten sich nicht zu eins addieren.Google Scholar
  16. 16.
    Für Produktionsprozesse mit mehren Outputs werden die LP-Verfahren sehr rechenaufwendig, da sie nur begrenzt simultane Schätzungen für mehrere Outputs erlauben. Oft wird deshalb auf die externe Vorgabe von Gewichten zurückgegriffen, was dann jedoch wieder die Situation eines singulären Outputs herstellt.Google Scholar
  17. 17.
    Einen Überblick über die Auswirkungen und Bedeutung der Wahl unterschiedlicher Programmierungsmodelle auf die empirisch geschätzten Effizienzwerte liefert GROSSKOPF (1986).Google Scholar
  18. 18.
    Vgl.hierzu etwa die neueren Arbeiten von BITRAN/CHANG (1984) oder EILON (1985).Google Scholar
  19. 19.
    Dies ist eine Vereinfachung, die durchweg bei Anwendungen des Konzepts vorgenommen wird, da die Zielfunktion ansonsten unhandliche Ausmaße annimmt. Vgl. etwa: MALTZAN (1978), TIMMER (1971) und WILSON/JADLOW (1982)Google Scholar
  20. 20.
    Ausführliche Darstellungen unterschiedlicher Produktionsfunktionen liefern KÜPPER (1976), WITTMANN (1975), BOSWORTH (1976).Google Scholar
  21. 21.
    Für eine Übersicht über die Anwendung linearer Produktionsfunktionen im Bildungsbereich vgl. ALBACH/FANDEL/SCHÜLER (1978, 19ff) oder auch WEISS (1981 und 1982).Google Scholar
  22. 22.
    Constant Elasticitiy of SubstitutionGoogle Scholar
  23. 23.
    Was schon allein gegen eine Anwendung im hier vorliegenden Zusammenhang spricht.Google Scholar
  24. 24.
    VARIAN (1985, 185) weist außerdem daraufhin, daß auch CES-Funktionen im Grunde genommen noch viel zu restriktiv sind, daß jedoch jede Weiterentwicklung zu immer weniger handhabbaren Funktionen führt.Google Scholar
  25. 25.
    Vgl. etwa die Anwendung von BROCKHOFF (1986 und 1970) auf Forschung und Entwicklung, WILSON/JADLOW (1982) auf Krankenhäuser, OLIVERA (1967) und TINTO (1974) auf Universitäten, BUTLER/MONK (1985) auf schulische Ausbildung oder auch BACKES (1984) und SADOWSKI/BACKES (1985) auf Forschung an Universitäten. Lineare Funktionsverläufe unterstellten zum Beispiel SCHÜLER (1977) und STIEGER (1980).Google Scholar
  26. 26.
    Vgl. beispielhaft CALLAHAN (1962), DRESSEL (1976); WHITLEY/FROST (1971); WILLING (1980); GIBBONS (1985), oder die sehr ausführliche Übersichtsarbeit von LAWRENCE/GREEN (1980).Google Scholar
  27. 27.
    vgl. beispielhaft hierzu LI HAN LIU (1983).Google Scholar
  28. 28.
    Für einen Vergleich von Individuen argumentiert DANIEL (1983); Fächer oder Fachbereiche analysieren z.B. SIMON (1985), KLAUSA (1978), oder auch MERTENS (1978); Studien auf Universitätsebene liegen vor von DANIEL (1983); bekanntes Beispiel für einen internationalen Vergleich ist die Studie von DE SOLLA PRICE (1971).Google Scholar
  29. 29.
    Vgl. hierzu auch die ausführlichen Diskussionen im Rahmen der Wohlfahrtsökonomie etwa in KÜLP/KNAPPE (1984, 127ff).Google Scholar
  30. 30.
    Daß die Einhaltung der genannten Normen aufgrund unterschiedlicher Probleme verhindert oder eingeschränkt werden kann, ist nicht von der Hand zu weisen (vgl. genauer STORER 1973b, 87ff), es kann jedoch nicht bedeuten, daß sie nicht doch als Idealtyp anstrebsam sind und von daher die o.g. Argumente ihre Gültigkeit behalten.Google Scholar
  31. 31.
    Vgl. genauer Abschnitt 2 in Kapitel III.Google Scholar
  32. 32.
    Die Vielfalt der denkbaren Probleme und Verzerrungen verdeutlicht sehr anschaulich die satirische Beschäftigung mit Zitationsindikatoren in ABLEITER (1984).Google Scholar
  33. 33.
    Eine Möglichkeit, diese Verzerrung zu verringern, wird in der Betrachtung ganzer Fachbereiche im Gegensatz zu Individuen gesehen, um so Unterschiede tendenziell ausgleichen zu können.Google Scholar
  34. 34.
    Der Begriff bezieht sich auf eine Stelle im Matthäus-Evangelium: “Denn wer da hat, dem wird gegeben, daß er eine Fülle habe; wer aber nicht hat, dem wird auch genommen, was er hat” (Matthäus 13,12) zitiert nach HEIBER (1983, 55). Vgl. hierzu auch die Untersuchungen von WHITLEY/FROST (1971) oder ZUCKERMANN/MERTON (1971), die solche Effekte nachzuweisen versuchen.Google Scholar
  35. 35.
    Wie überall sind natürlich auch im Veröffentlichungswesen Ausnahmen denkbar, so wollten etwa STEWART und FEDER 1983 eine Arbeit über die Fehler und Unstimmigkeiten im Bereich medizinischer Fachliteratur in einem Aufsatz aufdecken, der jedoch an den “Quality Gates” abgeblockt wurde (Vgl. RADEMACHER 1986, 33); allerdings dürfte dies im Durchschnitt eher eine falsche Zustandsbeschreibung sein.Google Scholar
  36. 36.
    Einen Überblick über wegweisende empirische Zitationsanalysen und deren Ergebnisse liefert HEIBER (1983, 139ff).Google Scholar
  37. 37.
    Gleichzeitig ist die Unterstellung einer linearen Beziehung zwischen Reputation und Qualität eher fragwürdig; vielmehr gilt wohl, daß “(…) der Matthäus-Effekt, von dem ein Nobelpreisträger profitiert, sehr viel größer ist, als z.B. der eines Trägers der Royal Society Medaille, so daß Zitationszählungen die tatsächlichen Qualitätsunterschiede bei einem Vergleich zwischen beiden übertreiben würden” (WEINGART/WINTERHAGER 1984, 140).Google Scholar
  38. 38.
    Neuere Ansätze zur Kombination von Publikationszahlen und Zitationsraten (z.B. LINDSEY 1978, 349ff) geben zwar vor, gleichzeitig quantitative und qualitative Aspekte berücksichtigen zu können; allerdings stecken diese m.E. noch in den Kinderschuhen und laufen gleichzeitig Gefahr, allen Verzerrungen gleichzeitig zu unterliegen und damit eher willkürliche oder nicht mehr durchschaubare Ergebnisse zu produzieren.Google Scholar
  39. 39.
    In der Bundesrepublik Deutschland erschienen im Jahr 1977 insgesamt rund 1200 wissenschaftliche Zeitschriften, davon in den Geisteswissenschaften 276, in den Rechts- und Staatswissenschaften 141 und in der Volkswirtschaftslehre 84, wobei die Mehrzahl der Zeitschriften aus den beiden erstgenannten Fachrichtungen die Durchschnittsauflage (4070 Exemplare) nicht erreichen konnte (AG Wissenschaftliche Literatur 1977, 13).Google Scholar
  40. 40.
    Sollte die gelegentlich vorgetragene “alternative” Interpretation der Entstehung von Zeitschriftenrangfolgen zutreffen, daß nämlich eine sich selbst perpetuierende, elitäre Gruppe von Wissenschaftlern versuche, Kontrolle über die Wichtigkeit innerhalb ihrer Disziplin zu behalten, indem sie die “wichtigsten” Zeitschriften dominiert, damit die Wissensproduktion oder -Verbreitung steuert und gleichzeitig ihre eigene Bedeutung fortschreibt, indem sie sich fleißig gegenseitig zitiert und den Zugang zu den Publikationsorganen limitiert (ROCHE/SMITH 1978, 56), würde das hier gewählte Meßverfahren lediglich statistische Artefakte herstellen, die zur Messung und Beurteilung von Forschungsleistungen kaum einen Beitrag leisten können. Da in einem solcher Art funktionierenden Publikationswesen sich das ganze Wissenschaftssystem in Frage stellt, jede Art von objektiver Messung von Forschungsleistungen unmöglich ist und Untersuchungen der hier vorliegenden Art vollkommen überflüssig würden, wird von diesem Erklärungsansatz hier Abstand genommen und ihm keine weitere Aufmerksamkeit geschenkt.Google Scholar
  41. 41.
    BILLINGS/VIKSNINS (1972, 467ff); BUSH/HAMELMANN/STAAF (1974, 125ff); SHARPLIN/MABRY (1985, 139ff). Eine interessante Weiterentwicklung des Verfahrens stellt TODOROV (1984, 127ff) für Zeitschriften auf dem Gebiet der Elementarteilchen-Physik vor, wobei er eine Unterscheidung von Zitationen in “core” journals und “fringe” journals vornimmt.Google Scholar
  42. 42.
    Unterstützt wurde diese Publikationserhebung durch finanzielle Mittel der DFG im Rahmen des Kleinförderungsprogramms.Google Scholar
  43. 43.
    TEEVAN (1980, 109 ff) hat dieses Phänomen für fünf bedeutende amerikanische Zeitschriften der Soziologie anhand von Befragungen aufgezeigt.Google Scholar
  44. 44.
    Eine genauere Beschreibung des Verfahrens ist dem Anhang 2 zu entnehmen.Google Scholar
  45. 45.
    Dies haben z.B. SAHNER (1982, 82ff) für die Auswahl der Aufsätze der “Zeitschrift für Soziologie” und CRANE (1967, 195ff) für unterschiedlichste wissenschaftliche Zeitschriften im amerikanischen Raum nachweisen können.Google Scholar
  46. 46.
    Die Autoren schlußfolgern demgemäß: These estimates might give some clue as to the subsidy an association might extract in negotiations over future editing positions or, alternatively, some benchmark on the return considerations an editor might expect from his home department colleagues. (McDOWELL/AMACHER 1986, 110).Google Scholar
  47. 47.
    Aufgrund relativ stabiler Herausgebergremien wurde dies lediglich für drei Zeitpunkte (Beginn, Mitte und Ende) des Erhebungszeitraums ermittelt und die Einflüsse für die Zwischenzeiträume als ausreichend konstant vorausgesetzt.Google Scholar
  48. 48.
    Außerdem würde eine Gleichgewichtung solcher Art verschiedener Aufsätze eine Produktion langer Publikationslisten durch die Auflistung einer Vielzahl von Autoren bei jeder Veröffentlichung begünstigen, ohne damit wirklich die Forschungsleistungen zu erhöhen.Google Scholar
  49. 49.
    So reicht der Anteil der Nennungen, die auf eine Zeitschrift entfallen, bei den ersten fünf Zeitschriften von 14,1% bis 9,1%, wogegen der sechstplazierte mit 6,5% recht weit abgeschlagen ist (POMMEREHNE 1986; vgl. auch Tabelle 1).Google Scholar
  50. 50.
    Die Festlegung des quantitativen Ausmaßes der Qualitätsdifferenz ist damit keineswegs umgangen, allerdings lassen sich einerseits leicht alternative Gewichtungsfaktoren durchrechnen und andererseits die Effekte dieser Gewichtungsverschiebungen direkt erkennen.Google Scholar
  51. 52.
    Weitere Differenzierungkriterien könnten sein 1. Hauptzielgruppen, 2. Breite des Untersuchungsgebietes und 3. Grad der Wissenschaftlichkeit der Darstellung. Eine Erhebung dieser Kategorien war im hier vorliegenden eng begrenzten Rahmen nicht möglich (näheres hierzu vgl. GROSSEKÄMPER, 1982).Google Scholar
  52. 53.
    Die Begründung basiert auf der Annahme, daß ein Kapitel eines Buches einem Aufsatz entspricht, wobei ein Buch durchschnittlich 18 Kapitel beinhaltet.Google Scholar
  53. 54.
    Diese Gewichtung basiert auf einer Befragung von Wissenschaftlern nach der notwendigen Leistung zur Produktion von Aufsätzen im Vergleich zu Büchern; sie ergab ein durchschnittliches Gewicht von 12.9 Aufsätzen für ein Buch (bei einer relativ hohen Varianz). VERRY/DAVIES schätzten dieses Verhältnis aufgrund von a-priori-Überlegungen als zu hoch ein, so daß sie lediglich das lOfache Gewicht verwendeten.Google Scholar
  54. 55.
    Eine Analyse der Verteilung von Publikationen auf verschiedene Publikationsorgane im Fach Psychologie zeigt, daß mit diesen drei Publikationsarten durchschnittlich 87% der Publikationen eines Instituts erfaßt warden könnenGoogle Scholar
  55. 56.
    Daß allerdings subjektive Rangeinschätzungen nicht die optimale Lösung darstellen können, belegen die von COX/CATT (1977) aufgezeigten signifikanten Differenzen zwischen verschiedenen subjektiven Rangstudien.Google Scholar
  56. 57.
    Eine weitgehend vollständige Übersicht über derartige Studien und ihrer Ergebnisse ist der Literaturübersicht von FISCH/DANIEL (1985) zu entnehmen.Google Scholar
  57. 58.
    Repräsentativität in strengem statistischem Sinn ist bei der Vielzahl der Merkmale von Hochschulen von vorneherein nicht herstellbar und Verallgemeinerungen der Ergebnisse sind sicher auch bei einer ausgewogenen Stichprobe immer nur eingeschränkt möglich. Für einen Überblick über die Gesamtstruktur der bundesrepublikanischen Hochschulen vgl. FRAMHEIM (1983, 18).Google Scholar
  58. 60.
    Gemessen an der Gesamtzahl der Studenten im WS 1980/81 bedeutete: groß — mehr als 20.000, mittel — zwischen 10.000 und 20.000, klein — weniger als 10.000.Google Scholar
  59. 62.
    Zur Erläuterung der Kategorien vgl. die entsprechenden Ausführungen in Abschnitt 2Google Scholar
  60. 64.
    Da die empirischen Vergleiche dieses Abschnitts den Einfluß der unterschiedlichsten Differenzierungen möglichst genau herausarbeiten sollen, wurde in diesem ersten Auswertungsschritt noch auf Mittelwertbildungen verzichtet, um hierdurch keine unnötigen Nivellierungen zu verursachen.Google Scholar
  61. 65.
    Gilt sowohl für den Zugang zu Zeitschriften (“Hauszeitschriften” vs. “externe Zeitschriften”) als auch zu Sammelbänden (interne vs. externe Herausgeber).Google Scholar
  62. 66.
    Maximale Qualitätsdifferenzierung.Google Scholar
  63. 67.
    Mittlere Qualitätsdifferenzierung.Google Scholar
  64. 68.
    Minimale (keine) Qualitätsdifferenzierung, d.h. rein quantitative Publikationszählung.Google Scholar
  65. 69.
    Vgl. ausführlich Abschnitt 2.4.1.Google Scholar
  66. 70.
    Diese detaillierten Analysen beschränken sich dabei auf die exemplarische Betrachtung einer einzigen Universität, da eine vollständige Betrachtung aller Universitäten zu aufwendig und wenig übersichtlich wäre. Für die im folgenden untersuchte Universität liegen Publikationsrohdaten für einen Zeitraum von neun Jahren (1974–1982) getrennt nach den drei genannten Fächern vor, was 27 Beobachtungspunkte zum Verleich der neun Outputindikatoren ergibt.Google Scholar
  67. 71.
    Aufgrund der Tatsache, daß die einzelnen Gewichtungsschemata unterschiedlich stark nivellieren, scheint es für die weiteren empirischen Analysen angebracht, zumindest das minimale und maximale Differenzierungsschema alternativ durchzurechnen.Google Scholar
  68. 72.
    Wobei darin noch keine Bewertung der Leistung gesehen werden darf, da die Zahlen losgelöst vom Input sind, der für den hier vorgenommenen Analyseschritt noch außer acht gelassen werden kann.Google Scholar
  69. 73.
    Zeitschriften oder Sammelbände.Google Scholar
  70. 74.
    Die Berechnungen wurden im Rechenzentrum der Universität Trier auf einer Sperry Univac Anlage mit Hilfe eines von der Verfasserin ergänzten FORTRAN-Programms von R.J. Ciasen, vorgenommen. Anhang 3 enthält die Eingabedaten für das Programm und die errechneten Effizienzwerte für Indikator UMAX. Für die folgenden Berechnungen und Auswertungen werden — falls nicht gesondert gekennzeichnet — nur noch gleitende Durchschnittswerte verwendet.Google Scholar
  71. 75.
    Die aus den alternativen Berechnungen sich ergebenden Grenzproduktionsfunktionen sind in Tabelle 9 übersichtsartig zusammengestellt.Google Scholar
  72. 76.
    Vgl. ausführlicher S. 7f.Google Scholar
  73. 77.
    Vgl. hierzu auch den empirischen Vergleich alternativer Outputindikatoren, der ebenfalls diesen Schluß nahelegt. Bestätigt werden diese Ergebnisse auch durch die Grenzproduktionsfunktionen basierend auf I2MAX, d.h. hoher Gewichtung von Monographien und maximaler Qualitätsdifferenzierung.Google Scholar
  74. 78.
    Den aus der Berechnung ausgeschlossenen Werten wird der Effizienzgrad 1,0 zugeordnet, da den betroffenen Departments ihre Position nicht abgesprochen werden soll.Google Scholar

Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 1989

Authors and Affiliations

  • Uschi Backes-Gellner

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