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Rechtsbewusstsein in der Demokratie

  • Barbara Heitzmann

Zusammenfassung

In diesem abschließenden Kapitel werden die theoretischen Überlegungen aus dem 2. und 3. Kapitel mit den aus der empirischen Studie generierten Hypothesen zusammengeführt, um die Bestimmung von demokratischem Rechtsbewusstsein weiter zu präzisieren. Soweit sich aus den empirischen Ergebnissen bei den Probandinnen Differenzierungen in ein demokratisches oder autoritäres Rechtsverständnis andeuteten, werden diese Unterschiede als Dichotomien absichtsvoll dazu eingesetzt, die Ausprägung von demokratisch orientiertem Rechtsbewusstsein besser herausarbeiten zu können. Dies ist als Illustration bzw. Orientierungshilfe anzusehen und kann nicht dem Anspruch einer tiefer greifenden Interpretation der erfassten Rechtsmeinungen genügen. Weiter versteht es sich von selbst, dass die Ergebnisse der hier vorliegenden empirischen Studie, die sich aus einem sehr kleinen Sample rekrutierten, zu keinen repräsentativen Aussagen über Rechtsmeinungen von Frauen in West-und Ostdeutschland herangezogen werden können. Dies war nicht das Ziel dieser Studie und muss deshalb in den nachfolgenden Ausführungen nicht immer wieder aufs Neue betont werden. Das Interesse bei der empirischen Studie war explorativ auf die Bestimmung von Rechtsbewusstsein gerichtet und ihre Ergebnisse können deshalb nur dazu dienen, die theoretischen Überlegungen beispielhaft zu ergänzen.

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© Westdeutscher Verlag GmbH, Wiesbaden 2002

Authors and Affiliations

  • Barbara Heitzmann

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