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Nutzung von Online-Zeitungen

Betrachtungen am Fallbeispiel SZonNet
  • Markus Spott
  • Martin Rieß
  • Reimar Zeh
Chapter

Zusammenfassung

Die Online-Zeitung, in der Literatur auch elektronische oder digitale Zeitung genannt, kann — je nach Anbieter — verschiedene Formen annehmen (Holicki 1996:188). Wir verstehen hierunter ein Angebot in einem Online-Medium wie dem WWW oder einem proprietären Online-Dienst. Die elektronische Verfügbarkeit von Zeitungsinhalten begann Mitte der achtziger Jahre zunächst damit, daß Zeitungen und Zeitschriften ihre Inhalte bzw. Archive als Datenbankdienste zugänglich machten. Als weitere Angebote sind Audio-, Text- und Fax-Dienste hinzugekommen, über welche zusätzliche Informationen abgefragt und übermittelt werden können. Darüber hinaus gibt es mehrere Formen elektronischer Präsenz von Zeitungen. Eine davon ist, die tägliche Ausgabe auch zum Lesen am PC bereitzustellen, etwa in Zusammenarbeit mit einem kommerziellen Online-Dienst. Ein anderer Weg besteht in der Einrichtung lokaler Mailboxen zusätzlich zur Zeitung (Wilke 1996:12). Schließlich läßt sich den Lesern und Anzeigenkunden der Zugang zur Zeitung auch im Internet, genauer gesagt im World Wide Web, eröffnen. Diese Form der Online-Zeitung wird hier als Fallbeispiel der SZonNet vorgestellt. Diese Publikationsplattform bietet sowohl den Nutzern kommerzieller Online-Dienste als auch den Nutzern mit direktem Internet-Anschluß Zugang zum Online-Angebot.

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Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen/Wiesbaden 1998

Authors and Affiliations

  • Markus Spott
  • Martin Rieß
  • Reimar Zeh

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